Marko Feingold - Ein jüdisches Leben (2021)

Bilder: Stadtkino
Fotos: Stadtkino
Originaltitel:
Marko Feingold - Ein jüdisches Leben
Österreich 2021 | Dokumentation | 114 min.

Ein Überleben der NS-Diktatur erzählt

Marko Feingold war im ersten Weltkrieg Kind, in der Zwischenkriegszeit baute er mit seinem Bruder Ernst in Italien ein Vertretergeschäft auf. Kurz nach dem Anschluss wurde er in Österreich verhaftet und verbrachte sechs Jahre in unterschiedlichen Konzentrationslagern. Auch nach seiner Befreiung war er in Wien unerwünscht, baute sich aber in Salzburg ein neues Leben auf und schmuggelte andere KZ-Überlebende nach Palästina. Die KZ- und Kriegserfahrungen haben Feingolds Selbstverständnis geprägt. Erinnerung wurde zum Lebenssinn. Solange Leute den Holocaust leugneten, wollte er seine Geschichte erzählen. Der Dokumentarfilm hat die Geschichte des im Interview 105-jährigen Präsidenten der Jüdischen Kultusgemeinde der Stadt Salzburg und ältesten lebenden Zeugen des Holocaust aufgezeichnet.
Darsteller
Genre Dokumentation
Land Österreich
Länge 114 min.
AT-Start

Forum

90% Filmbewertung
1 Eintrag    1 Bewertung
  • „Man stirbt ja nicht schnell, man stirbt langsam, indem man sich selbst sterben sieht“

    Exklusiv für Uncut von der Diagonale
    „Wir nehman die zwa mit“. Die Polizisten, die kurz nach dem Anschluss die Wohnung der Familie Feingold in Wien durchsuchen, finden den Vater, der ... [ weiter ]
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    13.04.2022, 21:27 Uhr
05. April 2022, 14:44
Diagonale 2022
Das Festival des österreichischen Films findet heuer zum 25. Mal in Graz statt.