Viennale
Das war die Viennale 2014

Das war die Viennale 2014

In den letzten zwei Wochen drehte sich in Wien alles um das Thema Film. Ein Rückblick auf die Viennale 2014
Mit der Galavorführung des Filmes „Höhere Gewalt“ von Ruben Östlund ging gestern die Viennale zu Ende, die heuer erstmals um einen Tag länger dauerte als sonst. Obwohl es in diesem Jahr wegen des kleinen Metro-Kinosaals weniger Kinoticktes gab, konnte die Zahl der verkauften Karten von 97.400 auf 98.200 gesteigert werden. Ganze 131 Vorstellungen waren ausverkauft, vor allem in den Abendvorstellungen im Gartenbaukino konnte es da ganz schön eng werden.



Kein Gedränge gab es hingegen an der Starfront. Nachdem Viggo Mortensen, dem heuer eine Sonderreihe gewidmet war, nicht nach Wien kam, zählte wohl US-Regisseur Abel Ferrara zu den größeren Bekanntheiten des Festivals. Und auch er kam ohne seinen Hauptdarsteller Willem Dafoe nach Wien.



Aber es müssen ja auch nicht immer die großen Stars sein, viel Independent-Filmemacher kamen nach Wien um nach den Screenings mit dem Publikum über ihren Film zu reden. So gab es zum Beispiel interessante Q&As mit Peter Strickland (The Duke of Burgundy), Nathan Silver (Uncertain Terms) und Alex Ross Perry (Listen Up Philip).



Ich haben es heuer, an den wenigen Tagen, an denen ich in Wien war, auf 15 Filme gebracht. Ausführliche Kritiken dazu folgen noch in den nächsten Tagen. Hier aber schon einmal ein erster Überblick: Meine absolute Nummer eins war der Film „Birdman“, der Mitte Jänner regulär in die Kinos kommen wird. In die Top 3 schafften es auch die Filme „Whiplash“ und „Frank“. Eine positive Genreüberraschung war der Film „Time Lapse“, der mich fesselte, ob wohl es der vierte Film eines langen Viennale Tages war.

Unter all den Filmen seine an dieser Stelle vielleicht noch einige größere und kleinere Gemeinsamkeiten zwischen den Filmen erwähnt. So spielte zum Beispiel Trommelmusik in New York sowohl bei „Birdman“ als auch bei „Whiplash“ eine wichtige Rolle. Mit „Uncertain Terms“ und „See You Next Tuesday“ gab es gleich zwei Filme, in denen schwangere Frauen sowohl rauchten als auch tranken. Und mit „Buzzard“ und „See You Next Tuesday“ gab es zwei Filme, in denen eine Schnittverletzung auf der Handfläche mit Klebeband verarztet wurde.

Unser Gewinnspiel, bei dem wir euch die Kosten für die Viennale-Karten ersetzen, läuft übrigens noch bis einschließlich Sonntag. Also noch genügend Zeit um über die auf der Viennale gesehenen Filme nachzudenken und auf Uncut zu schreiben. Viel Glück!
Der Autor
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