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80.8% Bewertung
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    Back to College

    MIt der Monster AG begann alles für den Zuseher, aber was war mit Mike, Sulley und Co. bevor sie das Geschäft revolutionierten? Sie gingen natürlich aufs College! Monster Uni begleitet die beiden durch die Zeit, in der man feiert und feiert und nebenbei studiert!

    12 Jahre nach dem ersten Teil schickt Disney ein Prequel nach und man bemerkt, dass man sich hier nicht umsonst Zeit gelassen hat. Die Story ist durchdacht und Monster Uni erleidet nicht das Schicksal einer Disney-Fortsetzungsgeschichte, die Direct-to-DVD/BluRay vermarktet wird.

    Die Geschichte rundet die Geschehnisse des ersten Teils ab und gibt den Charakteren mehr Tiefe und Dimension. Mit originellem Set-Up und viel Humor überzeugt der Film auf voller Linie.
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    11.08.2015
    23:44 Uhr
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    Uni-Leben

    Die Monster Ag war für mich immer ein Film, den ich mochte. Und durch die Monster Uni mag ich ihn noch mehr. Als ich von diesem Prequel gehört habe, war ich anfangs skeptisch. Aber der Film hat mich ganz klar vom Gegenteil überzeugt. Natürlich ist der Film auch gespickt mit zahlreichen Klischees - doch es stört einfach nicht. Der Film ist richtig unterhaltsam und macht noch mehr Lust auf das "Monster" Universum.
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    02.04.2015
    21:05 Uhr
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    Wie alles begann

    Mit Die Monster Uni kommt mir einer sehr ungewöhnlich langen Wartezeit, die Fortsetzung zum 2001 erschienenen Monster AG Film. Es ist jedoch keine Fortsetzung der Geschichte sondern ein Prequel, angesiedelt in den Uni Jahren von Mike und Sullivan.
    Die Story ist kurzweilig und hat den einen oder anderen guten Witz, mit dem er aufwarten kann. Besonders gefreut hat mich, dass die Charaktere nicht nur schwarz und weiß sind, und man, sofern man den ersten Teil noch nicht gesehen hat, nicht gleich sagen kann wer gut und wer böse ist.
    Unterm Strich ist die Geschichte aber eine klassische Disney Geschichte, in der die armen und schwachen, die bösen und starken durch Teamgeist, Klugheit und Ehrgeiz schlagen. Wenn man das aber außer Acht lässt und sich auf einen Disney Film einstellt, bekommt man einen lustigen Film geboten.
    Ich weiß zwar nicht, ob es an der langen Zeitspanne zwischen den teilen, oder ob er wirklich gut war, aber mir hat Die Mosnter Uni wirklich gefallen. Im Vergleich zu so manch anderem Animationsfilm Sequel bzw. Prequel, ist dieser durchaus sehenswert.
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    01.04.2015
    23:39 Uhr
  • Bewertung

    Wer die Monster AG mochte...

    ... wird die Monster Uni lieben. Wie wurden Sulley und Mike eigentlich so gute Freunde/Kollegen? Die Antwort gibt der Film "Die Monster Uni": Ein Film über Zusammenhalt und wahre Freundschaft. Auch wenn sich Mike und Sulley zu Anfangs nichts ganz riechen konnten, wurden sie schlussentlich doch Freunde fürs Leben.

    Die zwei wohl wichtigsten Botschaften des Filmes sind:
    1. Wahre Freunde sind dann zur Stelle, wenn man wirklich in Nöten ist und
    2. Man muss nicht immer alleine durchs Leben gehen.

    Ein weiterer sehr geniaer Charakter ist jener von Direktorin Hardscrabble: Sie Zeigt, dass man über den Tellerrand hinausschauen muss, um etwas zu bewirken.

    Ein durchaus sehenswerter Film, nicht nur für die Kleinen. Auch der Vorfilm "Der blaue Regenschirm" und der Nachfilm mit der Schnecke sind einfach nur gelungen.
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    10.07.2013
    12:00 Uhr
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    Uni, wie man sie (nicht) kennt!


    Mit „Die Monster Uni“ bringt das Animationsfilmstudio Pixar ein Prequel zu seinem hocherfolgreichen „Die Monster AG“ und damit seinen besten Film seit „Toy Story 3“ in die Kinos.

