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Directors Uncut: Christopher Nolan

Directors Uncut: Christopher Nolan

Mit „Tenet“ läuft Ende der Woche bei uns nun endlich der heißersehnte neue Film von Christopher Nolan in den Kinos an. Ein geeigneter Zeitpunkt, um das Leben und bisherige Schaffen des ambitionierten Blockbuster-Regisseurs nochmal Revue passieren zu lassen.
Christopher Nolan gilt vielerorts als einer der wichtigsten Filmemacher des 21. Jahrhunderts ... und das nicht zu Unrecht.

Dem britischen Regisseur gelingt mit seinen verkopften Werken zumeist der seltene Spagat zwischen Kunst und Kommerz. Ambitionierte Konzepte, aufwändige Setbauten fernab generischer CGI- und Greenscreen-Effekte Hollywoods und das Spiel mit dem Konzept der Zeit: All diese Elemente ziehen sich quer durch Nolans Filmographie.

Dabei hat die Karriere des 1970 in London geborenen Regisseurs einst klein angefangen: Als Sohn eines britischen Werbetexters und einer US-amerikanischen Flugbegleiterin, verbrachte er seine Kindheit und Jugend sowohl in seiner Heimat England als auch im US-Bundesstaat Illinois. Durch heute als Meilensteine geltende Klassiker wie dem originalen „Star Wars“ oder Kubricks „2001: A Space Odyssey“ entdeckte Nolan bereits früh seine Liebe zum Kino für sich. Im zarten Alter von nur sieben Jahren fing Nolan mithilfe der Super 8-Kamera seines Vaters damit an, kleine Kurzfilme zu drehen, für die ihm seine Actionfiguren als Protagonisten dienten. Die endgültige Entscheidung, eines Tages professioneller Filmemacher werden zu wollen, fasste er laut eigenen Angaben auch schon im Alter von gerade einmal elf Jahren. Auf den herkömmlichen Weg der Filmhochschule verzichtete er jedoch. Stattdessen entschied er sich dazu, ein Studium der englischen Literatur am University College London aufzunehmen, wo er zum Präsidenten des dort ansässigen Filmklubs auserkoren wurde. In Zuge dessen lernte er auch seine heutige Ehefrau Emma Thomas kennen, die in späterer Folge auch jedes einzelne Regieprojekt ihres Mannes produzieren sollte. 1993 absolvierte er sein Studium erfolgreich mit einem Bachelorabschluss, und verdiente sich zunächst mal seine Brötchen mit der Arbeit an mehreren Imagefilmen. Nebenbei probierte sich Nolan auch an eigenen Projekten. Seine zwei Kurzfilme „Larceny“ (1995) und „Doodlebug“ (1997) wurden zwar auf mehreren Festivals gezeigt, erwiesen sich aber nicht als allzu profitabel für den jungen, ambitionierten Filmemacher.

Nachdem der erste Versuch eines geplanten Spielfilmprojekts namens „Larry Mahoney“ fehlgeschlagen war, entschied sich Nolan dazu sein Langfilmdebüt aus eigener Tasche heraus zu finanzieren. Trotz eines mickrigen Budgets von gerade mal 6000 Pfund und kaum vorhandener Ressourcen für den Dreh, entpuppte sich der dabei entstandene Neo-Noir-Thriller mit dem Titel „Following“ (1999) als großes Karrieresprungbrett für Nolan. Die Geschichte rund um den erfolglosen Schriftsteller Bill, der seinen Alltag damit verbringt, unbemerkt fremden Leuten zu folgen und diese zu beobachten, fand Anklang bei Kritiker*innen und Festivalpublikum.

Bild aus dem Film „Following“ (Filmverleih)

Der unerwartete Erfolg seines Debüts und die dadurch neugewonnene Anerkennung innerhalb der Industrie führten dazu, dass der gebürtige Brite nur ein Jahr später im Jahre 2000 bereits sein zweites Spielfilmprojekt realisieren konnte. Der mit 9 Mio. US-Dollar budgetierte Independent-Thriller „Memento“ liegt der Kurzgeschichte „Memento Mori“ zugrunde, die von Nolans jüngerem Bruder Jonathan geschrieben wurde. Jonathan Nolan beteiligte sich auch im Anschluss an diesem Film an einigen Drehbüchern seines älteren Bruders. Im Mittelpunkt steht hier der von Guy Pearce verkörperte Leonard Shelby, der seit eines Unfalls an anterograder Amnesie leidet und dadurch sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat. Neue Informationen und Gedanken kann sein Gehirn immer nur für knapp 15 Minuten abspeichern, ehe diese wieder verloren gehen. Trotz seines raschen Gedächtnisverlusts, befindet sich der Mann auf der Suche nach dem Mörder seiner Frau, wobei ihm Fotos und Tattoos von vergangenen Ereignissen gedanklich auf die Sprünge helfen sollen. Beim Schauen des Films wird die ungewöhnliche Erzählstruktur besonders auffällig. Nolan entschied sich nämlich dazu, die Geschehnisse im Film von hinten nach vorne (also in entgegengesetzter chronologischer Reihenfolge) zu erzählen, um den Zuschauer*innen zu ermöglichen, sich in die geistige Verfassung der Hauptfigur hineinzuversetzen. Hier zeichnete sich erstmals Nolans Vorliebe für ungewöhnliche narrative Strukturen, die sich mit dem Konzept von Zeit und Raum spielen, ab. In späterer Folge sollte dies noch ein wichtiger Faktor im Schaffen des talentierten Regisseurs werden.

