Neu im Kino
Neu im Kino (Woche 38/2022)

Neu im Kino (Woche 38/2022)

Dont worry, darlings! Ob morgens, abends oder zur Mittagsstunde: die aktuelle Kinowoche hält so manch cineastischen Leckerbissen für die vielen unserer hungrigen Kinoherzen parat.

Don't Worry Darling

Wohl kaum ein anderer Film hat in letzter Zeit so viel Aufmerksamkeit generiert – und das alleinig durch banales Hintergrundgetuschel. Nun läuft die zweite Regiearbeit von Olivia Wilde, die mit der herrlichen High-School-Komödie „Booksmart“ ein rundum gelungenes Debüt hinlegte, auch in Österreich an.
Bild aus dem Film „Don't Worry Darling“ (Warner Bros)

In den 1950er-Jahren führen Alice (Florence Pugh) und Jack (Popstar Harry Styles) ein nach außen hin perfektes Eheleben. Erst kürzlich sind sie eine künstlich angelegte Ortschaft gezogen, die, laut Angeben des ‚visionären‘ Urhebers (Chris Pine), paradiesische Züge verspricht. Jack wurde von seinem Arbeitgeber dorthin geschickt, alles scheint wie geschmiert zu leben. Die scheinbare Idylle zeigt jedoch Risse, als Alice zu wundern beginnt, welchem Job ihr Gatte tatsächlich nachgeht.

Ob nun die Beziehung zwischen Wilde und Harry Styles, dessen obsessive Fans sie zum Opfer einer üblen Hasskampagne machten, oder Berichte, denen zufolge es zwischen der Regisseurin und Hauptdarstellerin Pugh ordentlich gekracht haben soll: die Gerüchteküche brodelt, das meiste davon ist wahrscheinlich wenig mehr als heiße Luft. Fakt ist leider dennoch, dass der psychologische Thriller bislang auf Zuspruch bei Kritik und Publikum traf. Neugierige sollten, allein um bei all den Diskussionen mitreden zu können, trotzdem einen Blick riskieren.


Weitere Neustarts

Peter von Kant
François Ozon verfilmt den Fassbinder-Klassiker „Die bitterem Tränen der Petra von Kant“ neu und wechselt das Geschlecht der Hauptfigur. Im Fokus der Geschichte steht ein selbstdestruktiver, schwuler Filmemacher (Denis Menochet) und dessen komplexes Verhältnis zu seiner Muse.
Bild aus dem Film „Peter von Kant“ (Polyfilm)



Für die Vielen - Die Arbeiterkammer Wien
Der Österreicher Constantin Wulff wirft in seiner Doku einen genauen Blick auf eine der wichtigsten und bürgerfreundlichsten Institutionen des Landes: die Arbeiterkammer. All das im Hintergrund der sich anbahnenden Pandemie, die zu einem neuem Arbeitslosenhoch führen sollte.
Bild aus dem Film „Für die Vielen - Die Arbeiterkammer Wien“ (Stadtkino, Navigator Film)



Mittagsstunde
Charly Hübner spielt in der Romanverfilmung einen Mann mittleren Alters, der nach jahrelanger Abwesenheit in sein Heimatdörfchen zurückkehrt. Voller Erschrecken stellt er fest, dass sich seit seiner Abreise vieles verändert hat.
Bild aus dem Film „Mittagsstunde“ (Filmladen, Majestic Film Verleih)



Unsere Herzen - Ein Klang
Die Dokumentation nimmt am Exempel zweier Chören die Faszination des Gruppengesangs unter die Lupe. Betörendes musikalisches Kinoerlebnis.
Der Autor
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