Forum zu Wunder

4 Einträge
7 Bewertungen
80.7% Bewertung
  • Bewertung

    Wunderkind Auggie

    Eine wirklich gelungene Komödie mit ernstem Hintergrund. Und nicht nur die Kids haben ihren Spaß, sondern auch die Oldies können herzhaft lachen. Die beiden Promi Eltern, die Pullmans (Owen Wilson und Julia Roberts) sind warmherzig und verständnisvoll, obwohl sie es nicht leicht haben mit ihrem kleinen August (Jacob Tremblay). Der Schulanfang wird fast zu einer Katastrophe, denn keiner will etwas mit dem durch mehrere Operationen deformierten Gesicht von Auggie etwas zu tun haben.
    Der Tenor des Romans ist für mehr Toleranz und Zivilcourage und gegen das Mobbing. Die Kids sind sehr gut gecastet: Auggies Schwester Via (Izabela Vidovic) leidet unter ihrem kleineren Bruder, findet aber Trost bei Justin (Nadji Jeter) von der Theatertruppe der Schule.
    Mitschüler Jack Will (Noah Jupe) erkennt sich selbst und schwimmt gegen den Strom, den der Maulheld Julian (Bryce Gheisar) anführt. Die Szene als seine Eltern ihn beim Direktor Tushman (Mandy Patinkin) – hier als Mr. Pomann gehandelt - abmelden, ist ein Highlight des Films: typisch Helikopter – Eltern. Sie geben allen anderen die Schuld nur nicht ihrem Früchtchen. (tush bedeutet Hintern.) Beim ersten Shakehands sagt Pomann ‘Sag es nicht. Ich kenn sie alle!‘) Auch Vias Freundin Miranda (Danielle Rose Russell) findet sich und bekennt sich zu Auggie und Via. Mitschülerin Summer (Millie Davis) wird Auggies beste Freundin.
    Im Gegensatz zum Roman hat Stephen Chbosky einen lustigen und äußerst kurzweiligen Film gemacht. Das Astronauten Outfit wird eindrucksvoll eingesetzt und als Rahmen verwendet. Der Roman von R.J. Palacio liest sich zäh, viele Seiten vertrödelt sie ohne klare Aussage. Diese Fehler wurden von Chbosky ausgebügelt. Ein seltener Fall: Film ist weit besser als Romanvorlage. Er vermeidet die oft produzierte amerikanische Schmonzetten Auswahl. Die finale Preisverleihung an Auggie ist allerdings des Guten etwas zu viel. Trotz alledem ein Feel-Good Movie für Groß und Klein.
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    21.05.2019
    18:52 Uhr
  • Bewertung

    Ein Wunder für den Feel-Good-Movie

    Man kann "Wonder" von Regisseur Stephen Chbosky
    in der Tat vorwerfen, dass die Dialoge artifiziell wirken - besonders bei den Konversationen zwischen den Kindern - etablierte Narrationen nicht konsequent fortgeführt wurden und der Film prinzipiell einer sehr vorsehbaren Struktur unterliegt.

    Als modernes Märchen, das zu mehr Toleranz dem Fremden gegenüber aufruft, erfüllt der Film aber absolut seinen Zweck. In Zeiten, in denen hasserfüllte Personen gesamte Staaten regieren, ist es erfrischend einen Film zu sehen, der einem wieder Hoffnung aufs Positive im Menschen gibt.

    Anstatt pubertierenden Teenagern noch mehr Probleme zu schaffen, sollte dieses aufmunternde Feel-Good-Movie als Anti-Mobbing-Prävention an Schulen gezeigt werden.
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    06.02.2018
    00:18 Uhr
  • Bewertung

    Alle Emotionen dabei ...

    Lachen, Staunen und Weinen aber auch Freude... ein Potpourri dieser Emotionen begleiten den Zuseher dieses Films. Ich meine dass sich jeder irgendwie wiedererkennen kann. Ein schöner Film der die Vielfalt und das Anderssein betont aber auch den Sinn und die Schönheit von wahrer Freundschaft und Liebe.
    03.02.2018
    15:00 Uhr
  • Bewertung

    Auggies Story

    Im kleinen Auggie kann sich jeder Außenseiter wiederfinden, egal aus welchem Grund.
    Obwohl man das Gefühl hat, dass die Welt einen bestraft, ist das falsch. Es gibt immer Menschen, die keine Unterschiede machen und sich mit dem Außenseiter anfreunden. Und wenn sie das nicht tun, ist das auch okay. Respekt, das ist alles, das man entgegenbringen sollte ...
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    16.12.2017
    19:20 Uhr