8 Einträge
24 Bewertungen
76.9% Bewertung
  • Jonas Hill

    Hi Leutz!

    Ich weiß ist schon ein alter Film aber habe ihn zum 11 mal gesehen!

    Meine Frage was findet ihr in dem Film über Jonas Hill? Meiner Meinung nach hätte er einen Oscar verdient er spielt seine Rolle so cool und Smart & ich denke sowas passt normal nicht zu ihm aber stellt euch vor the Wolf of wallstreet ohne jonah Hill als Danny Azoff !

    Würde mich über eine kurze Rückmeldung freuen bzw über eine kurze Diskussion!

    Lg jay
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    28.05.2016
    08:02 Uhr
  • Bewertung

    Exzessiv

    Man kann getrost behaupten, dass "The Wolf of Wall Street" DIE größte Rolle aus Leonardo DiCaprios Leben ist, wenn er nicht generell schon so viele gute Charaktere geschauspielert hätte. So reiht sich die Rolle des Jordan Belfort nahtlos darin ein. Er porträtiert ihn einfach nur großartig. Auch die anderen (Neben-)Darsteller machen ihren Job gut, auch wenn die Charaktere teilweise flach wirken und wenig Charakterentwicklung insgesamt stattfindet. Man hat bei "The Wolf of Wall Street" einfach das Gefühl, dass die Geschichte rasant und stimmig vorangetrieben wird. Großartige Regiearbeit! Es wird trotz der langen Spieldauer nie wirklich langweilig, sondern man befindet sich mitten im "Flow". Man möchte einfach wissen, was passiert und welches Schlamassel sich die Charaktere mit ihren Taten einbrocken. Man fühlt sich mittendrin in diesem Drogenrausch, voller exzessiver Parties, Nutten, Alkohol und Drogen, und weiß schon gar nicht mehr, wo man zuerst hin schauen soll. Teilweise ist es witzig, manchmal skurril und ab und zu absolut absurd. Aber es passt einfach wie die Faust aufs Auge und das macht "The Wolf of Wall Street" zu etwas gänzlich Besonderem, dass so noch nie da gewesen ist.
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    17.05.2016
    12:38 Uhr
    • Super eintrag

      Ich gebe dir so recht!! In allen Aussagen
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      28.05.2016
      08:06 Uhr
  • Bewertung

    Geld, Geld, Geld

    Geld ist was schönes. Man kann damit seine Träume verwirklichen, Leuten helfen oder ein schönes Leben führen. Das Problem an Geld ist, dass man immer mehr haben will. So auch Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) in Scorseses Film Wolf of Wallstreet.
    Die wahre Geschichte von Belfort wird in diesem Film brillant durch DiCaprio dargestellt, die Rolle von Jonah Hill hingegen, ist für mich ein wenig zu lächerlich. Mathew McConaughey hat, selber nur einen relativ kurzen Auftritt und ist in diesen noch sehr von den Dreharbeiten zu Dalles Buyers Club gezeichnet. Dies konnte (oder wollte) die Maske nicht verbergen.
    Der Aufstieg und die Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben, werden zeitweise sehr warnend dargestellt. Scorsese zeigt jedoch die Drogen Partys und die daraus folgenden Exzesse fast ein wenig zu lächerlich, der gesamte Film, ist jedoch, was die Botschaft angeht, gut strukturiert.
    Meiner Meinung nach sollte jeder The Wolf of Wallstreet gesehen haben. Man muss sich nur vorab bewusst sein, dass der Film mit 3 Stunden doch eine massive Länge hat. Diese wird auch benötigt, um den Aufstieg, Fall und den erneuten Aufstieg von Jordan Belfort zu zeigen.
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    19.04.2015
    23:37 Uhr
  • Bewertung

    Die Hochkultur des Exzesses

    Martin Scorseses Verfilmung der Memoiren von Jordan Belfort wären eindeutig in die Kategorie "Orgie" einzustufen, gäbe es da nicht die tragische und zwischendurch beängstigende Komponente der Wirklichkeit und Wahrheit, die in ihr steckt. Glaubt man den Zenit des Abstoßenden und des Exzessiven erreicht zu haben, steigen die Wall Street Haie zu noch größer Abscheulichkeit auf und tauchen dabei noch tiefer in ihre eigene Gier und Drogensucht ab. Leonardo DiCaprio dient dabei nur als filmische Gallionsfigur des Aufstiegs und Falls auf allen Ebenen, zu dessen Zeugen Scorsese sein Publikum macht. Der Film selbst ist dabei wie ein Drogenrausch aufgebaut, der sich in mehreren Flashbacks immer wiederholt und einen am Ende in gewisser Weise auskotzt und ins eigene Leben zurückwirft. Faszinierend und abstoßend zugleich in seiner Inszenierung, adrenalin- und testosteronberstend gespielt von Leo DiCaprio. So gut er in dieser Rolle auch ist, für einen Oscar war sie einfach zu unsmypathisch. Oft habe ich bei diesem Film an "Casino" gedacht und auch für diesen Film gilt: sicherlich an manchen Stellen zu lang aber trotzdem äußerst beeindruckend.
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    26.03.2014
    10:16 Uhr
  • Bewertung

