Neu im Kino
Neu im Kino: Woche 18

Neu im Kino: Woche 18

Die Kurzfassung für die 18. Kinowoche: 8 Filme für 7 Tage, einer davon nur in Graz.
In dieser Woche melde ich mich (vorläufig) wieder zurück aus den USA.

Habt Ihr gewusst, dass Graz eine Kinohauptstadt ist, ein kleines Hollywood sozusagen? In dieser Woche gibt es wieder einen Beweis dafür, denn der in Graz gedrehte Krimi „Bell Canto“ kommt ins Kino. Und weil Graz so etwas Besonderes ist, läuft der Film vorläufig nur in Graz an. So etwas gibt es so schnell kein zweites Mal, Ihr solltet Euch die Kriminalkomödie auf keinen Fall entgehen lassen

Und da die Woche ja ganze sieben Tage hat, bleiben Euch für die verbleibenden 6 Tage der Woche noch 7 weitere Filme übrig, die ganz neu in unsere Kinos kommen. Einer davon wird also zwangsläufig durch den Rost fallen bzw. auf später verschoben werden müssen. Ich empfehle Euch dafür die völlig missglückte und jammerschade vergeigte Endzeit-Comicverfilmung „Legion“, die ich bereit vorab für Euch gesehen habe. Ihr könnt Euch den Film getrost auch auf DVD oder Blu-Ray anschauen und wenn Ihr ihn gar nicht seht, habt Ihr auch nichts versäumt.

Somit bleiben Euch noch genau 6 Filme für 6 potentielle Kinoabende übrig und ich glaube, es ist diesmal für jeden Geschmack etwas dabei:

Da wäre einmal die Brachialkomödie rund um einen Loser und seine plötzlich auftauchende Traumfrau in „Zu scharf, um wahr zu sein“ mit Jay Baruchel oder der neueste Film von „Cinema Paradiso“-Regisseur Guiseppe Tornatore mit dem Titel „Baaria“. Er spielt auch wieder in Italien, genauer gesagt: auf Sizilien und erzählt in Form einer Mischung aus Drama und Komödie die Geschichte eines jungen Schafhirten in den 30er Jahren, der in die Politik einsteigt.

Außerdem wurde der französische Favorit für den Auslandsocar in diesem Jahr und César- und BAFTA-Preisträger „Ein Prophet“ nun auch ins Deutsche übersetzt und läuft in dieser Woche im Kino an.

Aus den USA kommt in dieser Woche eine weitere romantische, aber eher oberflächliche Schnulze mit Miley Cirus ins Kino, dessen Originaltitel wie ein Versprechen der Sängerin geklungen hat, die Welt in Zukunft zu verschonen. „Mit dir an meiner Seite“ heißt nämlich eigentlich: „The Last Song“ und fiel bei den Kritiken in Washington DC in den letzten Wochen eher durch aus positiv auf.

Pepperminta“ gab es vor einigen Wochen bereits auf der Diagonale zu sehen, „Mau“ hat ihn für Euch bereits ausführlich bewertet, wer sich die filmische Farbenexplosion nun auch selber ansehen möchte, hat in dieser Woche Gelegenheit dazu.

Schließlich gibt es mit „Die jungen Jahre des Erik Nietzsche“ noch eine Österreichisch-Italienisch-Französisch-Dänisch-Schwedische Koproduktion zu sehen. So etwas passiert nicht oft, außerdem klingt die Geschichte von einem jungen Mann, der unbedingt Filmregisseur werden will, nicht schlecht.

Wem es total gegen den Strich geht, dass der französische Film „Ein Prophet“ in Graz nur in der deutschen Synchronfassung gezeigt wird, der kann sich ja die Tage des jungen französischsprachigen Filmes im KIZ reinziehen und seine bzw. ihre Franzo-Kenntnisse auffrischen.

Ich wünsche euch „Have a good one“.
Der Autor
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Harry.Potter

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