„Hamnet“ geht für England ins Rennen, Kroatien mit einem preisgekrönten Dokumentarfilm. Die Filme aus Panama und Ghana sind hierzulande aber bisher noch weniger bekannt. Wir stellen alle vier Filme der letzten WM-Gruppe näher vor.
Chloé Zhaos Film über den jungen William Shakespeare wurde bei den BAFTAs als Outstanding British Film of the Year ausgezeichnet. Aber auch international räumte „Hamnet“ zahlreiche Preise ab und bei den Oscars gewann der Film nach acht Nominierungen schließlich den Oscar für Jessie Buckley als beste Hauptdarstellerin.. Auf Uncut hat sich André Masannek in seiner Kritik ausführlich mit dem Film befasst.
Bild aus dem Film „Hamnet“ (Universal Pictures International)
Der Dokumentarfilm wurde in Österreich beim Crossing Europe Filmfestival gezeigt und läuft derzeit in ausgewählten Kinos in Österreich. Igor Bezinović widmet sich einem bizarren Kapitel der Geschichte seiner Heimatstadt Rijeka. Beim Pula Film Festival wurde er mit dem Preis für beste Regie ausgezeichnet und der Film war auch die offizielle Oscareinreichung Kroatiens.
Bild aus dem Film „Fiume o morte!“ (abc-films)
Für Panama war es nicht leicht, einen Film zu finden, weil nur wenige Filme auch international gezeigt werden, daher kam auch hier die Oscareinreichung zum Zug. Das Drama handelt von einer wohlhabenden Frau mit Demenz, die von einer schwangeren Einwanderin gepflegt wird, mit Paulina García in der Hauptrolle, die durch den chilenischen Oscar-Kandidaten „Gloria“ bekannt wurde. In Österreich wurde der Film vor wenigen Monaten beim „Cine Latino Festival 2026“ gezeigt.
Bild aus dem Film „Beloved Tropic“ (Filmverleih)
Auch das letzte Land auf unserer Liste hat wenige Filme, die international auf Festivals zu sehen sind. Es gibt aber die Ghana Movie Awards, bei denen „Sukura: The Homecoming“ Anfang Juni als bester Film ausgezeichnet wurde. Der gemeinsam mit den USA koproduzierte Film erzählt von einem Afroamerikaner, der in Ghana nach seinen afrikanischen Wurzeln sucht.
Bild aus dem Film „Sukura: The Homecoming“ (Filmverleih)