Bild aus dem Film „Memento“ (Columbia TriStar, Helkon)

„Memento“ stellte sich bei Kritik wie auch beim Publikum als phänomenaler Erfolg heraus und gilt bis heute als eines der bedeutsamsten Werke Nolans. Im Jahre 2001 gründete Nolan mit seiner Frau Emma Thomas deren bis heute aktive gemeinsame Produktionsfirma Syncopy Inc. Von einem auf den anderen Tag war der einstige Low-Budget-Filmemacher aus Großbritannien plötzlich in der Mitte Hollywoods angekommen. In Folge wurde er von Regie-Größe Steven Soderbergh höchstpersönlich dazu angeheuert, das US-Remake des 1997 erschienenen norwegischen Films „Insomnia - Schlaflos“ zu inszenieren. Der 2002 veröffentlichte Thriller findet zwar heutzutage kaum mehr Beachtung im Œuvre Nolans, kann sich aber als spannende Fingerübung für den Regisseur durchaus sehen lassen und beeindruckt zudem mit exzellenten Schauspieldarbietungen seitens Al Pacino und einem völlig gegen den Strich besetzten Robin Williams.

Bild aus dem Film „Insomnia - Schlaflos“ (Warner Bros)

Als im Jahre 2003 Warner Bros. mit der Idee eines neuen düsteren „Batman“-Films auf Nolan zukam, nahm dessen Karriere eine unerwartete Wende. Dem ehemaligen Independent-Regisseur war plötzlich ein millionenschwerer Blockbuster einer äußerst rentablen Marke angeboten worden. Ein Angebot wie dieses durfte natürlich nicht abgelehnt werden – zumal Nolan die Idee eines geerdeten „Batman“-Films fernab aufgeblasener Comicbuch-Fantasien äußerst faszinierte. Was folgte war also im Jahre 2005 „Batman Begins“, der spektakuläre Auftakt einer zu diesem Zeitpunkt noch ungeahnten Trilogie. Der düstere Superheldenstreifen, der tief in die Psyche Bruce Waynes eindrang, um dessen Wandlung vom Multimilliardär zum dunklen Rächer Batman glaubwürdig darzustellen, bot angenehm ernste Abwechslung im sonst so leichtfüßigen Comicbuch-Genre und hauchte der Marke „Batman“ nach jahrelanger Abwesenheit im Kino neues Leben ein.

Bild aus dem Film „Batman Begins“ (Warner Bros)

Bevor Nolan begann an der furiosen Fortsetzung zu arbeiten, veröffentlichte er im Jahre 2006 mit „Prestige - Die Meister der Magie“ ein Herzensprojekt, das dem gleichnamigen Roman seines Namensvetters Christopher Priest zugrunde liegt. Erzählt wurde dabei eine Geschichte über die Rivalität zwischen den zwei fiktiven Bühnenmagiern Robert Angier und Alfred Borden (Hugh Jackman und Christian Bale), die im London des 19. Jahrhunderts ständig daran versucht sind, sich gegenseitig zu übertrumpfen. Für die Rolle des real-existierten famosen Erfinders Nikolai Tesla hatte Nolan von Anfang an die britische Musikikone David Bowie vorgesehen gehabt, der nach langen Verhandlungs- und Überzeugungsversuchen tatsächlich zusagte. Unter Nolan-Fans genießt „The Prestige“ einen hohen Status und erfüllt als stylisher Thriller mit ein paar elegant verschachtelten Wendungen durchaus seinen Zweck. Im Mittelteil wird Nolan jedoch genau einer seiner oft hervorgehobenen Schwächen zum Verhängnis: sein fehlendes Talent dafür, interessante, mehrdimensionale Frauenfiguren zu schreiben. Dennoch handelt es sich hier um einen hochspannenden Mystery-Thriller, der Nolans große Leidenschaft für Verwirrspielchen mit dem Publikum nur weiter zum Vorschein brachte.

