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Der seltsame Fall des Benjamin Button
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Der seltsame Fall des Benjamin Button

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Certa (13.10.2012 21:40)
Tja...
Ich habe mit dem Film meine Schwierigkeiten. Irgendwie spießt sich der durchwegs konventionell-realistische Erzählstil der Geschichte mit ihrem Kernelement, der widernatürlichen Absurdität des umgekehrten Alterns Benjamin Buttons.
Auch wenn mir beim Ansehen des Filmes ein Vergleich mit "Forrest Gump" mehrmals in den Sinn kam, muss ich klar sagen, dass der Vergleich keinesfalls standhält: "Forrest Gump" ist der um Längen bessere Film.
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8martin (02.01.2012 17:12)
Ben Knopf
Ein wunderschönes Märchen über Liebe und Alter.
Das schildert uns David Fincher in stimmungsvollen Bildern, die meist in Gelb- und Brauntönen gehalten sind und beweist damit einmal mehr, was er kann. Fast drei Stunden (schon etwas lang) sehen wir eine Story, die auf der Klaviatur der Emotionen wahre Symphonien abspielt und mit einem ungewöhnlichen Charme daherkommt. Durch die Rahmenhandlung bekommt das Ganze zwei Ebenen und eine zusätzliche Unterhaltungsgrundlage. Die Maskenbildner hatten hier Konjunktur und leisteten nicht nur bei Brad Pitt ganze Arbeit, sondern auch bei Cate Blanchett. Aber auch ohne die Mithilfe der Visagisten überzeugen Tilda Swinton, die durch ihren Auftritt den märchenhaften Charakter unterstreicht, sowie Julia Ormond, die die erlösende Aufklärung bringt.
Die Komik der Situation unterstreichen Sätze wie ’Wir enden alle schließlich in Windeln’. Der Wandel der Zeiten wird durch markante Musikbeispiele von den Platters oder den Beatles betont. Und das Ende der Liebesgeschichte ist so schön, dass es den Romantikern fast das Herz zerreißt. Durch die Gegenbewegung der Alterungsprozesse wird allerdings eine gewisse Zeitlosigkeit herausgearbeitet. Und durch den eingearbeiteten Exkurs über den Zufall kommt noch eine philosophische Komponente hinzu.
Ein Beispiel dafür, dass Gefühle nicht im Herz-Schmerz-Niveau ertrinken müssen, sondern wenn gut gemacht eine Bereicherung darstellen.
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melle041088 (28.02.2011 08:08)
Naja
Also die Idee für die Geschichte ist wirklich einmal etwas neues und eine gute Idee. Ich kenne nämlich sonst keinen Film bei dem man als alter Mann auf die Welt kommt. Aber der Film ist viel zu lang gezogen, meiner Meinung nach hätte man nicht so lange erzählen müssen, wie Benjamin als alter Mann gelebt hat. Und je jünger er wird umso weniger wird von seinem Leben erzählt, kommt mir vor. Aber ein wirklich großes Lob an die Maskenbildnerin oder auch den Computer, die es am Ende schaffen, Brad Pitt wieder so jung zu machen, wie er zum Beispiel bei Rendevous mit Joe Black aussieht :)
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nullachtfünfzehn (27.02.2011 23:12)
Solala
Mit einem starken Anfang hat mich der Film von der ersten Minute an gefesselt, diese Fesseln wurden im Laufe des mehr als zwei Stunden dauernden Films aber immer lockerer geworden, denn der Film verliert sich teilweise in sich selbst und weiß selbst nicht so recht, was er jetzt eigentlich erzählen will. So ist es mir zumindest vorgekommen. Schade auch, dass mich das Ende so gar nicht berührt hat.
Trotzdem: Gute schauspielerische Leistungen von Brad Pitt und Cate Blanchett sowie schöne Dialoge und lustige Details (Stichwort Blitzschlag) verhelfen diesem "seltsamen" Werk zu einem insgesamt zufriedenen Eindrucks meinerseits.
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shadowgirl (16.04.2010 21:33)
Die Welt um 180° verdreht
Seltsam ist dieser Film in der Tat, doch warum nicht mal das Leben verkehrt herum beginnen. Die Idee ist grandios und die Umsetzung ist wirklich gut gelungen. Dieser Film braucht keine Action, die rührende Lebensgeschichte des Benjamin Buttons ist aufregend und dramatisch genug. Eine tief greifende schöne Geschichte einmal anders.
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Don Corleone (16.01.2010 16:33)
ungewöhnlich
ein sehr gut gelungenes Werk mit starker Leistung von Brad Pitt und Cate Blanchett. Die Idee aus meiner Sicht wirklich etwas Neues im Mainstream-Film-Genre.
Sich mit Alter und altern auseinanderzusetzen täte einem jeden von uns gut, je früher desto gut.
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Buffy (30.04.2009 20:43)
Sehr gut, muss ich schon sagen
Dieser Film war wirklich toll! Brad Pitt war in dieser Rolle ja mal wohl eine Traumbesetzung. Er hat nicht nur gut gespielt sondern sah fast ganz am Schluss so hammer gut aus, dass ich fast vergessen hätte zu atmen, aber na ja, Nebensache. Der Film hat mir wirklich gut gefallen. Nur bei Cate Blanchett also wirklich, diese Frau kann ich wirklich überhaupt nicht leiden und Brad Pitt ist bei der echt verschwentet. Das ist so, als würde man ein kleines schwarzes Entlein neben einen Schwan stellen. Furchtbar!!!
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Jeremy (27.02.2009 15:40)
Ein wahres Meisterwerk!
Das ist mal wieder so ein Film, wo ich mich wirklich frage wieso er keinen Oscar gekriegt hat, denn verdient hätter er ihn auf jeden Fall.
Der Film ist einfach genial, von Anfang bis Ende perfekt gemacht, bittet eine wundervolle Story und ist trotz seiner 166 Minuten nie langweillig. Zudem ist der Film auch in keiner Weise kitschig, auch wenn er manchmal sehr traurig. Aber nebenbei gibt es auch noch einige witzige Momente und die Figur von Benjamin Button wächzt einem einfach schnell ans Herz.
Zudem großes Lob an die Maskenbildner und Brad Pitt, die wirklich große Arbeit geleistet haben.
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Gwilwileth (25.02.2009 23:15)
Gut? Ja; Sehr gut? ... Meinetwegen; Hervorragend? Keinesfalls!
Die sehr berührende Geschichte und die Art und Weise wie sie ruhig und bedächtig erzählt wird, hat mir sehr gut gefallen. Das Potential zu einem Meisterwerk ist jedenfalls gegeben. Leider wird es nicht genützt und statt einem kleinen aber feinen Film wird dem Zuseher ein auf Überlänge aufgeblasenes, teilweise zu bemühtes Filmprojekt aufgetischt. Der Film beginnt stark und endet stark und kann auch sonst mit einigen wirklich netten Einfällen aufwarten. Doch dazwischen verliert er sich leider immer wieder in Belanglosigkeiten und plätschert phasenweise nur leicht vor sich hin.

