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Filmfestival Max Ophüls Preis 2025

Filmfestival Max Ophüls Preis 2025

Vom 20. – 26. Jänner findet die 46. Ausgabe des Filmfestival Max Ophüls Preis statt. Das Festival widmet sich den Nachwuchsfilmschaffenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
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von (dominich)
Bereits vor der jährlich im Februar stattfindenden Berlinale wartet das deutschsprachige Festivaljahr mit einem ersten Highlight auf. Das Filmfestival Max Ophüls Preis findet seit 1980 in Saarbrücken, der Geburtsstadt des namensgebenden Regisseurs Max Ophüls, statt und präsentiert einen breiten Überblick über den Stand des Filmnachwuchses aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nachwuchsregisseur:innen können bis zum dritten abendfüllenden Spiel- oder Dokumentarfilm am Wettbewerb des Festivals teilnehmen. Dabei richtet das Festival vier Wettbewerbe aus. Neben einer Trennung in Spiel- und Dokumentarfilme gibt es zudem jeweils einen eigenen Wettbewerb für Kurzfilme (bis zu 25 Minuten Laufzeit) und Mittellange Filme (Zwischen 25 und 70 Minuten Laufzeit).

Neben den Wettbewerben gibt es zudem einige Nebenreihen, in diesem Jahr zum Beispiel ein Tribut an Christian Petzold, dessen Abschlussfilm „Pilotinnen“ vor genau 30 Jahren Premiere auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis feierte. Auch seine beiden Nachfolgewerke „Cuba Libre“ und „Die Beischlafdiebin“ liefen auf dem Festival und wurden jeweils mit einem Preis ausgezeichnet. In der kommenden Ausgabe werden deshalb drei Filme des Regisseurs gezeigt: „Die innere Sicherheit“, „Phoenix“ und „Transit“. In der Nebenreihe Watchlist werden zudem weitere Highlights des deutschsprachigen Filmnachwuchses aus dem vergangenen Produktionsjahr gezeigt. Aus österreichischer Sicht sind hier vor allem „Mond“ von Kurdwin Ayub, „Sparschwein“ von Christoph Schwarz und „The Village Next to Paradise“ von Mo Harawe zu nennen.
The Village Next to Paradise Bild aus dem Film „The Village Next to Paradise“ (Filmladen)

Der Reiz der Wettbewerbe liegt beim Filmfestival Max Ophüls Preis vor allem darin, neue Stimmen zu entdecken und einen Eindruck von den Themen und Formen zu bekommen, die den deutschsprachigen Filmnachwuchs im Augenblick beschäftigen. Es ist daher im Vergleich zu den meisten anderen Filmfestivals auch gar nicht so leicht, bestimmte Filme bereits im Vorfeld als Highlights auszuwählen, auf die man sich dann besonders freut – ganz einfach deshalb, weil man im Programm nur selten auf bekannte Namen stößt, von denen man bereits Filme gesehen hat und die deshalb als besonders vielversprechend gelten. Eine Ausnahme stellt dabei Bernhard Wengers „Pfau - Bin ich echt?“ dar, der durch seine internationale Premiere bei den Filmfestspielen von Venedig und seiner Österreichpremiere bei der Viennale bereits einiges an Vorschusslorbeeren sammeln konnte.
Pfau - Bin ich echt? Bild aus dem Film „Pfau - Bin ich echt?“ (Polyfilm, Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion)

Auch der Dokumentarfilm „Noch lange keine Lipizzaner“ der in Österreich geborenen Regisseurin Olga Kosanović birgt einiges an Potential, schließlich gewann sie 2023 mit ihrem Film „Land der Berge“ den Preis für den besten Nachwuchsfilm bei der Diagonale und 2024 sowohl den Preis für den besten mittellangen Film sowie den Publikumspreis beim Filmfestival Max Ophüls Preis.

Eröffnet wird das diesjährige Festival am 20. Jännern mit dem Film „Muxmäuschenstill X“, eine Fortsetzung von „Muxmäuschenstill“, der 2004 den Max-Ophüls-Preis gewinnen konnte. Uncut wird vom Festival berichten und dabei vor allem auf die österreichischen Beiträge im Programm eingehen.

Wettbewerb Spielfilm:

Bagger Drama
Schweiz 2024, Regie: Piet Baumgartner
Callas, Darling
A/D/AL 2025, Regie: Julia Windischbauer
Chaos und Stille
Deutschland 2024, Regie: Anatol Schuster
Ich sterbe, kommst du?
Deutschland 2025, Regie: Benjamin Kramme
The Courageous
Schweiz 2024, Regie: Jasmin Gordon
Lonig & Havendel
D/CZ 2025, Regie: Claudia Scheffel
Ninja Motherf*cking Destruction
Deutschland 2025, Regie: Lotta Schwerk
Nulpen
Deutschland 2025, Regie: Sorina Gajewski
Pfau - Bin ich echt?
A/D 2024, Regie: Bernhard Wenger
Rote Sterne überm Feld
Deutschland 2025, Regie: Laura Laabs
Scham
Deutschland 2025, Regie: Lukas Röder
Sew Torn
USA/CH 2024, Regie: Freddy Macdonald
Ungeduld des Herzens
Deutschland 2025, Regie: Lauro Cress


Wettbewerb Dokumentarfilm:

Bürglkopf A/D, Regie: Lisa Polster
„Der Tod ist ein Arschloch“ von Michael Schwarz
„God's Other Plan“ von Moritz Müller-Preißer
„Home is the Ocean“ von Livia Vonaesch
„Mensch, Ärgere Dich!“ von Franziska Brozio
Night of the Coyotes Österreich, Regie: Clara Trischler
Noch lange keine Lipizzaner Österreich, Regie: Olga Kosanovic
The Life of Sean DeLear Österreich, Regie: Markus Zizenbacher
To Close Your Eyes and See Fire Österreich, Regie: Nicola von Leffern, Jakob Carl Sauer
„Wolken Über Lützerath“ von Lukas Reiter
„Yumi - the Whole World“ von Felix Golenko
Der Autor
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dominich

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