Neu im Kino
Neu im Kino: Woche 7/2015

Neu im Kino: Woche 7/2015

SM in der Gegenwart, PTA in den 70ern, Jason Statham in Las Vegas und Isabelle Huppert als Rinderzüchterin. Das alles und vieles mehr bietet die aktuelle Kinowoche.

Fifty Shades of Grey

Vielfach gelesen, medial gehypt. Als Bestseller gefeiert, als Schundliteratur verteufelt. Kein Wunder, dass die Geschichte rund um die unschuldige Praktikantin Anastasia Steele, den dominanten Mr. Grey und deren ungewöhnliche Sexualpraktiken nun auch auf die große Leinwand kommt. Die Tatsache, dass der Film sogar auf der Berlinale zu sehen ist, überrascht schon etwas mehr. Aber auch alle anderen Kinofreunde müssen nicht viel länger warten und können sich rechtzeitig zum Valentinstag mit Klebeband, Kabelbinder & Co eindecken. Denn die heimischen Baumärkte haben laut Medienberichten in den letzten Tagen extra noch zum Kinostart ihr Sortiment erweitert.

Inherent Vice - Natürliche Mängel

Paul Thomas Anderson: Er gehört zu den bedeutendsten Regisseuren des US-Gegenwartskinos und seine Filme enttäuschen so gut wie nie. So scheint auch „Inherent Vice“ mit Joaquin Phoenix und Josh Brolin ein beeindruckendes Kinoerlebnis zu garantieren. Beeindruckend sind zumindest bereits die in stilvollen Neonfarben gehaltenen Filmplakate, die ihrerseits schon bei den IMPAwards ausgezeichnet wurden. Ob es für das zweifach Oscar-nominierte und im von Drogen bestimmten Los Angeles der 70er Jahre angesiedelte Werk auch für eine ganz große Auszeichnung reicht, bleibt abzuwarten.

Wild Card

Wenn man in einen Jason-Statham-Film geht, weiß man in der Regel was man bekommt. Und, dass es gerade bei „Wild Card“ eine Abkehr vom seit nunmehr schon einiger Zeit erfolgreichen Statham-Action-Konzept gibt, darf bezweifelt werden. Denn wieder einmal befindet er sich auf einem Rachefeldzug. Diesmal als heruntergekommener Tagelöhner in Las Vegas, der den Vergewaltiger eines jungen Mädchens finden will.

Sehnsucht nach Paris

„Sehnsucht nach Paris“ hat in dieser französischen Komödie Isabelle Huppert. Schuld daran ist das biedere Landleben, das der einst lebensfrohen Schönheit zusetzt. Und so tauscht sie kurzerhand ihren Rinderzüchterinnenalltag gegen einen heißen Flirt in der Stadt der Liebe. Gar nicht erfreut darüber ist ihr Ehemann, der ihr dann irgendwie doch auf die Schliche zu kommen scheint.

Wer rettet wen?

„Wer rettet wen?“ ist nicht nur der Titel, sondern auch die zentrale Frage dieses international produzierten Dokumentarfilms. Und aller spätestens seit dem Wahlerfolg von Alexis Tsipras in Griechenland sind die Fragen rund um Banken- und Länderrettungen sowie deren Sinnhaftigkeit wieder brandaktuell.
Der Autor
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patzwey

Forum

  • Danke Dir ...

    ... für die Vertretung während der Berlinale! :-)
    harry.potter_aadba0451b.jpg
    12.02.2015, 21:58 Uhr