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85.2% Bewertung
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  • Bewertung

    Ex-Fascho

    Ein starker Film, der Gewalt zeigt, ohne sie zu verherrlichen, auch wenn sich die Spirale offensichtlich immer weiter zu drehen scheint. So gibt es am Ende nur Frust und Tränen. Doch zuvor sehen wir, wie man aus der rechten Ecke rauskommen kann. Eine Mischung aus schmerzlichen Erfahrungen und wenigen Menschen, die einem den Weg vorgeben. Aber das alles gelingt nicht, wenn man nicht wie Derek gründlich nachdenkt, seine Ansichten offen überprüft und die Sackgasse erkennt. Ein großartiger Edward Norton überzeugt sowohl beim Weg in den Faschismus als auch beim Weg wieder hinaus. Mittendrin gibt es jede Menge häuslicher Gewalt in voller Emotionalität als Fortsetzung einer Diskussion am Familientisch. Auch ein Kennzeichen rechter Ideologien. Wenn das Wort nicht überzeugt, schafft das die Faust. Erst gegen Ende wird der Vater entzaubert, obwohl er dem Sohn durch seinen Tod als Vorwand gedient hatte, gegen Nigger vorzugehen. Rassismus wurzelt im Elternhaus. Besonders intensiv ist die Darstellung der Beziehungen innerhalb der Restfamilie: unterschiedliche Geschwister und eine hilflose Mutter. Es braucht nicht viel an Vorstellungsvermögen, um die amerikanische Situation auf die Festung Europa zu übertragen. Insofern ein zeitloses Thema über Vorurteile, Rassismus, fehlgeleitete Jugendliche, über Ausgrenzung und Gewaltbereitschaft, aber auch, obwohl es Rückschläge geben kann, ein Plädoyer für eigenständiges Denken.
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    06.05.2011
    12:54 Uhr
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    American History X

    Von kaum einem Film wird soviel geredet wie von diesem. Ich wollte ihn mir immer schon ansehen, er gehört einfach zum "Must-See". Ich bereue es auf keinen Fall, vorallem weil Edward Norton noch immer zu meinen Lieblingsschauspielern zählt. Er verkörpert die Rolle wahnsinnig gut. In jeder Szene und Situation kann man sich in ihn hinein versetzen. Der Film ist brutal, rüttelt wach und zeigt sicher Seiten der Realität, wie sie sich so mancher nicht vorstellen konnte - aber dennoch existiert diese Realität. Ganz klar ein tiefgründiges Meisterwerk.
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    19.04.2011
    10:16 Uhr
  • Bewertung

    wow, echt bewegender film

    also in diesem film spielt edward norton, ja einen rechtsextremen der hinter gittern kommt, und dort auch mit farbigen etc. zusammen ist. der film bringt wirklich was rüber. besonders der sinneswandel von edward norton, der beschliesst sein leben als neo-nazi aufzugeben, wird gut rübergebracht.
    ein sehr bewegender film und sicher einer der besten von edward norton!!
    01.02.2009
    15:57 Uhr
  • Bewertung

    Ja, ja,

    der Film steht bei mir in nächster Zeit jetzt auch mal an...hab schon so viel Positives gehört, dass ich einfach schon viel zu neugierig darauf bin...
    17.08.2008
    13:58 Uhr
    • Bewertung

      Wirklich außergewöhnlich gut!!

      Edward Norton ist ja sowieso einer der besten Schauspieler unserer Zeit, aber in diesem Film übertrifft er sich sogar ein wenig selbst.
      Abgesehen davon, dass er sowieso in jedem Film anders rüberkommt bzw. man wirklich gut fühlen kann, dass er sich als Schauspieler 100%ig in die jeweilige Rolle hineinversetzen kann, gibt er hier eine Performance von sich, die von brutal über menschenverachtend bis hin zu verbesserungswürdig des Charakters auf am Schluss toller Kerl zu bezeichnen ist.
      Der Film zielt meiner Meinung auch darauf ab, die Vergangenheitsbewältigung wieder ein wenig anzukurbeln und das, was mal passiert ist, nicht einfach nur so dastehen zu lassen. Dieses Thema wird wahrscheinlich nie veraltet sein...und deshalb ist es auch umso wichtiger es immer wieder aufzugreifen und darüber zu berichten und aufzuzeigen, was es mit einem und einer ganzen Gesellschaft machen kann.