Ich war auch etwas (negativ) überrascht, dass Brad Pitt Benjamin teilweise sehr emotionslos und distanziert gespielt hat. Auch die (teils etwas zu langen) Unterbrechungen von Bejamins Lebensgeschichte durch Ausflüge in die Gegenwart fand ich etwas nervig und nahmen dem Film darüber hinaus die Möglichkeit andere Aspekte, die mich persönlich mehr interessiert hätten (zB die Beziehung zwischen Benjmin und seinem Vater, die leider nur angeschnitten wurde), näher zu beleuchten.
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PeterBrand (24.04.2009 18:16)
Seh´ ich so ähnlich
Mir ging´s beim Ansehen genauso und kann den meisten Punken voll zustimmen. Nur die Ausflüge in die Gegenwart fand ich nicht so störend, das fand ich schön erzählt.

Beginn und Ende sind stark, aber dazwischen plätschert es tw. wirklich einfach nur so dahin, und für das, was letztendlich erzählt wird, ist´s einfach viel zu lang. Vor allem, weil die (pathetische) Grundstimmung immer gleich bleibt - wenn man ihn mit einem Forrest Gump vergleicht, dort gab es gefühls- und stimmungsmäßig viel mehr auf und abs, was das ganze mitreißender machte.

Schön war die optische Umsetzung, und dass sich auch die Filmoptik an die jweilige Zeit anpasst. Aber dass es Brad Pitt schafft, über 2 1/2 Stunden lang den selben Gesichtsausdruck beizubehalten, ist fast schon als Kunststück zu bezeichnen. Schade drum, da hätte man wirklich mehr draus machen können. Vor allem von David Fincher hätte ich mehr erwartet...
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