8 Einträge
11 Bewertungen
60.5% Bewertung
  • Bewertung

    die welt ist im wandel

    ..eigentlich sollte ich diesem film eine höhere Bewertung geben, da er in gewissen Kritikpunkten leider realistische Tendenzen unserer Zeit anspricht.
    Nichtsdestotrotz lässt das Niveau keine positivere Wertung zu..
    überzeugt euch selbst.
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    17.03.2017
    16:23 Uhr
  • Bewertung

    Unter Blinden ist der einäugige König

    Zwei der durchschnittlichsten Menschen werden ausgewählt um an einem Militätprojekt teilzunehmen. Sie sollen für ein Jahr eingefroren werden, aber das Projekt wird in dieser Zeit agebrochen und so schlafen sie für Jahrhunderte. Als sie endlich erwachen hat sich alles verändert und so herrscht das Chaos.

    Die Herrschaft der Dummheit - wird es uns wirklich einmal treffen? Wenn man sich die Sozialpronographie des ATV anschaut, dann ist diese Zukunft nicht allzu fern. Aber darum geht es in diesem Film nicht wirklich. Es dient der reinen Erheiterung und hat leider keinen Anspruch auf Sozialkritik - aber wenigstens animiert er den Zuseher (oder Teile davon) zum nachdenken.

    Amüsante Komödie, aber leider ohne Mehrwert - besorgniserregend, aber unterhaltsam.
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    28.03.2015
    22:00 Uhr
  • Bewertung

    Kultig

    Einer der besten Comedyfilme die ich je gesehen habe. Die Story ist einfach nur genial, ein bisschen tief, aber genial nichts desto trotz.

    Dieser Film strapaziert die Lachmuskeln und regt vielleicht auch ein bisschen zum Nachdenken an.
    20.04.2010
    21:42 Uhr
  • Bewertung

    Lernet und mehret euch

    Ein Blick in die Zukunft zeigt wie der Titel verheißt die ’Herrschaft der Idioten’. Mit leichter Hand inszeniert, kommt dieser Science Fiction Streifen locker flockig daher. Nicht nur wegen der Sprache der Zielgruppe („Voll geil eh!“)sollte, deren Interesse geweckt werden und könnte als Warnung verstanden werden. Wenn die McDonaldisation weiter voran schreitet, das Lesen völlig vernachlässig wird und man anstatt zu lernen nur noch vor der Glotze sitzt, dann könnte es soweit kommen. Das Lachen bleibt uns dann doch im Hals stecken, wenn wir eine Welt sehen, in der nur noch völlig verblödete Zeitgenossen leben. Total manipuliert von prollähnlichen Kraftmeiern. Grundlegendes, einfachstes Wissen ist abhanden gekommen, wie zum Beispiel, dass Pflanzen Wasser brauchen. Leider ist manches von den Details gar nicht so fern, sondern bereits heute wahrzunehmen. Es ist nicht nur eine Auforderung die Geburtenrate in die Höhe zu treiben, sondern auch das Wissen zu steigern.
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    07.03.2010
    18:44 Uhr
  • Bewertung

    Idiocracy

    Am Anfang hat mir der Film gefallen... er war voller spritziger Scherze und hat unterhalten. Aber dann nach einiger Zeit im Jahr 2505 wurde mir der Film zu blöd. Die Horrorvision von der Verblödung der Menschheit ist einfach grauenvoll. Aber nach einiger Zeit habe ich mich gefragt, ob der Regisseur selbst verblödet ist. Vielleicht gibt es ja einige die darüber herzhaft lachen können, aber ich kann leider nur den Kopf schütteln.
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    30.11.2007
    09:29 Uhr
  • Bewertung

    Hamma

    Ok die überschrift lässt schon mal nicht auf inhaltlich wertvolles Review schließen, aber mal ehrlich zu diesem Film kann man einfach nichts gescheites sagen.
    Mit Sicherheit einer dümmsten Filme der Welt, aber einer der ersten davon der trotzdem nicht in die totale Anspruchslosigkeit und Bescheuertheit abgleitet sondern den man sich als halbwegs gebildeter und nicht zu sehr verkrampfter Mensch anschauen und sich trotzdem köstlich amüsieren kann.
    Man merkt das der Film nicht von dummen Leuten gedreht wurde sondern nur von solchen handelt.
    Allein wer sich die geniale Einleitung in das Thema der Verblödung der Menschheit auf Youtube (http://youtube.com/watch?v=fAYnc_-ddlw)
    ansieht merkt das da was dahintersteckt^^
    Doch selbst wenn der Film keine tiefere Bedeutung hat ist es eine extrem lustige Komödie die dem Zwerchfell einfach keine Pause lässt.
    Allein durch Luke Wilsons herrliche Darstellung als Durchschnittstyp der zum intelligentesten Mensch der Welt wir ist herrlich und oft lacht man einfach über die Dummheit und wie lustig und detailverliebt sie in Szene gesetzt wurde.
    Trotzdem verstehe ich, dass die Meinungen über den Film geteilt sind, vll liegt es einfach am Alter oder es erfordert das Verständniss für diese Art von Humor.
    Meine Meinung jedenfalls ist: anschauen und ablachen!!!
    :-)

