Cannes 2013
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Cannes 2013 - Tag 2

Jung und schön - das ist nicht nur der Titel des französischen Wettbewerbsbeitrags, es ist auch das Thema von „The Bling Ring“ mit Emma Watson.
Der unbeliebte Hauptdarsteller des 2. Tags in Cannes ist definitiv der Regen bzw. das unberechenbare Wetter. Trotzdem warten hunderte, ja sogar tausende Journalisten vor den Kinosälen um die aktuellen Filme anzuschauen. Mittendrin auch ich! Witziger weise sollte das keine Auswirkung auf die Laune haben, da man ja im Theater sitzt. Bei mir ist es genau das Gegenteil: je schöner das Wetter draußen, desto besser meine Gemütslage drinnen!

Was mir auffällt und ich mit meinem ersten Besuch in Cannes 2007 vergleichen kann, ist das fast alle Journalisten nun beim Warten in der Schlange auf Ihre Handys starren. Eine so hohe Dichte an iPhone-Geräten ist ebenfalls eine neue Erfahrung. Im Kinosaal gehört es fast zum guten Ton ein iPad zu benutzen. Ich selbst nutze für das Schreiben meiner Berichte weiterhin das gute alte Pressezentrum im 1. Stock. Wie schwierig die Benutzung einer französischen Tastatur sein kann, ist mir heute wieder bewusst geworden. Sehe zwar das Äffchen beim Eingeben einer E-Mail-Adresse, aufscheinen tut es aber auch beim 384. Versuch nicht …

Der Autor
leander-caine

Forum

  • Das iPad und wo man sich hinstellen sollte

    Die iPhone und iPad-Dichte ist natürlich gewaltig. Und für zwischendurch um mal kurz zu surfen oder ein schnelles E-Mail zu schreiben ist das iPad auch eine tolle Lösung. Nur wenn dann beim roten Teppich (oder bei sonstigen Gelegenheiten, bei denen man hier Stars treffen könnte) die Leute die iPads in die Höhe halten um Fotos zu machen, dann ist das schon sehr störend, weil man gar nichts mehr sieht.

    Hier vielleicht ein kurzer Ratgeber, wo man sich in Cannes bei einer Menschenmenge hinstellen sollte:

    1.) Neben Kamerateams - Sehr Gut, denn hier bleiben die Stars oft stehen und blicken auch in die Kamera. (Nachteil: Das Kamerateam braucht meist viel Platz und es wird daneben eng)
    2.) Hinter Autogrammsammlern - Sehr gut, denn hier bleiben die Stars auch länger stehen. (Nachteil: Man hat dann oft Fotos/Videos von nach unten blickenden Stars)
    3.) Hinter Spiegelreflexkameras - Gut, den die Fotografen schauen (meist) durch den Sucher und strecken so die Kamera nicht zu weit in die Höhe.
    4.) Hinter „normalen“ Kameras - schlechter, weil die meist weit in die höhe gestreckt werden.
    5.) Hinter iPadbesitzern - Ganz schlecht, siehe oben
    6.) Hinter Autogrammjägern in der zweiten und dritten Reihe - Schlecht, denn auch die strecken ihre zu unterschreibenden Bilder weit in die Höhe.
    7.) Hinter/neben kreischenden Teenies - gut und schlecht, denn einerseits erzeugen sie Aufmerksamkeit, damit die Stars herschauen oder winken, andererseits reißen sie im entscheidenden Moment die Hände in die Höhe, dass man gar nichts mehr sieht bzw. alle Videoaufnahmen verwackeln.
    uncut
    18.05.2013, 09:04 Uhr