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James Bond - Casino Royale
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nullachtfünfzehn (10.01.2010 16:52)
debüt für daniel craig
mit daniel craig wurde die 007-reihe wieder zum alten kultstatus zurückgebracht, da meiner meinung nach die filme mit pierce brosnan doch eher wenig 007-stil, eher aber 0815-action vorwiesen.
weiters ist die story in casino royale eine der besten der james bond-filme, wahrscheinlich nicht umsonst die erste und angeblich auch brutalste.
doch wie bei allen bond-filmen wäre james ohne einem riesenhaufen glück und zufällen wohl nicht mehr am leben, merkt man auch bei diesem streifen.
nichtsdestotrotz: großes kino!
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Gwilwileth (22.02.2009 20:04)
Der beste Bond bisher
Mit James Bond ist es wohl so wie mit vielen anderen Kultfiguren: Entweder man mag ihn, oder man mag ihn nicht.
Ich habe mir immer wieder gerne die alten Filme der 007-Reihe angesehen. Auch wenn ich nicht unbedingt ein Fan der Superbösewichte war, die sich Bond oftmals in den Weg stellten. Die alten Filme hatten jedoch einen gewissen Charme. Und auch die Verfolgungsjagden waren immer nett anzusehen. Allerdings: Nach Teil X ging auch James Bond die Luft auf. Den absoluten Tiefpunkt erreichte die Bond Reihe mit den neueren Brosnan-Verfilmungen. Vom Charme der alten Filme war nichts mehr übrig, der Hauptdarsteller (den ich in anderen Filmen ganz gut finde) als Bond meiner Meinung nach eine Fehlbesetzung und außer Action gab es absolut nichts mehr. Für mich war Bond gestorben, ich habe die Serie endgültig abgeschrieben.

Daher hatte ich auch nicht vor, mir irgendwann mal einen Bond im Kino anzusehen. Nach den letzten Filmen wär es mir einfach zu Schade um das Geld gewesen.
Dass ich für Casino Royale meine Meinung geändert habe, lag anfangs nur daran, dass ich neugierig auf „den Neuen“ war, den ich bisher nur in wenigen Filmen gesehen habe und der aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen von der Presse und 007-Fans so verissen wurde.
Im Nachhinein muss ich mich bei all den Meckerern bedanken: Ohne sie hätte ich womöglich einen wirklich guten Film im Kino verpasst: Den Film, der 007 neues Leben eingehaucht hat.
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Gwilwileth (22.02.2009 20:06)
Die Finanzierung des Terrorismus ist ein aktuelles
Thema und verleiht dem Film daher einen realistischeren Touch.

Bond ist (noch) nicht der kühle Profi, den man aus den bisherigen Filmen kennt. Er ist ein Draufgänger, der sich erst im Laufe des Filmes zum Profi entwickelt. Ein weiterer neuer Aspekt ist die Menschlichkeit. Kaum zu glauben (und traurig, dass die Filmindustrie das erst jetzt entdeckt hat): James Bond ist ein Mensch. Einer der verletzlich ist, der leidet und liebt (wirklich liebt). Gefühle spielen in Casino Royale eine weit größere Rolle als in den Vorgängern, was dem Film auch sehr gut tut.

Daneben verdient auch die Wahl des Bond Girls Lob. Vesper ist eine starke Frau, die nicht nur mit Attraktivität, sondern auch mit Intelligenz und Schlagfertigkeit auf sich aufmerksam macht und kein leichtes Spiel für Bond ist, der sich ganz schön ins Zeug legen muss, um sie zu erobern (Ist das zu fassen? Bond bekommt eine Frau nicht nur deshalb in das Bett, weil er eben Bond ist – was den Machern so mancher Vorgänger-Filme ja leider Gottes ausreichend war)

Ein weiterer Pluspunk ist, dass Casino Royal anstatt angestaubte Bond-Klischees sklavisch zu zitieren, frech mit diesen spielt und in der Folge viel spritziger rüberkommt, als viele Vorgänger-Filme.

