Road to Sundance... In 1 Tag startet das Sundance Film Festival 2021
5 Einträge
8 Bewertungen
48.8% Bewertung
  • Bewertung

    Paris Hilton

    Emma Watson als reiches Gör, das die Reichen beklaut.

    Eine Clique, bestehend aus pubertierenden Mädchen, die mit einem Underdog des nächtens in angesagten Clubs abhängen. Dort fällt ihnen auf, dass auch die Stars, unter anderem Paris Hilton, zu dieser Zeit unterwegs sind. Deshalb beschließen sie in die unbewachten Wohnungen einzusteigen und Kleinigkeiten mitgehen zu lassen...

    Leider erzählt der Film die Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht, sehr mühsam und eher langweilig - ich hatte mir bei dieser Sofia Coppola Produktion mehr erwartet. Auch Emma Watson, die groß angekündigt wurde, spielt eigentlich nur eine Nebenrolle.

    Alles in allem eine Enttäuschung!
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    13.03.2015
    21:59 Uhr
  • Bewertung

    Oh, Coppola!

    Bling Ring beweist einmal mehr, dass Sofia Coppola die überbewertetste Filmemacherin unserer Zeit ist. Zwar hat sie das Regie führen von Papa gelernt und schafft es in ihren Filmen immer uns die schönsten Bilder zu liefern. Auch findet sie immer für jeden Film den passenden Strokes Song, aber ein gutes Drehbuch hat sie noch nie geschrieben.

    The Bling Ring ist jedenfalls der langweiligste Film des Jahres; und ist eigentlich ein zweites Spring Breakers mit einem besseren Setting.
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    11.12.2013
    22:04 Uhr
  • Bewertung

    Die Klamottenklauer

    Über 95 % des Films zeigt Einbrüche einer gelangweilten Jugendgang in Luxusvillen der Superreichen. Hier werden Klischees bedient. Die Kids klauen, kiffen und saufen, die Reichen sind sorglos (Schlüssel liegt unter der Matte), die Erwachsenen sind extrem dämlich und frönen ihrer extrovertierten Esoterik und die Ordnungshüter treten erst in den letzten zehn Minuten auf. Man fragt sich, was die die ganze Zeit eigentlich gemacht haben in Zeiten von Videoüberwachung und Fingerabdrücken. Sophia Coppolas Drehbuch, das auf einer wahren Begebenheit beruht, hat sie bewusst ausgeklammert. Die Dauerklauerei ist äußerst langweilig gestaltet, denn es wird ständig in teuren Modeartikeln gewühlt. Wir bewegen uns auf dem Niveau der Boulevard Presse. Und das hat das meist junge Publikum genossen.
    Und wenn dann ganz am Ende zwei Interviews mit den Beteiligten Diebinnen kommen, die ihre Geschichte an Glamourmagazine verhökern und dabei keinen Balken gerade sein lassen in Punkto Wahrheit, ist das für eine ironische Betrachtungsweise zu dürftig. Und wurde auch so nicht verstanden. Trotz der kurz erwähnten Verurteilung ersteht der Eindruck die Kids seien doch nochmal davongekommen. Und das könnte alles in allem für die Kids, die ihren Idolen räumlich nahkommen und rein äußerlich ähnlich aussehen wollen, eine Ermutigung sein. So nach dem Motto ‘Klau was, dann bist du was!‘
    Eine zweifelhafte Aussage, die eigentlich das Lebensgefühl der Beteiligten nur verifiziert: das Leben ist sooo langweilig.
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    09.09.2013
    11:12 Uhr
  • Bewertung

    Studie in Glitzer

    In diesem Film stimmen Form und Inhalt ganz meisterhaft überein. Es geht um Oberflächlichkeit und Luxus und genaus so drückt sich der Film aus - in Werbespot- und Videoclip-Ästhetik ohne viel Tiefe. Denn wo sollte diese denn herkommen?
    Es ist in der Tat nicht immer so richtig spannend, was passiert und ich verstehe Leute, die hier Längen und Langeweile sehen, aber andererseits gibt der Film so Raum für eigene Gedanken. Und denen zu folgen war zumindest für mich durchaus spannend.
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    02.09.2013
    10:25 Uhr
  • Bewertung

    The Bling Ring

    Exklusiv für Uncut aus Cannes 2013
    Mit Sofia Coppolas 5. Film wurde die Reihe „Un Certain Regard“ eröffnet. Was hat die junge Filmemacherin bewegt uns ein Werk zu präsentieren, wo einige Jugendliche bei Promis wie Paris Hilton oder Orlando Bloom in L.A. einbrechen um Wertgegenstände zu stehlen? Wenn man nicht die wahren Hintergründe kennt, nämlich dass der Film auf wahren Begebenheiten beruht, würde man annehmen es handle sich um die übliche Gesellschaftskritik. Jugendliche, die materiell erzogen werden, im Konsumrausch und im Nacheifern von Stars ihren Lebensinhalt suchen, scheint zu unrealistisch zu sein. Aber hier handelt es sich um eine „real Story", die das Leben schrieb.

    Wie einfach es ist in Promivillen einzubrechen, zeigt der Film sehr ironisch. Wenn die Tür versperrt ist, möge man doch einen Blick unter den Fußabstreifer werfen. Die Adresse zu suchen, ist ebenfalls kein Problem – im Internet findet man diese sehr einfach. In den Promihäusern geraten die Jugendlichen in ein Markenschuh- und Bekleidungsparadies. Aber jeder Traum geht mal zu Ende!

    Sofia Coppola hat von ihrem bekannten Vater gelernt. Der Film wirkt wie eine Dokumentation. Wie Coppola die kranke Mediengesellschaft, den Markenkonsumrausch und deren Opfer portraitiert, verdient Respekt. Neben der überzeugenden Regie begeistert vor allem die Schnitttechnik. Zum Soundtrack fällt mir nur ein Wort ein: Sensation!
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    16.05.2013
    23:49 Uhr