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Diagonale 2022

Diagonale 2022

Das Festival des österreichischen Films findet heuer zum 25. Mal in Graz statt.
Nach dem Ausflug in den Sommer im Vorjahr ist die Diagonale 2022 zurück an ihrem angestammten Platz. 113 aktuelle österreichische Spiel-, Dokumentar-, Kurz-, Animations- und Experimentalfilme sind im von den beiden Diagonale-Intentanten Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber zusammengestellten Programm vertreten. Eröffnet wird das Festival vom Film „Sonne“ von Kurdwin Ayub, der auf der Berlinale mit dem Preis für den Besten Erstlingsfilm ausgezeichnet wurde.

Spielfilm-Wettbewerb:

The Bastard King ( A/D/F, Regie: Owen Prumm)
Beatrix (Österreich, Regie: Milena Czernovsky, Lilith Kraxner) (Out of Competition)
Geschichten vom Franz ( A/D, Regie: Johannes Schmid)
Große Freiheit ( A/D, Regie: Sebastian Meise)
Hinterland ( A/LUX, Regie: Stefan Ruzowitzky)
Klammer - Chasing the Line (Österreich, Regie: Andreas Schmied)
Luzifer (Österreich, Regie: Peter Brunner)
Märzengrund (Österreich, Regie: Adrian Goiginger)
Masking Threshold (Österreich, Regie: Johannes Grenzfurthner)
Moneyboys ( A/F/B/ TW, Regie: Yilin Bo Chen)
Monte Verità - Der Rausch der Freiheit ( A/D/CH, Regie: Stefan Jäger) (Out of Competition)
Der Onkel ( A/D, Regie: Helmut Köpping, Michael Ostrowski)
Para:Dies (Österreich, Regie: Elena Wolff)
Peterchens Mondfahrt ( A/D, Regie: Ali Samadi Ahadi) (Out of Competition)
Rimini (Österreich, Regie: Ulrich Seidl)
Rotzbub - Willkommen in Siegheilkirchen ( A/D, Regie: Santiago Lopez Jover, Marcus H. Rosenmüller)
Sonne (Österreich, Regie: Kurdwin Ayub)
Wander ( A/D, Regie: Rosa Friedrich)

Dokumentarfilm-Wettbewerb:

A Pile of Ghosts von Ella Raidel
Alice Schwarzer ( A/D, Regie: Sabine Derflinger)
Alpenland (Österreich, Regie: Robert Schabus)
Auslegung der Wirklichkeit - Georg Stefan Troller (Österreich, Regie: Ruth Rieser)
Denn sie wissen, was sie tun von Gerald Igor Hauzenberger
Für die Vielen - Die Arbeiterkammer Wien (Österreich, Regie: Constantin Wulff)
Good Life Deal (Österreich, Regie: Samira Ghahremani)
Im Jakotop (Österreich, Regie: Markus Mörth) (Out of Competition)
IT WORKS II von Fridolin Schönwiese
Just be there (Österreich, Regie: Caspar Pfaundler)
Krai (Österreich, Regie: Aleksey Lapin)
Marko Feingold - Ein jüdisches Leben (Österreich, Regie: Christian Krönes, Florian Weigensamer, Christian Kermer, Roland Schrotthofer)
Mau von Jono Bergmann und Benji Bergmann
Room Without a View von Roser Corella
Signs of War von Juri Rechinsky und Pierre Crom
Der stille Sturm von Cristina Yurena Zerr
Stories from the Sea (Österreich, Regie: Jola Wieczorek)
Uncomfortably Comfortable von Maria Petschnig
Verschwinden / Izginjanje ( A/Slo, Regie: Andrina Mracnikar)
Zusammenleben von Thomas Fürhapter
Zwischennutzung (Österreich, Regie: Dariusz Kowalski)

Das historische Special widmet sich heuer unter dem Motto „Come and shoot in Thaliwood“, dem Filmstudio auf dem Gelände des Thalerhofs, in dem in der Nachkriegszeit immerhin 17 Filme gedreht wurden. Ein weiteres historisches Special behandelt das Thema „Rausch“ und zeigt dabei Filme wie „Nacktschnecken“ oder Florian Pochlatkos „Erdbeerland“.

Den Filmemachern Rainer Frimmel und Tizza Covi ist eine Personale gewidmet. Neben ihren Filmen sind ist von 18. März bis 22. Mai auch eine umfangreiche Fotoausstellung der beiden in der Camera Austria zu sehen.

Das Festivalzentrum der Diagonale befindet sich heuer wieder im Kunsthaus. Tickets sind dort, in den Festivalkinos (KIZ RoyalKino, Schubertkino, Rechbauerkino und Annenhofkino) und online erhältlich.