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| r2pi (11.08.2010 19:09) |
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phänomenal
blutrünstig, brutal, brachial, finster – so sind vampire. eigentlich. und der besorgte "habts eh keine angst, gell"-papa hat wohl noch nicht geschnallt, warum seine hüfthohen nachwuchsvampire so verzückt sind.
es ist ja logisch nicht nachzuvollziehen, wenn scharen von fans nach forks ziehen, oder wenn sich highschoolkids schwänze an den po kleben und hunde skelettieren (siehe youtube) – ein gesellschaftliches phänomen ist die bis(s)-reihe allemal. ein erschreckendes:
bella muss sich langsam entscheiden ("necrophelia or bestiality?"). und entscheidet sich prompt für den materialismus: “dann darfst du mir auch ein auto schenken…“ dass sie dafür freunde, familie, leben aufzugeben hat – was für ein geringer preis!
dass der regisseur das möglicherweise anders sieht, könnte man an der durchaus gezeigten brutalität der so gar nicht vegetarischen newborns ablesen (die vampirschlachten mit involvierten werwölfen sind technisch ganz passabel umgesetzt); oder an den vielen mahnenden stimmen, sei es von vater charlie, der um die unversehrtheit seiner tochter bangt, als auch der warnung rosalies, was bella wirklich verlieren würde. aber das nützt alles nix, wie wir leider wissen.
die witzchen sind platt wie je (“kann er sich kein t-shirt leisten“), aber da er die schmachtelemente (“ich verspreche dir dich bis in alle ewigkeit zu lieben“) in grenzen hält, ist dieser actionhaltige 3. teil einigermaßen erträglich, und ein erster höhepunkt bis zum finalen happy everlasting ending.
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| Buffy (10.08.2010 14:42) |
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Bis jetzt der Beste
Also um es ganz am Anfang zu sagen: Ich werd wahrscheinlich nie ein großer Taylor Lautner Jacob Black Fan werden, so dass mir dieser Schauspieler und Charackter nur einfach wahnsinnig auf die Nerven geht, aba damit muss ich wohl leben...
Eclipse ist wirklich gut geworden, da das dritte Buch aber auch mit Abstand das Beste ist, war das auch nicht anders zu erwarten. Die Kampfszene zum Schluss war spannend und der Kitschfaktor war Gott sei Dank nicht mal halb so groß, wie im letzten Teil... *Grusel*
Robert Pattionson und Kristen Steward haben eine tolle Chemie, die hier wieder schön rüberkommt!!!
Dass man im dritten Teil noch ein bisschen mehr über die anderen Cullens herausfindet, finde ich auch ganz toll und bedauere es wirklich zutiefst, dass der Regiesseur diesen Teils, nicht mehr beim vierten und fünten Regie führt.
Na ja, also mit Abstand bis jetzt der Beste Teil der Twilight Saga
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| Gwilwileth (21.07.2010 21:59) |
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Das Zielpublikum wird mehr als nur zufrieden sein
"Eclipse" ist etwas düsterer als die Vorgänger der Twilight-Reihe, bietet etwas mehr Action und das gewohnte Ausmaß an großen Gefühlen, Romantik und Kitsch.
Was mich positiv überrascht hat, ist der Humor, der sich durch den Großteil des Films zieht und so manche Szene vor der Peinlichkeit bewahrt. Es tut dem Film sehr gut, dass die Filmemacher die Geschichte nicht zu ernst nehmen.
Der Handlungsaufbau ist etwas besser gelungen als bei den beiden Vorgängern, was langatmige Durchhänger auf ein erträgliches Maß reduziert.
Im Mittelpunkt des Filmes steht natürlich die Dreiecksbeziehung Edward-Bella-Jacob, die Rivalität der beiden Konkurrenten sorgt für eine Menge Unterhaltung und sowohl Edward- als auch Jacob-Fans können sich auf romantische Zwischenfälle freuen.
Twilight-Fans wird es außerdem sicher freuen, dass etwas mehr Licht in die Vergangenheit von ein paar Mitgliedern der Cullen-Familien gebracht wird.
