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    Fortsetzung, die keine ist und 6 Monate zu spät kommt

    Es ist schon eine Weile her, seit Nia Vardalos in dem Überraschungshit "My Big Fat Greek Wedding" die Herzen der KinobesucherInnen im Sturm eroberte. Nicht nur sie, sondern ihre ganze filmische Familie überzeugten damals mit Witz, Charme und ihrer herzlich-griechischen Lebensphilosophie, deren Unbeschwertheit ansteckend war. Einige Jahre später begegnen wir ihr nun in einer Geschichte, die mit ihrem ersten Film außer dem Produzenten Tom Hanks und dem (deutschen) Filmtitel keine Gemeinsamkeiten hat. Was wie eine vermeintliche Fortsetzung des ersten Filmes beworben wird, ist ein Wahrheit keine. Der Humor und Charme von Nia Vardalos und der augenzwinkernd erzählten und kurzweiligen Sommer-Liebeskomödie ist jedoch der selbe. Die zahlreichen Seitenhiebe auf das Verhalten von Touristen unterschiedlicher Nationen bieten dabei ebenso ausreichende Möglichkeiten für so manchen Lacher wie für so manche treffende Kritik an den Reiseveranstaltern und den Hotels, den Reisebussen oder der Programmgestaltung. Dieser Film hätte das Zeug zu einer unterhaltsamen, leichten Sommerkomödie gehabt, wurde hierzulande aber um ein gutes halbes Jahr zu spät gestartet, sodass er in der Adventszeit bestenfalls die Vorfreude auf den nächsten Sommerurlaub anregen oder die eine oder andere Urlaubserinnerung aus dem vergangenen Sommer nachklingen lassen kann. Sehenswert und unterhaltsam ist er jedoch allemal.
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    29.11.2009
    12:07 Uhr