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American History X |
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| 8martin (06.05.2011 12:54) |
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Ex-Fascho
Ein starker Film, der Gewalt zeigt, ohne sie zu verherrlichen, auch wenn sich die Spirale offensichtlich immer weiter zu drehen scheint. So gibt es am Ende nur Frust und Tränen. Doch zuvor sehen wir, wie man aus der rechten Ecke rauskommen kann. Eine Mischung aus schmerzlichen Erfahrungen und wenigen Menschen, die einem den Weg vorgeben. Aber das alles gelingt nicht, wenn man nicht wie Derek gründlich nachdenkt, seine Ansichten offen überprüft und die Sackgasse erkennt. Ein großartiger Edward Norton überzeugt sowohl beim Weg in den Faschismus als auch beim Weg wieder hinaus. Mittendrin gibt es jede Menge häuslicher Gewalt in voller Emotionalität als Fortsetzung einer Diskussion am Familientisch. Auch ein Kennzeichen rechter Ideologien. Wenn das Wort nicht überzeugt, schafft das die Faust. Erst gegen Ende wird der Vater entzaubert, obwohl er dem Sohn durch seinen Tod als Vorwand gedient hatte, gegen Nigger vorzugehen. Rassismus wurzelt im Elternhaus. Besonders intensiv ist die Darstellung der Beziehungen innerhalb der Restfamilie: unterschiedliche Geschwister und eine hilflose Mutter. Es braucht nicht viel an Vorstellungsvermögen, um die amerikanische Situation auf die Festung Europa zu übertragen. Insofern ein zeitloses Thema über Vorurteile, Rassismus, fehlgeleitete Jugendliche, über Ausgrenzung und Gewaltbereitschaft, aber auch, obwohl es Rückschläge geben kann, ein Plädoyer für eigenständiges Denken.
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| Little Miss Sunshine (21.08.2008 12:45) |
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Wirklich außergewöhnlich gut!!
Edward Norton ist ja sowieso einer der besten Schauspieler unserer Zeit, aber in diesem Film übertrifft er sich sogar ein wenig selbst.
Abgesehen davon, dass er sowieso in jedem Film anders rüberkommt bzw. man wirklich gut fühlen kann, dass er sich als Schauspieler 100%ig in die jeweilige Rolle hineinversetzen kann, gibt er hier eine Performance von sich, die von brutal über menschenverachtend bis hin zu verbesserungswürdig des Charakters auf am Schluss toller Kerl zu bezeichnen ist.
Der Film zielt meiner Meinung auch darauf ab, die Vergangenheitsbewältigung wieder ein wenig anzukurbeln und das, was mal passiert ist, nicht einfach nur so dastehen zu lassen. Dieses Thema wird wahrscheinlich nie veraltet sein...und deshalb ist es auch umso wichtiger es immer wieder aufzugreifen und darüber zu berichten und aufzuzeigen, was es mit einem und einer ganzen Gesellschaft machen kann.
Einziger Minuspunkt: Insgesamt war der Film gut aufgebaut, jedoch finde ich, dass die "jetzige" Situation im Gegensatz zu den Rückblenden ein wenig untergegangen sind. Man hätte noch mehr auf den Bruder Danny eingehen können, der meiner Meinung nach fast der interessantere Charakter der beiden war.
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| Buffy (10.04.2008 16:42) |
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ziemlich hart
Dieser Film war echt verdammt hart!!!!! Wow, der hat mich echt umgehauen, aber mehr weil er so heftig war. Schon echt schockierend die Sache mit dem Bordstein. Eine der schlimmsten Szenen im ganzen Film. War echt nicht ein Film nach meinem Geschmack, aber wirklich gut, wie ich zugeben muss. Mit dem Ende hab ich irgendwie gerechnet, damit meine ich, dass ich davon ausging, dass einer der Beiden dran glauben muss. Mit dem Blut, das da rumgespritzt ist, haben sie aber ein bisschen übertrieben. Wirklich ein Film der einen noch eine ganze Weile im Kopf bleibt.
Noch ein paar kurze Sachen zu Edward Norton: Der Typ hatte in diesem Film einen echt super Body, aber seine Schauspielerische Leistung ist echt super!! Hat mir wirklich gut gefallen!!
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