Bild aus dem Film „Prestige“ (Warner Bros)

Die Vorfreude war groß, als dann im Jahre 2008 mit „The Dark Knight“ endlich die heißersehnte Fortsetzung zu „Batman Begins“ den Weg in die Kinos fand. Comic-Fans waren besonders gespannt auf den Auftritt des Jokers, der zum ersten Mal seitdem Jack Nicholson knapp 20 Jahre zuvor für Tim Burtons „Batman“ in die Rolle geschlüpft war, wieder einen Auftritt auf der großen Leinwand hatte. Aufgrund der Entscheidung den psychopathischen Widersacher von Heath Ledger darstellen zu lassen, machte sich online auch eine gewisse Skepsis breit. Kann denn nun ausgerechnet ein ehemaliger Teenie-Schwarm, der mit romantischen Komödien wie „10 Dinge, die ich an dir hasse“ Bekanntheit erlangte, glaubhaft den wohl bekanntesten „Batman“-Schurken mimen?

Und... nun ja, der Rest dürfte wohl Geschichte sein:
Ledger, der wenige Monate vor Veröffentlichung des Films an den Folgen einer Medikamentenüberdosis verstarb, wurde für seine wahrlich furchteinflößende Schauspieldarbietung verdientermaßen mit Lobpreisungen überschüttet und posthum sogar mit dem Oscar für den Besten Nebendarsteller geehrt. Nicht nur Ledgers famose Performance, sondern auch der Film als solches setzte neue Maßstäbe für das zeitgenössische Blockbuster-Kino. Selten gab es einen Film diesen Ausmaßes, der die Post 9/11-Ängste der Bevölkerung unter die Lupe nahm oder die zentrale ‚Heldenfigur‘ zu einem tragischen Charakter machte, der mit der Last und den Konsequenzen seines eigenen Heldentums zu kämpfen hat. Mit atemberaubenden Action-Szenen, spannenden moralischen Konflikten und einem der unvergesslichsten Bösewichte der Filmgeschichte hat Nolan hier ein monumentales Stück Blockbuster-Kino gezaubert, das den Grundstein für die neue Welle an ernsteren Comic-Filmen der letzten Jahre legte!

Bild aus dem Film „The Dark Knight“ (Warner Bros)

Durch den gigantischen Erfolg von „The Dark Knight“, der sich sowohl an den Kinokassen als auch im popkulturellen Zeitgeist abzeichnete, schien Nolan plötzlich freie Hand in Hollywood bekommen zu haben. Diese Chance nutzte der heute 50-jährige Filmemacher, um endlich ein Herzensprojekt realisieren zu können, an dessen Drehbuch er zehn Jahre lang saß. Die Rede ist natürlich von „Inception“. Da er hier eine tief verschachtelte Geschichte erzählen wollte, die sich größtenteils auf übereinanderliegenden Traumebenen im Unterbewusstsein seiner Figuren abspielt und sich Genre-Elementen des Heist-Movies bedient, dauerte es lange, bis ihm ein großes Studio grünes Licht für das Projekt gab. Der Welterfolg von „The Dark Knight“ ermutigte Warner Bros. schlussendlich dazu, das kreative Risiko einzugehen und Nolans verkopfte Traumwelten im Jahre 2010 auf ein Mainstream-Publikum loszulassen. Und siehe da: es hat sich ausgezahlt. Der rasante Sci-Fi-Thriller gehört durch seine komplexe Erzählweise und der Ambiguität seiner letzten Einstellung zu den meist-besprochenen Werken Nolans. Streckenweise werden dem Film ungelenke Expositionsdialoge zum Verhängnis und entschleunigen das sonst so flotte (manchmal fast schon zu flotte?) Erzähltempo. Alleinig für sein ambitioniertes Konzept, in das offensichtlich viel Arbeit geflossen ist, und die unvergesslichen Bildwelten, darf Nolans Ausflug ins menschliche Unterbewusstsein aber allemal bewundert werden.

