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Terence Hill – Eine lebende Legende in Österreich

Wir sprachen mit Terence Hill anlässlich der Premiere des Films „Mein Name ist Somebody - Zwei Fäuste kehren zurück“
Im Zuge der Filmpräsentation von „Mein Name ist Somebody - Zwei Fäuste kehren zurück“ hat Terence Hill endlich wieder Österreich besucht. Egal, ob in Oberösterreich oder in Wien, die zahlreichen Fans kamen, um einen Blick auf ihr Idol zu werfen. Ich selbst wurde Zeuge in der UCI Kinowelt Millennium City in Wien. Im Rahmen einer Pressekonferenz in Schloss Mühldorf durfte ich aber schon davor am Freitag, 7. September 2018, einige Fragen an den supersympathischen Filmstar stellen. Dabei war er die ganze Zeit professionell, freundlich, geduldig und hatte stets ein Lächeln im Gesicht.

Eine der ersten Fragen betraf die langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft mit seinem Film- und Lebenskumpel Bud Spencer. Das Zusammentreffen war einem Zufall geschuldet, da ein Schauspieler einen Unfall hatte und mit Terence Hill ersetzt wurde. Zu dieser Zeit hieß er noch Mario Girotti und sein Kollege Carlo Pedersoli. Der Filmtitel lautete laut Terence Hill im Original „Die Katze, der Hund und der Fuchs“. Auf Deutsch müsste das GOTT VERGIBT … DJANGO NIE aus dem Jahre 1967 sein. Im deutschsprachigen Raum gibt es diesbezüglich noch die Titel GOTT VERGIBT – WIR BEIDE NIE! Und ZWEI VOM AFFEN GEBISSEN. Nicht nur das – es gibt eine ernsthafte und eine komische Version des gleichen Films. Das Besondere daran ist, dass die erste Begegnung in der Almeria-Wüste in Spanien stattfand. Und hier schloss sich auch der Kreis, da an diesem magischen Ort die finalen Dreharbeiten für „Mein Name ist Somebody“ durchgeführt wurden. Über das Ableben seines Freundes wurde Terence Hill von Bud Spencers Sohn am Handy informiert. Diese traurige Nachricht erhielt er an dem Ort, wo sie 51 Jahre zuvor gemeinsam drehten. Terence Hill ist der Meinung, dass das Zusammentreffen der zwei Filmhelden Schicksal war.

Auf meine Frage von wem er das Filmbusiness gelernt hat, meinte der 79-jährige Superstar, dass es Sergio Leone war, der ihn nachhaltig beeinflusst hat. Vor allem das Faible für besondere Hüte musste er hervorheben, da diese „einen epischen Charakter erschaffen“. Sergio Leone selbst fragte ihn einst, ob er die Regie von MEIN NAME IST NOBODY übernehmen möchte. Terence Hill war noch nicht so weit und lehnte das verlockende Angebot ab.

By the way: Terence Hill‘s persönlicher Lieblingsfilm ist „Die rechte und die linke Hand des Teufels“. Meine Nummer 1 ist der „Trinity“-Nachfolger „Vier Fäuste für ein Halleluja“.

Auf die Frage welche Projekte er als nächstes angehen möchte, antwortete er, dass er sich gerade die Rechte an einem amerikanischen Buch gesichert habe. Um welchen Titel es sich dabei handelte, verriet der blauäugige Star leider nicht. Das wird die Zeit zeigen.



Terence Hill, der eine unglaublich beeindruckende Filmkarriere hinter sich hat und Millionen von Filmfreunden vor allem mit den gemeinsamen Bud-Spencer-Streifen glücklich gemacht hat, wünsche ich weiterhin viel Kraft und Freude! Von Freunden wurde ich gefragt, wie den Terence Hill sei? Ganz einfach: Großartig!
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Der Autor
leandercaine_0fc45209c9.jpg

Forum

  • So sympathisch..

    Großartig, Terence Hill ist so unglaublich sympathisch und dabei spitzbübisch,
    ich hab durch den Beitrag wieder tierische Lust bekommen, mir die alten Schinken anzuschauen. In einem meiner ersten Kinofilme in der Kindheit konnte ich ihn im Tonkino Köflach-Pichling bewundern. Lang ists her.
    Danke Leander, für diesen tollen Beitrag!
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    16.09.2018, 10:41 Uhr