Ausgezeichnete Filme aus vier Kontinenten: Wir werfen einen Blick auf die WM-Teilnehmer von Portugal, der Demokratischen Republik Kongo, Usbekistan und Kolumbien.
Das Historiendrama von Margarida Cardoso war der große Abräumer bei den Prémios Sophia 2026 – nach 14 Nominierungen gewann der Film 10 Preise, darunter Bester Film, Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch und Beste Nebendarstellerin. Der Film spielt Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer afrikanischen Insel, wo ein Plantagenmediziner versklavte Menschen behandelt, aber auch ihre gebrochenen Seelen heilen möchte.
Bild aus dem Film „Banzo“ (Filmverleih)
Dieses surreale Drama von Baloji feierte seine Weltpremiere in Cannes, wo es mit dem „New Voice“-Preis für den besten Debütfilm ausgezeichnet wurde. Der Film zeichnet das Leben eines jungen Mannes nach, der nach Jahren in Europa in seine Heimat in der Demokratische Republik Kongo zurückkehrt und dort mit familiären Konflikten und traditionellen Vorstellungen von Hexerei konfrontiert wird.
Bild aus dem Film „Omen“ (Stadtkino)
Das Drama von Ayub Shahobiddinov wurde für den Usbekischen Filmpreis Oltin Humo nominiert und gewann mehrere internationale Preise. Im Mittelpunkt des Films steht eine junge Frau, die nach Jahren im Exil in ihr usbekisches Dorf zurückkehrt und sich dort schmerzhaften Erinnerungen stellen muss.
Bild aus dem Film „In Pursuit of Spring“ (Filmverleih)
Diese Komödie von Simón Mesa Soto feierte ihre Weltpremiere im Wettbewerb des Filmfestivals von Cannes, wo er auch den „Un Certain Regard“-Jurypreis einheimste. Der Film ist die offizielle Oscareinreichung Kolumbiens. Er erzählt die Geschichte eines alternden Dichters, der sowohl auf Sinnsuche ist als auch auf der Suche nach neuer Inspiration. Am Sonntag ist der Film übrigens in Wien beim Kino am Dach zu sehen. Eine ausführliche Kritik von Max Pumsenberger gibt es auf Uncut seit der Vorführung auf der Viennale 2025.
Bild aus dem Film „A Poet“ (Polyfilm)