Bild aus dem Film „Inception“ (Warner Bros)

Bevor er sich in späterer Folge wieder originellem Stoff hingeben konnte, wurde 2012 mit „The Dark Knight Rises“ der lang-erwartete Abschluss seiner „Batman“-Trilogie veröffentlicht. Ursprünglich hatte Nolan Vorbehalte gegenüber der Idee einer weiteren Fortsetzung, wurde von seinem Bruder Jonathan und Co-Autor David S. Goyer aber dann doch zurück ins Boot geholt. Der fertige Film wurde gemessen an den immens hohen Erwartungen vereinzelt enttäuscht aufgenommen. Trotz manch narrativer Ungereimtheit,wird aber auch hier die Qualität der Vorgängerfilme nichts links liegen gelassen. Ob nun eine atemberaubend choreografierte Eröffnungssequenz innerhalb eines echten Flugzeugs oder mit Tom Hardys Bane ein weiterer hochinteressanter Bösewicht mit spannender Ideologie hinter seinen Taten: auch im Finale der Trilogie gibt es noch viel Positives zu entdecken.

Bild aus dem Film „The Dark Knight Rises“ (Warner Bros)

Nach zweijähriger Abstinenz meldete sich Nolan schon 2014 mit „Interstellar“ wieder zurück. Bei diesem epochalen Space-Exploration-Drama, mit dem der Regisseur deutlich auf den großen Spuren von Kubricks „2001 – A Space Odyssey“ wandeln wollte, hätte ursprünglich Steven Spielberg im Regiestuhl Platz nehmen soll. Als dieser nicht verfügbar war, wurde Nolan der Regie-Posten am Film zuteil und gemeinsam mit seinem Bruder Jonathan, der zuvor schon die ersten Entwürfe des Drehbuchs konzipiert hatte, überarbeitete er das Skript nochmal. Der Sci-Fi-Streifen handelt von einer Gruppe an Astronauten (angeführt von Matthew McConaughey), die als Antwort auf eine humanitäre Krise in die Weiten des Weltraums entsandt werden, um einen für die Menschheit bewohnbaren Planeten ausfindig zu machen. Den Nolan-Brüdern wurde der angesehene Astro-Physiker Kip Thorne als Berater zur Seite gestellt, der dabei verhalf, die wissenschaftlichen Aspekte so akkurat wie filmisch nur möglich darzustellen. In vielerlei Hinsicht sticht „Interstellar“ aus der Filmographie des „Mindfuck“-Regisseurs besonders heraus. Der Film verblüfft mit einer für Nolan-Verhältnisse ungewöhnlichen, aber durchaus wohltuenden Ruhe, die Zuschauer*innen genügend Raum gibt, die fantastischen Bildwelten von Kameramann Hoyte van Hoytema (Nolans vorheriger Stamm-DoP wechselte ins Regie-Fach) gründlich zu erkunden. Auch der häufige Kritikpunkt, Nolans Filme wären gefühlskalt und kalkuliert, wird hier hinfällig. Erstmals gibt sich Nolan mit großen Emotionen dem glaubhaften Pathos eines Familiendramas hin, das den sonst oft pessimistischen Filmemacher von einer unerwartet hoffnungsvollen Note frei von jeglichem Zynismus zeigt.
Ein zutiefst menschliches und audiovisuell betörendes Sci-Fi-Epos, das oft zu Unrecht verkannt wird, und bestimmt noch seinen Platz in den Annalen der Filmgeschichte finden wird!

Bild aus dem Film „Interstellar“ (Warner Bros)

2017 wandte sich Nolan abermals einem Herzensprojekt zu, an dessen Realisierung er jahrelang gearbeitet hatte. Bereits Mitte der 90er-Jahre konzipierte er die Idee eines Kriegsfilms, der sich der Befreiungsaktion von Soldaten, die während des Zweiten Weltkriegs in der französischen Küstenstadt Dünkirchen eingekesselt waren, widmen sollte. Der fertige Film mit dem einfachen Titel „Dunkirk“ folgt auf drei unterschiedlichen Zeitebenen (auch hier wird wieder mit dem Zeitempfinden des Publikums gespielt) einer Gruppe mitten im Schlachtfeld festsitzender Soldaten, einem RAF-Piloten und dem Besitzer eines Privatboots, der den Eingekesselten zur Flucht verhelfen möchte. Im Gegensatz zu den meisten Kriegsfilmen verzichtet Nolan auf konkrete Charakterisierungen und auf die genreübliche Heroisierung einzelner Soldaten. Hier haben alle Beteiligten dasselbe Ziel vor Augen: blankes Überleben. Somit ist hier die seltene Art Kriegsfilm entstanden, die sparsam mit zum Klischee gewordenem Heldenpathos umgeht, und menschliches Überleben im Angesicht purer Zerstörung über alles stellt. Nolan zeigt hier auch großen Wachstum als visueller Erzähler. Statt wie in den meisten seiner Filme auf gefühlt zwanzig Schnitte in der Minute und ungeschickter Exposition festzuhalten, gibt sich Nolan hier in ungewohnt langen Aufnahmen erstmals gänzlich seiner Bildsprache hin, mit Hilfe derer sich die Geschichte entfaltet. Durch wenig Dialog, aber viel Gespür für Spannungsaufbau (Hans Zimmers nervenaufreibender Score tut dafür das Übrige) und visuellem Storytelling, kehrt der IMAX-liebende Regisseur hier meisterlich zur Essenz des Kinos zurück.

