Neu im Kino
Neu im Kino (Woche 46/2022)

Neu im Kino (Woche 46/2022)

Die Weihnachtszeit naht und mit ihm erste festliche Kinoerlebnisse. Neu auf den heimischen Leinwänden zu sehen sind unter anderem ein exklusives Dinner der anderen Art sowie das neueste Regieprojekt von Oscargewinner Alejandro Iñárritu.

The Menu

Kulinarik auf höchster Stufe: Die schwarze Komödie „The Menu“ von Mark Mylod mit Starbesetzung (u. a. Anya Taylor-Joy, Ralph Fiennes, Nicolas Hoult) verspricht echten Gaumengenuss.
Bild aus dem Film „The Menu“ (20th Century Fox, The Walt Disney Company)

Eine Handvoll ausgewählter Gäste werden zu einem exklusiven Dinner des exzentrischen Sternekochs Julian Slowik auf eine abgelegene Insel geladen, unter ihnen der kulinarikbesessene Tyler und sein Date Margot. Der Abend verspricht ein einzigartiges Erlebnis zu werden, doch das Maß an Hingabe, das der Küchenchef dabei für seine Kochkunst zeigt, erschreckt selbst die erfahrensten Gourmets.

Vor wenigen Wochen war der Film auch auf der Viennale zu sehen. Die ausführliche Kritik von Marion Schlosser gibt es auf Uncut nachzulesen.



Bardo, die erfundene Chronik einer Handvoll Wahrheiten

Das neueste Werk des mexikanischen Filmemachers Alejandro Iñárritu feierte im Zuge der Filmfestspiele von Venedig Premiere, wo er im Rennen um den prestigeträchtigen Goldenen Löwen zu sehen war. Bei der Komödie handelt es sich um Iñárritus ersten vollkommen in seinem Heimatland Mexiko gedrehten Spielfilm seit seinem Debüterfolg „Amores Perros“.
Bild aus dem Film „Bardo, die erfundene Chronik einer Handvoll Wahrheiten“ (Netflix)

„Bardo“ folgt einem erfolgreichen Filmemacher, der nach dem Gewinn eines renommierten Preises nach Mexiko zurückkehrt und fortan in eine persönliche Krise schlittert, die ihm seine Identität und persönlichen Entscheidungen hinterfragen lassen.

Wer den Film auf der großen Leinwand sehen will, sollte aber schnell sein. Es gibt nur einige ganz wenige Vorstellungen, bevor der Film im Dezember auf Netflix startet.



Weitere Neustarts


Hallelujah: Leonard Cohen, a Journey, a Song
Benannt nach seinem wohl unbestritten bekanntesten Song erzählt der Dokumentarfilm vom Leben und Wirken des begnadeten Musikers. Der Film von Daniel Geller und Dayna Goldfine wurde unter anderem in Venedig und im Zuge der letztjährigen Viennale zu sehen und zeigt nie zuvor gesehenes Exklusivmaterial des 2016 verstorbenen Songwriters.
Bild aus dem Film „Hallelujah: Leonard Cohen, a Journey, a Song“ (Polyfilm, Sony Pictures Classics)



A Little Love Package
Die argentinisch-österreichische Koproduktion von Gastón Solnicki lief erst kürzlich im Programm des größten heimischen Filmfestivals und läuft nun in ausgewählten österreichischen Filmspielstätten. Der Film, der mit professionellen Darsteller*innen und Laienschauspieler*innen gleichermaßen besetzt ist, skizziert in fragmentarischer Weise wie zwei Frauen ihre Wohnungssuche in Wien navigieren.
Bild aus dem Film „A Little Love Package“ (Filmgarten)



Einfach mal was Schönes
Die eher als Schauspielerin bekannt gewordene Deutsche Karoline Herfurth präsentiert ihr bereits viertes Regieprojekt. Auch diesmal fokussiert sich Herfurth einer Thematik, die viele Frauen mittleren Alters beschäftigt: Das Ticken der biologischen Uhr. In der Tragikomödie schlüpft sie in die Rolle der Radiomoderatorin Karla, die beschließt nicht mehr länger auf den richtigen Mann warten zu wollen und sich für künstliche Befruchtung entscheidet.
Bild aus dem Film „Einfach mal was Schönes“ (Warner Bros)



The Magic Flute – Das Vermächtnis der Zauberflöte
Der deutsche Spielfilm von Florian Sigl versammelt einen internationalen Cast (Jack Wolfe, Iwan Rheon, Rolando Villazon, Tedros Teclebrhan) rund um die Geschichte eines jungen Schülers, der im Salzburger Mozart-Internat studiert und eines Tages ein mysteriöses Portal entdeckt, hinter dem sich die Welt aus Mozarts Zauberflöte verbirgt.
Bild aus dem Film „The Magic Flute – Das Vermächtnis der Zauberflöte“ (Tobis Film)



Ein Weihnachtsfest für Teddy
Um rechtzeitig in Stimmung für die kalten Wintertage zu kommen, lässt der Weihnachtsfilm bereits jetzt Kinderherzen erfreuen. Im norwegische Familienfilm von Andrea Eckerbom begleitet das Publikum den Kuschelbären Teddy (im Deutschen gesprochen von Art Attack-Moderator Beni Weber) auf der Suche nach einer liebenden Familie.
Bild aus dem Film „Ein Weihnachtsfest für Teddy“ (Polyfilm, Capelight)



Die goldenen Jahre
In der Generationenkomödie von Barbara Kulcsar haben sich Alice und Peter lange auf die wohlverdiente Rente gefreut, doch als es endlich so weit ist, streitet sich das Paar plötzlich nur noch. Als Alice im Zuge einer Kreuzfahrt entscheidet nicht an Bord zurückzukehren liegt die Ehe endgültig im Argen und die beiden müssen ihre einst so stabile Beziehung reflektieren.
Bild aus dem Film „Die goldenen Jahre“ (Alamode Film, Pandafilm)
Die Autorin
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juliap

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