Marko Feingold - Ein jüdisches Leben (2021)

Bilder: Stadtkino
Fotos: Stadtkino
Originaltitel:
Marko Feingold - Ein jüdisches Leben
Österreich 2021 | Dokumentation | 114 min.

Ein Überleben der NS-Diktatur erzählt

Marko Feingold ist einer der letzten Zeitzeugen des Holocaust. Durch diesen Film soll seine Geschichte und sein Vermächtnis als unvergängliches Dokument erhalten bleiben. Zugleich werden auch aktuelle Entwicklungen beleuchtet und zeitlose Fragen nach Moral, Verantwortung und Würde des Menschen gestellt – und deren Grenzen aufgezeigt. Bis ins hohe Alter wurde Marko Feingold als Mahner und Mutmacher nicht müde, gegen antisemitische und antidemokratische Tendenzen aufzustehen, gegen das Vergessen und Verdrängen anzukämpfen. Marko Feingold wurde 1913 in Neusohl (Besztercebánya), Königreich Ungarn, heute Slowakei, geboren und wuchs mit seinen drei Geschwistern in einem jüdischen Viertel in Wien Leopoldstadt auf. Kurz nach dem „Anschluss“ Österreichs wurde Feingold von den Nazis erstmals verhaftet. Wieder in Freiheit floh er nach Prag, wurde nach Polen ausgewiesen und konnte mit falschen Papieren wieder nach Prag zurückkehren. Dort wurde er im Mai 1939 erneut festgenommen und später ins KZ Auschwitz deportiert.
Genre Dokumentation
Land Österreich
Länge 114 min.
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