    Die Protagonisten sind dieselben wie die des Vorgängerfilms: die beiden Monster Sulley (bärengroß und mit türkisem, violett gepunktetem Fell) und Mike (kugelrund, grün und einäugig). Diese verbindet allerdings am Anfang von „Die Monster Uni“ noch nicht jene Busenfreundschaft aus „Die Monster AG“ – viel eher sind sie verfeindet. Der Film beginnt nämlich mit Sulley und Mike als Erstsemestrige im Studium der Schreckwissenschaften, bei welchem sie erlernen sollen, wie menschlichen Kindern am besten Schrecken eingejagt werden. Sulley, der einer traditionsreichen Familie von Schreckensmonstern angehört, ist ein Wichtigtuer und glaubt ohnehin bereits alles zu wissen; Mike ist ein Streber und Bücherwurm und versucht rein über sein theoretisches Wissen zum Studienerfolg zu kommen. Dass diese beiden gegensätzlichen Charaktere früher oder später aneinander geraten, stellt nur eine Frage der Zeit dar und als dies passiert, fliegen die beiden auch prompt vom Institut. Nur ein Weg führt zurück zum Studium der Schreckenswissenschaften: der erste Platz bei den alljährlichen Schreckspielen des Uni-Campus’ in Teams zu fünf Personen. Dabei müssten Sulley und Mike jedoch zusammenarbeiten – zumal niemand außer den drei peinlichen „Losern“ der Studentenverbindung Omega Kreischma mit ihnen daran teilnehmen möchte…

    „Die Monster Uni“ zeichnet, wunderbar überhöht, eine amerikanische Universität – jedoch nicht nur eine solche – nach. Denn man fühlt sich teilweise auch an den Alltag heimischer Universitäten erinnert. Als Sulley und Mike in ihrer ersten Lehrveranstaltung sitzen, stattet dieser überraschend die furchteinflösende Dekanin Hardscrabble einen Besuch ab. Der Lehrveranstaltungsleiter bittet sie um ein paar motivierende Worte für die Studienanfänger, wobei Hardscrabble nur erwähnt, dass die Knockout-Prüfung am Ende des Semesters wohl Motivation genug sei. Selbiges könnte direkt aus einer österreichischen Universität stammen, ist es doch mittlerweile gang und gäbe Studierende mittels Aufnahmeprüfungen oder Studieneingangsphasen, die bei negativem Abschneiden eine lebenslange Sperre nach sich ziehen, zu (de-)motivieren. Selbiges gilt auch für die Frustration von Sulley und Mike, die, nachdem sie aus dem Studiengang der Schreckenswissenschaften verwiesen werden, sich an der Uni für Schrei-Kanister-Design einschreiben und mit ihrem Alternativ-Studium natürlich nicht glücklich werden. Am Ende des Filmes wird dann noch – ohne in ein plumpes Akademiker-Bashing zu verfallen – angedeutet, dass es bei großer Hingabe oft möglich sei, seinen Traumberuf auch ohne entsprechendes Studium auszuüben.

    Ebenso ist der Film aufgrund seiner Charaktere durchaus interessant, gibt er sich – zumindest bei den meisten Figuren – nämlich nicht einer für Animationsfilme oft inhärenten klaren Gut-/Böse-Trennung hin. Die beiden Protagonisten tätigen beinahe bis zum Schluss der Erzählung mitunter nicht nur heldenhaften Taten und Randall Boggs, der Bösewicht aus dem ersten Teil, ist zuerst eigentlich der gutherzige Zimmerkollege von Mike und wird erst im Verlauf der Handlung zum frustrierten Widersacher. Zwar überrascht der Film nur noch wenig mit seinem typischen Happy-Ending – nach dem Motto: die Loser werden die Coolsten sein – aber das kann dann auch gerne übersehen werden.

    „Die Monster Uni“ hat, neben dem Selbstbewusstsein insgesamt realitätsnäher als Filme anderer Animationsfilmstudios zu erzählen, natürlich auch den üblichen Pixar-Humor inne und kann somit als weiterer Glanzpunkt der jüngeren Animationsfilmgeschichte gesehen werden.
    Josko
    18.06.2013
    14:11 Uhr