    Und schlecht gemacht ist er übrigens nicht.
    Es passt genau für diesen Film.
    Und noch was: Natürlich auf Englisch anschauen sonst ist er natürlich schlecht...
    02.10.2007
    16:46 Uhr
  • Bewertung

    Luke for president

    Als Aufwärmung für die Berlinale, gings gleich nach unserer Ankunft ins Kino. "Idiocracy" wurde in den USA so gut wie nirgends gespielt, läuft in Berlin nur in einem Kino und wird es wohl nie auf die österreichischen Leinwände schaffen. Dennoch ist der Film nicht schlecht. Ich finde auch nicht, dass die teils billigen Effekt nicht zum Film passen. Sie illustrieren meiner Meinung nach perfekt die verblödete Zukunft dieses Films. Dass man in dem Film in fast jeder Szene einen logischen Fehler sehen kann ist klar, aber darum geht es ja gar nicht. In einer fast schon comichaften Erzählung wird die Message, um die es im Film geht gut rübergebracht. Vergleiche mit "Beavis and Butt-Head" sind in diesem Fall nicht unangebracht. Alles in allem wurde ich aber bestens unterhalten, auch wenn ich mir gesamt gesehen vom Film noch etwas mehr erwartet hätte.
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    11.02.2007
    13:38 Uhr
  • Bewertung

    Sieht so die Zukunft aus?

    Wir schreiben das Jahr 2505. Die Erde ist von einer nicht näher bezifferten Bevölkerung voller Idiotinnen und Idioten bewohnt, was ein Resultat der traurigen Tatsache ist, dass im Zuge der Fortpflanzung leider nur jene ihre Gene weitergegeben haben, die einen unterdurchschnittlichen Intelligenzquotienten besitzen. Jene, die klug und fähig (gewesen) wären, die Probleme der Menschheit anzugehen, haben ihren Kinderwunsch so lange vor sich her geschoben, bis es dafür zu spät war. Die Müllberge wachsen in den Himmel, die Menschheit konzentriert sich nur noch auf die Nahrungsaufnahme, deren Ausscheidung, den Geschlechtsverkehr (in allen nur denkbaren und absurden Dienstleistungsbetrieben) und trinkt statt Wasser ein seltsames isotonisches Getränk.

    Der in jeder Hinsicht durchschnittliche Soldat Joe (Luke Wilson) traut seinen Augen nicht. Als er sich im Jahre 2005 für ein militärisches Tiefschlafexperiment zur Verfügung gestellt hatte, war von einem Jahr des "Winterschlafs" die Rede gewesen. Nun sind für den Pechvogel aber 500 Jahre vergangen und er findet sich, genauso wie die seinerzeit gemeinsam mit ihm "eingefrorene" Prostituierte Rita (Maya Rudolph) in einer völlig verblödeten Zukunft wieder.

    Regisseur und Drehbuchautor Mike Judge (auf sein Konto geht u.a. auch die "Beavis & Butthead" Fernsehserie) konzentriert sich in seinem Film auf die besonders dämlichen Aspekte der Zukunftsvision. Er macht also quasi die Dummheit, Anspruchslosigkeit und die Gleichgültigkeit den wahren Problemen der Menschheit gegenüber zum Mittel seines Filmes und spart dabei auch nicht mit breit gestreuter Gesellschaftskritik und Anspielungen auf die eingeschränkte Wirklichkeitswahrnehmung so mancher Politiker. So vermag der Film auch immer wieder für einige Lacher zu sorgen, gerade weil er so unglaublich abgehoben ist und bei ein wenig Nachdenken doch einen kleinen Kern von Wahrheit trifft.

    Insgesamt kann er jedoch vor allem handwerklich nicht wirklich überzeugen. Immer wieder sind billig aufgestellte, gemalte Hintergründe zu sehen, passen die Computeranimationen nicht wirklich zum Rest der Szene und zu oft wird ein simples Grundschema von Gags reproduziert, ähnlich gedankenlos wie die Reproduktion der Menschheit, die im Film die Erde in diese missliche Lage gebracht hat.

    Einziger Lichtblick im ganzen Film ist jene Szene, in der sich Joe der wütenden Menge gegenüber rechtfertigt und ihnen zu erklären versucht, warum eine Besserung ihrer Lage nicht ohne ihre Mithilfe und ihre Ausdauer und vor allem nicht ohne ihr Umdenken möglich sein kann. "Wollt ihr wirklich in einer Welt leben, die den einzigen Menschen, der Euch helfen konnte, umgebracht hat?". Dieser Einwand erscheint aus einer christlichen Perspektive beinahe bemerkenswert, wäre er nicht eingebettet in eine solche Fülle von dämlichem Humor und einem im übrigen Verlauf so oberflächlichen Drehbuch.

    "Idiocracy" ist ein kleiner, sehr kleiner Film über ein Thema, das andere Regisseure bereits vor ihm viel besser, viel mitreißender und auf jeden Fall anspruchsvoller hingekriegt haben.
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    07.02.2007
    18:44 Uhr