Forum zu Disturbia

17 Einträge
27 Bewertungen
77% Bewertung
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  • Bewertung

    Unruhe in der Vorstadt

    Natürlich denkt man nach kurzer Zeit an das legendäre ‘Fenster zum Hof‘. Man kann die Parallelen genießen, aber auch auf die Unterschiede hinweisen. Hier sind es drei Jugendliche, die den Mörder (David Morse) zur Strecke bringen: Kale (großartig Shia LaBeouf), sein Freund Ronny (Aaron Yoo) und Ashley (Sarah Reomer), das Objekt der Begierde, mit deren Beobachtung alles anfing. Natürlich hat sich seit 1954 die Technik weiterentwickelt. Man überträgt jetzt Fotos per Handy, teilt sich über dieses Medium auch mit und beobachtet durch die Kamera. Was bei Hitchcock noch reine Spekulation war, die auf optischen Täuschungen beruhte, bzw. sich in den Gedanken der Zuschauer abgespielt hatte, wird hier jetzt actionreich in Szene gesetzt. Aber auch die behutsam gesetzten Hinweise wie der Inhalt des Müllsacks tun ihre Wirkung.
    Und es gibt unerwartete Wendungen, zwischen angedeutetem Spannungsaufbau und knallharter Action. Dafür ist das an sich freundliche Gesicht von David Morse äußerst hilfreich. Er kann mimisch in Sekunden vom freundlichen Onkel zu einem brutalen Killer werden. Im Vergleich zum Gipsbein von James Steward ist Cales Fußfessel besser dramaturgisch umzusetzen. Die ganz nahe Kameraführung vergrößert zwar die Spannung, lässt aber auch im Finale einige Fragen offen. Das tut der Spannung keinen Abbruch. Auch den Vorwurf des Plagiats würde ich nicht gelten lassen. Grundlage ist eine Kurzgeschichte von Woolrich. Der Tod des Vaters vom Anfang der Geschichte wird am Ende nochmals verbalisiert. Das geht in der deutschen Synchro etwas unter. Der Originaltitel ist sehr gekonnt gefunden. Der deutsche ist aus Quatsch Comedy. Der Film ist einfach spannend.
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    30.01.2016
    18:18 Uhr
  • Bewertung

    Gänsehaut und Spannung garantiert

    "Disturbia" fängt ganz harmlos an und scheint zuerst eher ein Teenie-Film mit Anteilen von "Meine teuflischen Nachbarn" zu sein. Doch dann wendet sich das Blatt schlagartig und es wird klar, dass es sich hierbei um einen Thriller mit leichten Horrorfilm-Einschlägen handelt.
    Die Überrschaungs-Schockmomente sind sehr gelungen, die "Blair Witch Project"-Sequenzen durch die Videokamera sorgen noch für zusätzliche Spannung und Grusel.
    Shia LaBoeuf spielt sehr überzeugend, David Morse gibt den ebenfalls überzeugenden Psychokiller, den man schon vom ersten Moment an unsymapthisch findet.
    Besonders interessant war für mich auch Carrie-Anne Moss als Mutter, da ich sie bisher nur mit kurzen Haaren und Lederanzug aus "Matrix" kannte.

    Wirklich gelungen und empfehlenswert!
    17.05.2010
    18:37 Uhr
  • Bewertung

    Nette Unterhaltung

    Ganz nette Unterhaltung. Der Film hat etwas vom das Fenster zum Hof, die schauspielerische Leistung ist überzeugend.
    Wer auf Teenie-Filme mit einer Mischung aus Humor und Spannung steht und sich an einem Serienmörder nicht stört, sollte sich „Disturbia“ unbedingt ansehen.
    17.05.2010
    00:59 Uhr
  • Bewertung

    Sehr spannend.

