Aus dem Wettbewerb hätte ich sehr gerne die Filme von Marie Kreutzer „Gentle Monster“, von Asghar Farhadi „Parallel Tales“, von Koreeda Hirokazu „Sheep in the Box“, von James Gray „Paper Tiger“ und von Pedro Almodovar „Amarga Navidad“ angeschaut. Aber ich bin mir sicher, im Lauf des Festivals wären auch noch andere Filme in den Fokus gerückt. Der Wettbewerb lebt auch davon, dass manchmal ganz „kleine“ Filme gewinnen. Und das ist auch gut so.
Bild aus dem Film „Amarga Navidad“ (Warner Bros)Außer Konkurrenz hätte ich mir sicher das Regiedebüt von John Travolta „Propeller One-Way Night Coach“, von Volker Schlöndorff „Heimsuchung - Eine Jahrhundertgeschichte“, von Steven Soderbergh „John Lennon: The Last Interview“ und „Full Phil“ von Quentin Dupieux angeschaut.
Bild aus dem Film „Full Phil“ (Studio Canal)Im Jahre 1991 beglückte Ridley Scott die Filmwelt mit „Thelma & Louise“. 35 Jahre nach der Premiere in Cannes wurde dieser moderne Klassiker mit den zwei Hauptdarstellerinnen Susan Sarandon und Geena Davis, die mit einem türkisfarbenen 1966 Ford Thunderbird Cabriolet aus der Ehehölle und dem nicht minder tristen Alltag entfliehen, mit dem besonders schönen Szenefoto (beide Damen coolsitzend auf dem Auto) aus dem Film auf dem offiziellen Filmfestivalposter geehrt. Mögen die Spiele beginnen!
Welche Filme hätten Dich besonders gereizt?