Für die obligatorische Bedrohung für Bella's Leben ist eine Armee von neugeborenen Vampiren verantwortlich. Auch wenn sich die Mordlust dieser jungen Vampire und Victoria's Rachegelüste durch die gesamte Filmhandlung ziehen, treten sie im Vergleich zum Liebestriangel sichtbar in den Hintergrund und schaffen es leider auch nicht, eine bedrohliche Stimmung zu erzeugen.
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| Harry.Potter (21.07.2010 12:23) |
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Verfilmte Literatur statt Literaturverfilmung
Nachdem ich gehört hatte, dass David Slade die Regie für den dritten Teil übernommen hatte, ahnte ich zuerst Böses. schließlich hatte er bereits aus anderen Vampirfilmen Erfahrung mit dem Thema und ich hatte meine Erfahrung mit ihm: blutrünstig, brutal, brachial, finster. Solche Eigenschaftswörter fielen mir angesichts seiner bisherigen Filme zu dem Thema ein. Dass er auch für diesen Film am Regiesessel Platz genommen hat, merkt man dem Film allerdings überhaupt nicht an. Das mag damit zu tun haben, dass er bei einer solchen Produktion natürlich sehr enge Vorgaben seitens der Produzenten bekommen haben dürfte, aber es liegt auch sicherlich daran, dass er sich offensichtlich dafür entschieden hat, keine "Literaturverfilmung" abzuliefern, bei der ein Roman für die Verfilmung adaptiert wird, sondern quasi die Literatur (mehr oder weniger) 1:1 auf die Leinwand bringt. Ich würde das "verfilmte Literatur" nennen. Das Resultat ist ein erstaunlich ruhiger, romantischer und zwischendurch beinahe statischer Film über die Dreiecksbeziehung zwischen Bella, Edward und Jacob, die keine sein darf und deshalb kompliziert ist. Ganz wie im Roman wirkt daher der finale Kampf der neu erschaffenen Vampire Victorias gegen die Cullens eher wie eine Pflichtübung als ein Höhepunkt. Im Vergleich zum Rest des Filmes bricht beinahe Hektik aus. Fazit: für jene, die die beiden ersten Filme gesehen oder das Buch gelesen haben, perfekt. Für den Rest wohl ein wenig verwirrend und vielleicht langatmig.
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| Don Corleone (17.07.2010 14:27) |
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more of the same...
wir wissen schon:dass Bella sich nicht entscheiden kann dass die animierten Wölfe gar nett anzuschauen sind dass die Muskeldefinition von Jake recht ansehnlich ist dass die Volturi nur mit der Wimper zucken brauchen,damit die b und c-vampire mit den knien schlottern.neu sind die neugeborenen,die in den ersten paar monaten nach "konversion" ihre stärksten kräfte entfalten,dennoch sind die action-szenen in diesem teil zu knapp gesät, obschon ich kein freund freudlos-actionlastiger kost bin,der erste teil war am besten,da noch alles neu,der zweite teil war zu romantik-schwülstig im dritten teil sind wieder sehr langatmige neo-keusche sequenzen zu finden, bei denen man versucht ist frei nach dem film "einsam,zweisam,dreisam" laut in den kinosaal zu rufen:"bohr sie richtig an, bruder" man wird den eindruck nicht los,dass hier künstlich der höhepunkt rausgezögert wird,und das tut dann halt irgendwann mal nicht mehr gut sondern weh. selbst die schmachtende, weibliche teenie-horde liess diesmal aus, war beim zweiten teil noch der eine oder andere aufseufzer bei edwards auftritt zu hören, so blieb es diesmal weitgehend still, selbst die kiddies lassen sich also nicht an der nase herumführen
am ende des filmes verliessen auch ein paar hüfthohe nachwuchsvampire den saal, wobei der papa dann meinte "habts eh keine angst, gell"
nein wir haben keine angst gell vielleicht die, dass die nächsten beiden teile mit dem selben teesackerl aufgegossen werden und entsprechend dünn ausfallen
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