Bild aus dem Film „Dunkirk“ (Warner Bros)

Was darf man sich nun also von „Tenet“ erwarten?

Egal in welche Richtung sich nun der elfte Spielfilm im Schaffen des britischen Autorenfilmes bewegen wird (mit Plot-Details wird bis Dato ohnehin sehr vage umgegangen) – eines ist sicher:

Christopher Nolan gehört zu den wenigen Blockbuster-Filmemachern unserer Zeit, die es noch wagen, groß zu denken, und sich den Limitierungen des Studio-Systems widersetzen, um ihre eigene Vision ohne Einschränkungen auf die große Leinwand zu bringen. Nolan ist ein Verfechter des Kinos, dessen Liebe zum Medium Film – aller berechtigter Kritikpunkte ihm gegenüber zum Trotz – in jeder Faser seiner Werke deutlich spürbar wird.

Abschließend noch mein persönliches Ranking aller zehn bisher veröffentlichten Spielfilme Nolans:

  1. The Dark Knight
  2. Memento
  3. Interstellar
  4. Dunkirk
  5. Insomnia - Schlaflos
  6. Inception
  7. The Dark Knight Rises
  8. Prestige - Die Meister der Magie
  9. Batman Begins
  10. Following

Was haltet ihr von den Werken des britischen Erfolgsregisseurs? Hinterlasst uns eure Meinung in den Kommentaren.
Mehr dazu auf Uncut:
Christopher Nolan
Der Autor
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Forum

  • 1. Insomnia

    Mein persönlicher Lieblingsfilm von Nolan. Zwar sicher der "unspektakulärste" Film, aber auch fast der einzige, an dem ich wirklich NICHTS auszusetzen habe und der bei jedem Anschauen bei mir ein Gänsehaut-Feeling hinterlässt. Großartige Darsteller, extrem durchdachtes Drehbuch, wahnsinnig dichte Atmosphäre und Hochspannung von der ersten bis zur letzten Sekunde.
    Mein weiteres Ranking:
    2. Batman Trilogie
    3. Prestige
    4. Inception
    5. Memento

    Die restlichen Filme folgen mit einem riesigen Abstand und da ist die Reihenfolge auch schon uninteressant, so richtig begeistern konnte mich da keiner... Interstellar und Dunkirk haben mich beide eher gelangweilt und an Following kann ich mich ehrlicherweise nicht mehr richtig erinnern.
    Werd mir Tenet trotz geringer Erwartungshaltung anschauen.
    01.09.2020, 09:37 Uhr
  • Gewinner

    Bei unserem Newsletter-Gewinnspiel haben wir übrigens gleich zwei Gewinner ausgelost:
    ChriVeLo
    Fredi2
    Herzlichen Glückwunsch!
    uncut_4fd94f1238.jpg
    30.08.2020, 09:32 Uhr
  • Insomnia Schlaflos

    Fand ich äußerst spannend.
    28.08.2020, 18:42 Uhr
  • INCEPTION

    Mit Michael Caine und DiCaprio ist dieser Film für mich bisher Nummer 1 unter allen Filmen des großartigen Regisseurs Christopher Nolan.
    28.08.2020, 17:56 Uhr
  • Prestige

    Mein absoluter Lieblingsfilm von Christopher Nolan - sooo spannend, unterhaltsam und mit absolut unvorhersehbarem Ende!
    28.08.2020, 12:48 Uhr
  • Memento

    Ich fand Memento sehr gut. Der Film ist sehr originell und wird fantastisch erzählt. Einfach außergewöhnlich.
    28.08.2020, 12:11 Uhr
  • Macht Lust auf mehr

    Toll und gründlich recherchiert! Bin gespannt, was CL noch alles drehen wird.
    markus_lhnert2020_d56a9fa338.jpg
    27.08.2020, 16:58 Uhr
  • The Dream Master

    Großartiger Artikel über das außergewöhnliche Schaffen eines jungen Regiemeisters namens Christopher Nolan!

    Meine Top-3:
    1. The Dark Knight
    2. Interstellar
    3. Inception

    Ob TENET da was ändert?
    leandercaine_0fc45209c9.jpg
    25.08.2020, 18:34 Uhr