Neu im Kino
Neu im Kino (Woche 02/2026)

Neu im Kino (Woche 02/2026)

Die zweite Woche des neuen Jahrs bringt unter anderem ein vielfach ausgezeichnetes internationales Drama, sowie eine japanisch-amerikanische Koproduktion mit Oscarpreisträger Brendan Fraser in die heimischen Kinosäle.
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von (juliap)

Ein einfacher Unfall

Nach mehrfachen Gefängnisaufenthalten und einem Ausreisverbot, auferlegt durch das restriktive iranische Regime, war der international renommierte Regisseur Jafar Panahi seit vielen Jahren erstmals wieder persönlich bei der Premiere seines neuesten Werks, „Ein einfacher Unfall“, im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes vor Ort. Dort wurde er mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Der Film wurde ohne Genehmigung der iranischen Regierung gedreht, erneut muss sich der Filmemacher für seinen Widerstand vor Gericht verantworten und mit einer Haftstrafe rechnen.
Ein einfacher Unfall Bild aus dem Film „Ein einfacher Unfall“ (Polyfilm)

Der Thriller folgt dem Mechaniker Vahid, der vor langer Zeit im iranischen Gefängnis gefoltert wurde. Als er in einem Kunden seinen vermeintlich ehemaligen Peiniger wiederentdeckt haben möchte, beschließt er diesen zu entführen und in der Wüste zu vergraben. Je weiter er seinen Plan jedoch verfolgt, desto mehr plagen ihn Zweifel, ob es sich tatsächlich um die richtige Person handelt.



Weitere Neustarts

Rental Family

Hikaris zweiter Langspielfilm beleuchtet den nicht gerade erfolgreichen Schauspieler Phillip Vanderploeg, der sich in Tokio mit kleinen Gelegenheitsrollen über Wasser hält. Er beginnt schließlich für eine Firma zu arbeiten, die Schauspieler als Ersatzfamilienmitglieder vermittelt. Als er beauftragt wird, als falscher Journalist den legendären Schauspieler Kikuo Hasegawa zu interviewen, ein Job der nicht nur sein Leben nachhaltig verändern soll. Der Film feierte seine Uraufführung am Toronto International Film Festival. Als Protagonist ist Oscargewinner Brendan Fraser zu sehen.
Rental Family Bild aus dem Film „Rental Family“ (20th Century Fox, The Walt Disney Company)




B wie Bartleby

Basierend auf Herman Melvilles Erzählung „Bartleby, der Schreiber“ ergründet der Dokumentarfilm von Angela Summereder in fragmentarischer Erzählweise Themen wie Aufstand, Sprache und Gedenkkultur.
B wie Bartleby Bild aus dem Film „B wie Bartleby“ (Filmgarten)




Greenland 2

Rund sechs Jahre nach dem ersten Teil wird mit „Greenland 2“ von Ric Roman Waugh der Katastrophenfilm fortgesetzt. Dieses Mal muss sich die Familie von John Garrity durch die zur Wüste mutierten Gebiete Europas kämpfen, um nach einem neuen Ort zur Besiedelung zu suchen.
Greenland 2 Bild aus dem Film „Greenland 2“ (Constantin Film, Tobis Film)




Checker Tobi 3: Die heimliche Herrscherin der Erde

Auch kleine Entdecker:innen dürfen sich freuen: Mit „Checker Tobi 3: Die heimliche Herrscherin der Erde“ von Antonia Simm ist der beliebte Namensgeber der Reihe, Tobi Krell, bereits zum dritten Mal auf der großen Leinwand zu sehen. Diesmal verschlägt es Tobi unter anderem nach Madagaskar, Spitzbergen und Mexiko, wo er der Erde in den Böden auf die Spur geht.
Checker Tobi 3: Die heimliche Herrscherin der Erde Bild aus dem Film „Checker Tobi 3: Die heimliche Herrscherin der Erde“ (Filmladen)




Kein Weg zurück

Zu guter Letzt startet außerdem in ausgewählten Lichtspielhäusern der dänische Thriller von Charlotte Sieling, der einen entschlossenen Vater auf der Suche nach seinem radikalisierten Sohn in Syrien begleitet.
Kein Weg zurück Bild aus dem Film „Kein Weg zurück“ (Filmladen)
Die Autorin
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juliap

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