    Der zahnlose Wolf

    Ein bitterböser Film, aber genial. Mit aller erdenklichen Konsequenz wird das Phänomen ‘Gier‘ dargestellt, eine der sieben Todsünden des Mittelalters. Gier in jeglicher Form, nicht nur Geldgier und Streben nach Reichtum, sondern auch in sexueller Hinsicht und in Bezug auf Drogen. Und das wird fast pausenlos und exzessiv drei Stunden lang dargeboten. Alles konzentriert sich auf die Person von Jordan Belfort. Hier liefert Leonardo DiCaprio wohl eine seiner bisher besten, weil reifsten schauspielerischen Leistungen ab. Leo schnupft, säuft und vögelt sich von Erfolg zu Erfolg. Er schafft es durch seine überragende Präsenz die Handlung durch vier Genres überzeugend zu gestalten: der Film beginnt als Erfolgsstory eines Aufsteigers, wandelt sich dann zu einer Groteske von Gier und Geld mit Anklängen von Massenpsychosen und endet als Finanzkrimi. Das geniale dabei ist, dass in allen drei Phasen immer wieder ganz persönliche, teilweise anrührende Szenen vorkommen, die zu Herzen gehen, gefolgt von dramatischer Action. Aus seiner Umgebung ist vielleicht noch Naomi, seine zweite Frau (Margot Robbie) zu erwähnen, die zwar wunderschön anzuschauen ist, sich aber keineswegs in der Rolle des blonden Dummchens erschöpft. So staunen wir über Jordans phänomenalen Aufstieg und bleiben bei seinem Abstieg nicht ungerührt. Der Film packt einen, wegen der Story und den großartigen Darstellern. Er tut weh, schockiert, macht aber auch nachdenklich.
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    17.01.2014
    11:41 Uhr
  • Bewertung

    The Wolf of Wall Street

    Exklusiv für Uncut
    Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio), ein ambitionierter junger Mann aus einfachen Verhältnissen, will an die Wall Street. Mark Hana (ein unerwartet genial-durchgeknaller Matthew Mc Conaughey) ist sein Lehrmeister, nicht nur was das Business angeht, sondern auch in Bezug auf die Nebenschauplätze Drogen, Dekadenz und Sex. Wie man beobachten kann, ist Belfort in allen Belangen ein eifriger Schüler und wird – nach einigen Höhen und Tiefen – der neue Star an der Börse. Wenngleich seine Geschäftsgebarung eine sehr ungewöhnliche ist…

    „The Wolf of Wall Street“ ist so was wie der unzüchtige Bruder des „Great Gatsby“, den Baz Luhrmann einige Monate vorher auf die Kinoleinwand brachte, ebenfalls mit DiCaprio in der Hauptrolle. Anfangs zeigt Scorsese wie es Belfort gelingt, beruflich Fuß zu fassen, er zeigt den genialen und charismatischen Verkäufer Jordan Belfort, der Hauptteil des Filmes ist dann aber ganz dem Exzess gewidmet: Belfort und seine Mitstreiter, allen voran Donnie Azoff (Jonah Hill), machen Party mit allem was dazugehört. Das ist anfangs durchaus spannend und auch oft witzig, wird aber bald redundant und damit zunehmend ermüdend. Was bei Baz Luhrmann die Musik, die Kostüme und die überbordenden Bilder waren, ist bei Scorsese die Lust am Skandal und der Provokation. Für diesen Mut gebührt dem Regie-Altmeister durchaus Respekt, dennoch ist „Wolf“ als Film leider keine Offenbarung.

    Denn: über die Person Jordan Belfort erfährt man so gut wie nichts. Was sind seine Motive, was treibt ihn wirklich an, wem bringt er echte Gefühle entgegen, nichts davon wird deutlich oder nachvollziehbar. Belfort ist (zumindest im Film) als Person vollkommen hohl und damit leider auch zu belanglos für 180 Minuten. Scorsese ist weder Visionär noch Psychologe, er ist hier lediglich Chronist, der die Ereignisse fast akribisch zusammenträgt, aber nie kommentiert, nie interpretiert, nie aus einem anderen Blickwinkel zeigt. Auch filmtechnisch passiert nichts aufregendes, was man nicht schon anderswo gesehen hätte.

    Das große Plus des Filmes sind seine Schauspieler, im besonderen Leonardo DiCaprio, der offenbar keine Hemmschwelle hat, seine Figur derart tabu- und hemmungslos zu porträtieren und an seiner Seite Hill, der auch sehr ekelig sein darf. Die Newcomerin Margot Robbie als Belforts Ehefrau, macht hier auf sich aufmerksam. In einer kleinen Rolle kann auch Oscar-Preisträger Jean Dujardin („The Artist“) wieder zeigen, welches Potential in ihm steckt.

    Alles in allem: drei Stunden sind um mindestens 60 Minuten zu lang und/oder falsch gewichtet. „The Wolf of Wall Street“ ist solides Handwerk, doch bei Martin Scorsese erwartet man sich dann doch etwas mehr.
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    02.01.2014
    20:05 Uhr
  • Bewertung

    Money never sleeps

    Scorseses und DiCaprios 5. Film beschreiben das irrwitzige Leben, den Aufstieg und tiefen Fall eines höchst ehrgeizigen und talentierten Wall Street-Brokers, der nur eines möchte: Geld machen! Dabei gelingt es den Filmemachern den ganzen Wahnsinn des "Money Makings" darzustellen. Vielleicht wirken einige Szenen übertrieben - ich glaube aber, es war schlimmer! DiCaprio ist eine Wucht - er spielt unheimlich gut! Auch ich würde ihm einen wertlosen Schrott in Form von unverständlichen Wertpapieren sofort abkaufen ;-)
    Noch eine kleine Übung für Sales Manager: Verkaufen Sie mir einen Kugelschreiber!
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    02.01.2014
    08:35 Uhr