Neu im Kino
Neu im Kino: Woche 25/2016

Neu im Kino: Woche 25/2016

Nicolas Winding Refn bringt einen neuen Film ins Kino. Zugleich gibt es einen Terroranschlag in Paris und der Ikea-Gründer wird entführt.

The Neon Demon

Er ist mit Sicherheit einer der außergewöhnlichsten Filmemacher der Gegenwart: Der dänische Regisseur Nicolas Winding Refn. Nach „Drive“ und „Only God Forgives“ kommt nun sein neuestes Werk in die Kinos: „The Neon Demon“. Der in Cannes uraufgeführte Horror-Thriller erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das es zum Topmodel schaffen will. Doch der Weg dorthin ist gefährlich…

Ein ganzes halbes Jahr

Louisa Clark (Emilia Clarke), 26 Jahre jung, verliert ihre Anstellung in einem kleinen Café. Um Geld zu verdienen, soll sie sich um den im Rollstuhl sitzenden Will Traynor (Sam Claflin) kümmern. Klingt wie „Ziemlich beste Freunde“. Und ist es zunächst auch irgendwie. Eine Freundschaft entwickelt sich, dann keimen Gefühle auf. Doch Will will sich das Leben nehmen, Louisa versucht ihn umzustimmen. Die Romanze basiert auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Jojo Moyes.

Bastille Day

Der Film beinhaltet alles, was man gerade absolut nicht sehen will. Alles, wovor man sich bei der Europameisterschaft fürchtet: Mitten in Paris geht eine Bombe hoch – ein Terroranschlag! Chaos bricht aus. Mittendrin: CIA-Agent Sean Briar (Idris Elba), der den Helden spielen darf. Ein eigenwilliger Thriller mit eigenwilligem Starttermin.

Bach in Brazil

Es ist so etwas wie die deutsch-brasilianische Version von „Die Kinder des Monsieur Mathieu“: Marten Brückling ist ein ganz normaler Musiklehrer. Aus dem nichts erbt er ein kostbares Notenblatt von Johann Sebastian Bach, wofür er jedoch nach Brasilien reisen muss. Bald wird ihm dort sein gesamtes Hab und Gut gestohlen. Und bald findet er sich als Musiklehrer in einer Strafanstalt für Jugendliche wieder, wo er nun versucht, die Schwererziehbaren für Klassik zu begeistern.

Kill Billy

Harold Lund ist ein Möbelhändler der alten Schule. Seine Tische, Sessel und Regale sind große Handwerkskunst. Doch kann kommt Ikea. Harold Lund mag keinen Ikea. Denn der Verkauf der Billigmöbel treibt Harold Lund in den Ruin. Und so entführt er in dieser schwarzen Komödie aus Norwegen kurzerhand den Ikea-Gründer Ingvar Kamprad höchstpersönlich. Eine irrwitzige Aktion, die freilich schnell aus dem Ruder läuft.

Weitere Neustarts

Bei „Mikro & Sprit“ handelt es sich um das neueste Werk von Michel Gondry („Vergiss mein nicht“) in dem zwei Pubertierende mit einer fahrenden Hütte durchs Land reisen. Im schweizer Dokumentarfilm „El tiempo nublado“ kehrt eine Frau nach Paraguay zurück, um sich um ihre an Parkinson leidende Mutter zu kümmern. Der Film startet ebenso nur in einigen österreichischen Kinos wie der 2015 in Cannes von der Kritik hochgelobte „The Lobster“ mit Collin Farrell und Rachel Weisz.
Der Autor
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patzwey

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