5 Einträge
12 Bewertungen
82.5% Bewertung
  • Bewertung

    mouth breather

    Sehr langer, aber auch sehr guter Film. Wegen der Längen aber und den etwas zu ausnutzenden Sexszenen dann doch nur 8 Punkte.
    Adele war für mich ein sehr spannender Charakter, v.a. da die Schauspielerin Adele eine sehr eigene Art der Mimik hat: Entweder weinen oder lachen und dazwischen (90% ca.) ein an Ausdruckslosigkeit grenzendes Gesicht, dessen Mund IMMER offen ist. Dennoch besser als Kristen Stewart :D Adele bringt nämlich soooo viel subtile Emotionen in diesen Ausdruck, dass man meint, ihre Gedanken lesen zu können - ihre Faszination, ihre Unsicherheit, ihre Lust, Trauer... am meisten aber scheint sie mir depri zu sein, zu sehr in ihrer Gedankenwelt und zu entrückt; auf eine etwas traurige Art.
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    08.06.2017
    00:06 Uhr
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    Das Leben von Adele Teil 1&2

    Der Film lebt durch die grandiosen Darstellungen der 2 Hauptdarstellerinnen! Der Zauber der Liebe, aber auch die Zeit danach, zeigt der Regisseur in schönen Bildern, die immer wieder durch extreme Nahaufnahmen hervorgehoben werden.
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    02.02.2014
    14:31 Uhr
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    Blau ist eine warme Farbe

    Definitiv einer der längsten Filme die ich gesehen habe, jedoch kommt es einem nicht so vor. Obwohl sich "Blau ist eine warme Farbe" sehr im Detail und in Dialogen und scheinbar unnützem verliert, macht gerade das diesen Film zu etwas besonderem. Adele und Emma sind perfekt dargestellt, ich habe selten so eine gute und authentische Leistung gesehen. Und soviel "nackte Haut" und dementsprechende "Action". Schlussendlich geht es um die große, richtige Liebe und Selbstfindung, was meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist!
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    30.12.2013
    18:52 Uhr
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    Blue Movie

    Rührender Film übers Erwachsenwerden, über die Liebe und über ähm, Lesbensex.
    Drei Stunden dürfen wir Adèle Exarchopoulos beim Essen, beim Haaresträhne aus dem Gesicht streichen, beim Heulen und beim Sex zusehen. Und es wird nie langweilig, weil man sich in ihrem Gesicht wunderbar verlieren kann; weil sie großartig spielt; und weil Adele in einem einzigen Close Up gezeigt wird, so dass man sich ihr am Ende schon so nah fühlt, dass man ihr ein Taschentuch hinhalten möchte oder ihr diese nervige Haarsträhne gleich selbst aus dem Gesicht streichen möchte.
    Unglaublich guter Film!
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    23.12.2013
    10:16 Uhr
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    Cannes-Liebe, Jahrgang 2013

    Mann trifft Frau. Das ist die älteste Liebesgeschichte der Welt. Hier trifft Frau Frau, sonst alles wie gehabt. Magische Anziehungskraft und die Gefahr wieder auseinander zu driften. Die Kamera folgt den jungen Liebenden zärtlich-intim. Unglaublich, dass man drei Viertel der Handlung mit einem frontalen Close-up auf die grandiose Hauptdarstellerin erzählen kann, und ihr nur dabei zuschauen muss, was sie mit ihrem Haar und ihrem Mund macht. Leider versucht der Regisseur der Größe seiner Liebesgeschichte auch dadurch Ausdruck zu verleihen, dass er jede Szene alltagspoetisch überdehnt und so eine unnötige, artifizielle Überlänge schafft. Ohne diese Überdehnungen (zu denen auch die Sex-Szenen gehören) wäre da einer der großartigsten Liebesfilme seit Jahren. Etwas weniger wäre mehr gewesen.
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    22.12.2013
    16:37 Uhr