Forum zu Milk

3 Einträge
12 Bewertungen
80% Bewertung
  • Bewertung

    Tragische Chronik, meisterlich gespielt

    In Rückblenden lässt Regisseur Gus Van Sant seinen Protagonisten sein eigenes Leben erzählen, von dem das Publikum somit schon von Anfang an weiß, wann es enden wird. Immer wieder kehrt der Film in die Einsamkeit der Küche in Harvey Milk's Wohnung zurück, in der er, kurz nach seinem 48. Geburtstag, alleine und nachdenklich ein Dokument verfasst, um der Bewegung zur Sicherung der Bürgerrechte für Homosexuelle in den USA, die er gegründet hatte und deren zentrales Zugpferd er immer gewesen war, über seinen eigenen Tod hinaus, einen Auftrag zu hinterlassen. Dieses Tonband und dieser Film sind gleichermaßen Harvey Milk's Vermächtnis an die Nachwelt und ein Mahnruf zum beharrlichen Kampf gegen Diskriminierung und Verfolgung gesellschaftlicher Randgruppen. Sean Penn war nicht nur längst überfällig für den Oscar gewesen, er hat ihn sich für diesen Film mehr als verdient. Mit großer Authentizität und emotionalem Tiefgang verkörpert er Harvey Milk. Wer das nicht schon während des Filmes begriffen hat, kann sich im Abspann davon überzeugen, wenn einige Szenen aus dem Film den Originalaufnahmen gegenübergestellt werden. Ebenfalls großartig an seiner Seite spielt James Franco, der zuletzt in "Howl" zu sehen war.
    markus_lhnert2020_d56a9fa338.jpg
    05.07.2010
    13:26 Uhr
  • Bewertung

    Uhuuuuuu

    Sean Penn in Verbindung mit Emile Hirsch u. dann noch unter der Regie von Gus van Sant...der Film klingt ja wirklich mal nach was was man unbedingt sehen muss...Oh ich freu mich schon sehr auf den Kinofebruar/märz ;-)
    23.01.2009
    11:03 Uhr
    • Bewertung

      Und ja,

      Sean Penn hat wieder mal überzeugt und somit den Oscar zurecht eingeheimst.
      Seine Performance als Harvey Milk ist einfach super. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich vor diesem Film noch nie etwas von diesem Herrn gehört habe...das muss sich aber dringend ändern, werde jetzt ein bisschen auf Recherche gehen.
      Das einzig doofe ist, dass sie den Film nur im Cineplexx spielen. Eine Gelegenheit wäre aber am kommenden Sonntag im Geidorfkino bei "Eat the Pictures". Irgendwie sehr schwach, denn man überlegt sich's sicher ob man wegen einem Film bis an den Stadtrand ins Kino fahren soll.
      27.02.2009
      08:54 Uhr