Neu im Kino
Neu im Kino (Woche 30/2020)

Neu im Kino (Woche 30/2020)

In der neuen Woche gibt es unter anderem eine französische Tragikomödie mit einer Psychotherapeutin, die zur Schriftstellerin werden möchte, sowie eine Zombiekomödie aus Belgien zu sehen.
Foto: Filmladen

Sibyl - Therapie zwecklos

In der neuesten Produktion von Regisseurin Justine Triet (u.a. bekannt für „Victoria – Männer und andere Missgeschicke“) schlüpft Virginie Efira in die Rolle einer Psychotherapeutin, die ihren Job an den Nagel hängen möchte, um ihren eigentlichen Traum nachzugehen.

Jahrelang war Sibyl (Efira) mehr oder minder erfolgreich als Psychotherapeutin tätig und sammelte sich unterdessen einiges an Frust an. Damit soll nun endlich Schluss sein. Kurzerhand beschließt die Frau mittleren Alters nämlich sich wieder ihrer früheren Leidenschaft zu widmen: dem Wunsch Schriftstellerin zu werden. Inspiration dafür findet sie bald schon in ihrer Patientin Margot (Adèle Exarchopoulos), die Sibyl andauernd von ihrem aufregenden Alltag als junge, aufstrebende Schauspielerin berichtet. Die Therapeutin entwickelt eine Obsession für die junge Frau, die mit der Zeit auch gefährliche Züge annimmt...

Französische Tragikomödie mit Biss!

Foto: Busch Media Group

Yummy

Während viele Teile der echten Welt aufgrund der Corona-Pandemie immer noch stillstehen, bricht in dieser Horrorkomödie aus Belgien eine folgenschwere Zombie-Epidemie aus.

Dabei fing alles doch noch so simpel an:

Die junge Frau Alison (Maaike Neuville) begibt sich gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Michael (Bart Hollanders) in ein zwielichtiges Krankenhaus in Osteuropa, um sich einer Brustverkleinerung zu unterziehen. Dort angekommen bekommen die beiden aber schon bald von unmoralischen Experimenten Wind, die im selben Krankenhaus an Menschen durchgeführt werden. Eine angebliche Verjüngungskur entpuppt sich als Auslöser einer Zombie-Apokalypse, bei der nahezu die gesamte Krankenhausbelegschaft zu lebenden Untoten mutiert.

Europäisches Genre-Kino mit Blutgarantie!

Weitere Neustarts

In „Die schönsten Jahre eines Lebens“, dem dritten Teil der Liebestrilogie von Claude Lelouch, verkörpern Jean-Louis Trintignant und Anouk Aimée einmal mehr die zwei Liebenden Jean-Louis und Anne. Was im Jahre 1966 einst als zartes Kennenlernen zwischen zwei Jungspunden begann, ist über die Jahre zu einer innigen Romanze gereift, bei der auch noch im hohen Alter die Funken sprühen.

Der Dokumentarfilm „Helmut Newton - The Bad And The Beautiful“ widmet sich mit imposanten Eindrücken dem Leben und Schaffen des gleichnamigen Starfotografen, der großen Einfluss auf die Modewelt ausübte und im Jahre 2004 aufgrund eines verheerenden Autounfalls sein Leben lassen musste.

„Star Wars“-Fans wird zudem einmalig die Möglichkeit geboten, „Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück“ pünktlich zum vierzigjährigen Jubiläum erstmals seit Jahrzehnten wieder auf der großen Leinwand genießen zu können. Das Grazer KIZ RoyalKino wird den unsterblichen Sci-Fi-Klassiker an vier Tagen wiederaufführen.

Ich wünsche UNCUT-Leser*innen wie immer ein erholsames Wochenende und ein paar hoffentlich beglückende Kinobesuche!
Der Autor
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