4 Einträge
9 Bewertungen
78.3% Bewertung
  • Bewertung

    Lieber in der Hölle regieren, als im Himmel dienen

    Ein Mystery-Thriller ohne Tod aber mit viel Teufel. Er spielt sich in einem Dreiecksverhältnis ab: John Milton (Al Pacino) ist, - wie wir erst nach und nach erfahren - der Satan, für ihn arbeitet (s. Titel) Kevin Lomax (Keanu Reeves), der mit Mary Ann (Charlize Theron) verheiratet ist. Reeves ist teuflisch gut, Pacino ist noch besser, furchterregend souverän und die Theron ist einfach überirdisch. Sie wandelt sich von der schicken Partymaus zu einer kaputten, kranken Frau. Für bibelfeste und literaturkompatible Zuschauer ist der Genuss doppelt so groß. Man kann aber auch einfach nur die eskalierenden Hinweise bis zum bombastischen Finale goutieren, bis sich der Teufel outet. Zuvor gab es mal eine Monsterfratze, einen züngelnden Al oder einen Schnellschnitt: Baby, Blut, Traum, Charlize hüllenlos in der Kirche. Hat sie der Teufel besessen? Hat Reeves es mit seiner ‘Schwester‘ (Connie Nielsen) getrieben? Ein Mysterium! Die Auflösung ist optisch raffiniert, dramatisch hochspannend und inhaltlich überraschend. Und das geschieht auf hohem sprachlichem Niveau. Hier war die Romanvorlage sicherlich hilfreich. Sie liefert auch die Dialoge. (‘Gott ist ein Spießer, ein Sadist. Ich bin vielleicht der letzte Humanist ‘oder ‘die Tugend des Teufels ist in seinen Lenden‘.)
    Man muss nicht unbedingt John Milton mit dem ‘Verlorenen Paradies‘ ins Feld führen. Lomax hat seine Seele dem Teufel verkauft und sein Paradies verloren. Er nahm quasi Blutgeld, wir haben zwei Selbstmorde zu verkraften und erwachen aus einem bösen Albtraum. Und können beim letzten Bild, das die Perpetualität des Bösen dokumentiert, wieder schmunzeln.
    8martin_ea7f49f0f3.jpg
    14.09.2014
    11:24 Uhr
  • Bewertung

    Großartig!

    Taylor Hackford hat für mich mit diesem Film einen der besten Teufels-Filme gedreht, den ich kenne. Das liegt natürlich an Al Pacino und hat auch zu tun mit Keanu Reeves und Ch. Theron als Opfer der finsteren Machenschaften des Fürstes der Finsternis. Der Film ist aber vor allem, weil er so wenige Stereotype bedient und bis zum Ende Thriller bleibt und kein Horrorfilm, auch bis dorthin so richtig spannend und geheimnisvoll. Großartig, auf allen Ebenen und ungeachtet der persönlichen Überzeugung sehenswert und mitreißend!
    markus_lhnert2020_d56a9fa338.jpg
    14.07.2007
    13:23 Uhr
  • Bewertung

    Cool!!

    Der Film ist genial, und Al Pacino zeigt wieder einmal mehr wie fähig er als Schauspieler ist. Echt großartig böse... ;-)
    23.06.2007
    19:37 Uhr
  • Bewertung

    Böse!

    Wer schon immer vermutet hat, dass manche Anwälte wahre Teufel sind, wird sich in diesem Film bestätigt finden. :-) Al Pacino als wahrlich böser, hinterhältiger, gewiefter wenn nicht sogar teuflischer Anwalt, Keanu Reeves als Hotshot-Anwalt, der einfach nur Karriere machen will. Tja, nichts im Leben ist einfach. Und wenn es um Gut und Böse geht, muss man manchmal brutale Entscheidungen treffen...
    Einzig als nervend hab ich das übertriebene Kreischen/Schreien u. manchmal auch die Musik empfunden.
    joesy_161503dc9f.jpg
    18.12.2006
    12:37 Uhr