Und der neue Bond Darsteller? Daniel Craig überzeugt auf allen Linien. Er gibt einen härteren, kantigeren Bond ab, der jedoch über spitzbübischem Charme verfügt und mit dem Mut zur Menschlichkeit überzeugt.
 
Gwilwileth (22.02.2009 20:08)
Das einzige Negative, das ich dem Film anrechnen kann,
sind ein paar kleine „Ausrutscher“ wie einerseits eine ziemliche kitschige Szene eher zu Beginn des Filmes (Das erste Bond Girl auf einem weißen Ross über den Strand reitend, das war schon etwas zu viel des Guten) und andererseits ein Durchhänger gegen Ende des Filmes, nach der Entführung, als etwas zu lange auf die Beziehung zwischen Bond und Vesper eingegangen wurde. Da der Rest des Filmes jedoch überzeugt, fällt es nicht sonderlich schwer, über ein paar negative Szenen hinwegzusehen.

Insgesamt ist Casino Royale ein Film, der nicht nur eingefleischte Bond-Fans begeistern wird, sondern auch diejenigen, die mit den klassischen Bond Filmen oder aber den Brosnan-Teilen wenig anfangen konnten.

Casino Royale bietet harte Action, eine spannenden Geschichte, überzeugende Schauspieler sowohl auf der Seite der Guten als auch auf der Seite der Bösen und eine der romantischsten Szenen der Bond-Geschichte (Stichwort: Dusche).
The Hitcher (22.07.2008 15:16)
Diskusion
Zuerst wurde herum diskutiert ob Daniel Craig überhaupt ein guter James Bond wäre.
Meiner Meinung ist James Bond Casino Royale der beste Bond aller Zeiten.
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Little Miss Sunshine (05.01.2009 12:01)
Kann mich da nur anschließen!
Auch ich finde, dass Daniel Craig einen wunderbaren Bond abgibt! Er is mal ganz anders als die anderen, scheint ein bissl gewiefter zu sein u. nicht soooo Agenten-typisch ;-)
Ich steh ja nicht dermaßen auf die James Bond Verfilmungen, auch auf die Bücher nicht, aber der hier hat mir echt gut gefallen. Allein Mads Mikkelsen gibt einen wunderbaren Bösewicht, Le Chiffre, ab. Jedes Mal versetzt mich der Schauspieler in Staunen, wie verwandlungsfähig er doch ist u. vor allem wie super er spielt. Er hat echt die ganze Bandbreite drauf, von einem echt sympathischen Arzt bis eben zum Bösewicht.
Ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen!
Eine_Katze (08.03.2008 00:41)
Der kalte Krieg ist vorbei...
... und darum war es bitter nötig, die Figur "James Bond" neu zu erfinden, um eben dieser Figur eine echte Chance zu geben. Und genau das hat Campbell mit seiner Verfilmung getan. Die Zeit des alten Bonds ist abgelaufen.
Im kalten Krieg und in den Filmen, die eben diesen thematisierten, hatte Bond seinen klar definierten Platz. Doch im Laufe der Jahre wurde er mehr und mehr überflüssig. Das haben die Produzenten endlich erkannt. Denn... der kalte Krieg ist vorbei, ein neuer Bond musste her! Was liegt da näher, als wieder bei Null anzufangen und den Charakter wieder neu zu definieren? Der elegante Geheimagent war gestern. Das beweist bereits die Anfangssequenz. Wir bestauen die Eleganz und den Einfallsreichtum des Auftragskillers und Freerunners zu Beginn. Bond dagegen kann die Schwerkraft nicht außer Kraft setzen und lediglich Türen einrennen. Von Anfang an ist klar: Dieser 007 hat nur eines im Kopf: Töten - egal wie. Ihn interessiert nicht, ob seine Krawatte sitzt und schon gar nicht, ob er seinen Martiny shaken or stired runterkippen soll. Dann erfindet er lieber einen neuen Drink.
Der alte Bond funktioniert heutzutage schlichtweg nicht mehr. Und das haben die Produzenten erkannt.