      Einziger Minuspunkt: Insgesamt war der Film gut aufgebaut, jedoch finde ich, dass die "jetzige" Situation im Gegensatz zu den Rückblenden ein wenig untergegangen sind. Man hätte noch mehr auf den Bruder Danny eingehen können, der meiner Meinung nach fast der interessantere Charakter der beiden war.
      21.08.2008
      12:45 Uhr
  • Bewertung

    sehr toller ...

    ... film. was bleibt einem zu american history x noch zu sagen?! fast jeder kennt den film, brutal, ehrlich, schonungslos. und mitreissend. edward norton agiert mir zu anfangs wohl etwas zu "geschauspielert" aber vielleicht war das auch wirklich absicht? jedenfalls sehenswert wenn man sich für storys wie diese hier interessiert
    17.08.2008
    13:46 Uhr
  • Bewertung

    ziemlich hart

    Dieser Film war echt verdammt hart!!!!! Wow, der hat mich echt umgehauen, aber mehr weil er so heftig war. Schon echt schockierend die Sache mit dem Bordstein. Eine der schlimmsten Szenen im ganzen Film. War echt nicht ein Film nach meinem Geschmack, aber wirklich gut, wie ich zugeben muss. Mit dem Ende hab ich irgendwie gerechnet, damit meine ich, dass ich davon ausging, dass einer der Beiden dran glauben muss. Mit dem Blut, das da rumgespritzt ist, haben sie aber ein bisschen übertrieben. Wirklich ein Film der einen noch eine ganze Weile im Kopf bleibt.
    Noch ein paar kurze Sachen zu Edward Norton: Der Typ hatte in diesem Film einen echt super Body, aber seine Schauspielerische Leistung ist echt super!! Hat mir wirklich gut gefallen!!
    10.04.2008
    16:42 Uhr
  • Bewertung

    Einer der besten Filme des letzten Jahrzehntes!!!

    Der Film ist einfach großartig!!
    Er bringt uns die Realität näher... und die ist manchmal echt schrecklich und graunhaft.
    Ich musste einige Male wirklich wegsehen, da ich diese Brutalität, die in den Film dar geboten wird, nicht ertragen konnte.
    Es ist intressant zu beobachten, wie sich die Persönlichkeit Derek Vinyard während des Film verändert.
    Wirklich sehenswert!!
    08.02.2008
    11:39 Uhr
  • Bewertung

    Schockierende Realitätszeichnung

    Selten zuvor hat ein Regisseur wie Tony Kaye einen derart mutigen, brutal-kritischen Film über die Skinheadszene sowie das Thema Rassismus gedreht. Seine Charaktere sind niemals nur Opfer oder Täter, seine "Helden" stellen den grauen Alltag dar, in dem es kein klassisches Happy-End mit Sonnenaufgang gibt.
    Kaye arbeitet mit einer Bildergewalt, die gekonnt Schwarz-Weiß-Optik einsetzt, auf schöne Dinge verzichtet und Blut noch röter als sonst erscheinen lässt. Seine Darsteller Edward Norton und Edward Furlong tragen den Film mit verblüffender Mühelosigkeit, was angesichts der teilweise recht brutalen Szenen nur als Meisterleistung bezeichnet werden kann. "American History X" hätte daher bereits 1998 viel mehr Aufmerksamkeit verdient.
    Aufgrund seiner aktuellen Thematik sollte "American History X" trotz starker und teils grausamer Bilder durchaus einer Oberstufenklasse als Lehrmaterialsergänzung zumutbar sein. Rassismus begegnet uns mittlerweile überall (man betreibt damit schockierenderweise sogar Wahlwerbung) - davor die Augen zu verschließen wäre Realitätsverweigerung. Wenn Danny (Furlong) daher gegen Filmende sagt "Well, my conclusion is: Hate is baggage. Life's too short to be pissed off all the time. It's just not worth it.", dann kann man ihm nur von ganzem Herzen zustimmen.
    05.11.2006
    14:20 Uhr
    • Bildungslücke

      Tja, jetzt muss ich zugeben, dass dieser Film schon lange auf meiner "Watchlist", aber im positiven Sinne, steht, es aber noch nicht vor mein Angesicht geschafft hat. Ich hole das bald nach, großes Ehrenwort!
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      05.11.2006
      16:38 Uhr
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