    Der Film ist schon sehr spannend, jedoch leider erst ab dem letzten Drittel. Der Anfang ist ziemlich unrealistisch, als Ashlee bei Kale auf Besuch ist u. dieser zusammen mit Ronny einfach so mal "out of the blue" behaupten, dass ein Serienkiller neben ihnen wohnt. Hm...man weiß am Anfang einfach nicht wie man damit umgehen soll.
    Der Film entwickelt sich dann aber Gott sei Dank zum Besseren hin.
    Ich würde sagen ein mittelmäßiger Thriller, der sehr wohl seine spannenden Momente hat, ich jedoch jetzt nicht unbedingt unter die Top 10 reihen würde...da hat's andere gegeben, die mir mehr das Gruseln gelehrt haben.
    18.02.2009
    10:14 Uhr
    • Bewertung

      hmm

      "u. dieser zusammen mit Ronny einfach so mal "out of the blue" behaupten, dass ein Serienkiller neben ihnen wohnt. "

      Du musst bedenken, dass Kale Arrest hat, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man da auf Dauer völlig durchdreht. Da bildet man sich dann wohl schnell irgendwas ein und reimt sich Dinge zusammen, um dem Alltag zu entfliehen. Und in seinem Fall war es eben ein "Glücks"treffer.

      Also so gesehen finde ich es gar nicht mal so unrealistisch.
      17.05.2010
      18:41 Uhr
  • Bewertung

    Cool....Cool....Cool

    Ich liebe diesen Film ich hab ihn mir bisher 15mal auf DVD angeschaut und ich bekomm nicht genug also ich muss sagen der Film ist einer der besten den ich gesehen haben.Die Rollen waren gut und alles in allem Shia du bist der beste ! :D
    18.07.2008
    15:57 Uhr
  • Bewertung

    ...Bitte nicht stören!...

    Disturbia ist spannend, unterhaltsam, hat viel Humor und gnadenlos...
    Er hängt nicht nur in einem Genre fest sondern wechselt tatsächlich.

    Vergebe normalerweise nicht leichtfertig 90%, aber hier absolut zurecht!

    UNGLAUBLICH....
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    08.05.2008
    16:14 Uhr
  • Bewertung

    Rear window

    Ganz spannender Film mit netten Einfällen, überzeugenden Schauspielern und einem schwachen Ende - aber ingesamt recht sehenswert!
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    09.03.2008
    17:20 Uhr
  • Bewertung

    Das Fenster zum Hof - Generation Mac.

    Also ich bin einer von denen, die den Film "Das Fenster zum Hof" von Alfred Hitchcock im Fernsehen gesehen haben. Nichts desto weniger hat mir sein Film damals sehr gut gefallen, ich fand ihn spannend. Natürlich ist eine Weile vergangen seitdem und die Art, wie zu Hitchcock's Zeiten Filme gemacht wurden, hat sich grundlegend geändert. So auch die Geschichte in D.J. Carusos neuester Version. Was geblieben ist, ist das Beobachten des unter Verdacht stehendem Nachbarn. Der Rest wurde in die heutige Zeit übertragen. Das beginnt mit Kales Apple-Computern und seinem iPod ("These 60 Gigabytes are my life!") und geht hin zu den modernsten Videokameras. Schauspielerisch gibts Shia LaBeouf in der Hauptrolle zu sehen, der den aufmückigen Teenager mit Hausarrest der besonderen Art überzeugend rüberbringt. Auch die übrigen Schauspieler passen in die Geschichte gut hinein, wenngleich Carrie-Ann Moss eindeutig unterfordert ist und auch David Morse mit seiner Nebenrolle in "Contact" schauspielerisch mehr zu tun hatte als hier. Ein spannender, für Eingefleischte aber wahrscheinlich ab der Hälfte vorhersehbarer Film, der sich keine großen Schwächen leistet, aber auch keinen nachhaltig bleibenden Eindruck hinterläßt.
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    31.12.2007
    17:10 Uhr
  • Bewertung

    Nächste Generation der Voyeure ... für die nächste Generation

    Kann man sich ansehen, verpasst aber nicht wirklich viel, wenn man es unterlaesst.

    Nun frage ich mich jedoch, ob der Jugend ein Dienst erwiesen wird mit diesem Film. Nach DISTURBIA sinkt erst recht das Interesse, REAR WINDOW fuer sich zu entdecken.

    Bezeichnend, dass mir der erste Teil mit seinem Flair der Spielberg-Vorstadt und seinem reizenden Flirt fast besser gefiel als der eigentliche Krimiteil.
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    29.12.2007
    22:43 Uhr
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