Es bleibt dennoch offen, ob aus diesem Bond derjenige entstand, den wir kennen, oder ob wir es mit einem komplett neuen zu tun haben. Ich entscheide mich für den Neuen.
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LadyVader (03.03.2008 18:26)
Wie James Bond zu James Bond wurde...
Wieviel wurde im Vorhinein gemeckert, kritisiert und gelacht? Ich kann nur sagen: Ich bin voll des Lobes! Ein genialer Bond (-Film), vielleicht sogar der beste den es je gab. Schnell, spritzig, rasant, man hat ja kaum Zeit zum Luft holen. James Bond ist nicht mehr (oder besser gesagt noch nicht) der charmante, aalglatte Frauenschwarm, der sich nach einer Schlägerei die Krawatte richtet, sondern hart, kalt und skrupellos. Da passt auch das kühle Äußere von Daniel Craig perfekt dazu. Bond muss leiden, bluten und wird gefoltert wie nie zuvor, stirbt sogar beinahe, was aber nichts an seiner harten Schale ändert. Erst als Bond auf Vesper Lynd trifft und diese näher kennen lernt, taut er etwas auf. Vesper ist meiner Meinung nach das erste Bondgirl ohne Dummchen-Image, das Bond auch intellektuell das Wasser reichen kann. Die Wortgefechte der beiden im Zug sind genial. Endlich hat ein Bond-Girl mal richtig Charakter!
Dass es (noch) keinen Q, keine Miss Moneypenny und technische Spielereien gibt und dass Bond auf die Frage geschüttelt oder gerührt?" patzig mit "Sehe ich aus, als ob mich das interessiert?" antwortet, stört nicht wirklich, auch wenn ich das im Vorhinein gedacht hätte. Meiner Meinung nach kann man im Laufe des Films sehr gut Bonds Entwicklung verfolgen und am Ende gut verstehen, wie und warum er zu dem Mann wurde, den man aus den anderen Filmen kennt. Auch wenn Daniel Craig sich schon rein optisch von seinen Vorgängern unterscheidet, er steht ihnen in Nichts nach.
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BadTouch (05.10.2007 18:52)
Alles nur kein Bond
Nach langem langem zögern hab ich ihn mir jetzt doch angesehen und komme zu dem schluß; Netter Film mit ein paar Durchhängern aber eins ist das bestimmt nicht -- ein Bond.
Also dem Film einen anderen Namen verpassen und schon kann man ihn als gut werten.
Und da kein Bond drin ist obwohl Bond draufsteht 0 Punkte.
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Jeremy (12.09.2007 20:01)
Für mich bleibt es der schlechteste Bond der Welt..
der die ganze schöne Filmreihe verdorben hat. Eva Green ist ecklig(ein Bond-Girl muss hübsch sein) allein die Handlung ist bescheuert. Warum rettet James Bond nicht einfach wie immer die Welt? Und wo waren überhaupt die coolen Nebenschurken wie Beißer, Oddjob, Götz Otto oder Benicio DelTorro? Einfach schrecklich was die aus James Bond gemacht haben.
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jack sparrow (29.02.2008 17:07)
-.-
er rettet natürlich nicht die welt weil das zu realistisch wäre für einen Film heeutzutage, soviel Realismus hält die welt heutzutage nicht mehr aus.
Tomtherhymer (12.09.2007 14:57)
Bond at its best
Halten wir fest: Casino Royale ist eine überaus gelungene Verfilmung eines der besten (zugleich der erste) James Bond-Romane. Daniel Craig ist optisch eine Fehlbesetzung (sein Gegenspieler wäre IDEAL als James Bond), spielt aber fantastisch. Statt High Tech-Gimmicks kommt endlich wieder das Spionageflair der Romane zum Zug. Eva Green ist als Bondgirl verliebenswert und Montenergro ein wunderschöner Schauplatz. Einwand: Dass bei einem mehrtägigen privaten Pokerturnier nicht geraucht wird, kann nur Studiobossen einfallen. Alles in allem: Weiter so, 007!
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