Neu im Kino
Neu im Kino (Woche 31/2022)

Neu im Kino (Woche 31/2022)

Die Hitzewelle dauert an, doch an Sommerloch ist nicht zu denken: Das aktuelle Kinoprogramm bringt unter anderen international besetztes Actionkino vom Feinsten, sowie die mittlerweile achten Adaption der Heimatkrimi-Reihe.

Bullet Train

Basierend auf den gleichnamigen Roman des japanischen Schriftstellers Kōtarō Isaka hat Regisseur David Leitch (unter anderem „John Wick“ und „Deadpool 2“) „Bullet Train“ für die große Leinwand adaptiert. Mit einem enormen Staraufgebot bestehend aus Brad Pitt, Aaron Taylor-Johnson, Michael Shannon, Joey King, Brian Tyree Henry, Sandra Bullock (und vielen mehr) und aufwendigen Actionsequenzen verspricht die Komödie rasanten Spaß und Unterhaltung.
Bild aus dem Film „Bullet Train“ (Sony Pictures)

Der vom Pech verfolgte Auftragskiller mit dem klingenden Namen Ladybug nimmt einen scheinbar simplen Auftrag an: Er soll an Bord eines Hochgeschwindigkeitszuges einen Koffer an sich nehmen. Blöd, dass er nicht der einzige an Bord des rasend schnellen Transportmittels ist, der den Koffer sein Eigen nennen möchte. Schnell merkt Ladybug, dass sich unter den teils unscheinbaren Fahrgästen hochkarierte internationale Auftragskiller geschummelt habe, die dasselbe Ziel verfolgen wie er.


Guglhupfgeschwader

In der bereits achten Leinwandadaption von Ed Herzog rund um das Ermittlergespann Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) und Rudi Birkenberger (Simon Schwarz) feiert Dorfpolizist Eberhofer sein zehntes Dienstjahr.
Bild aus dem Film „Guglhupfgeschwader“ (Constantin Film)

In „Guglhupfgeschwader“ spielt die gleichnamige Süßspeise eine nicht unwesentliche Rolle, denn skrupellose Verbrecher wagen es doch tatsächlich Oma Eberhofers traditionellen Guglhupf zu zerschießen.



Weitere Neustarts


Die griechische Koproduktion „Apples“ von Christos Nikou wurde bereits 2020 im Zuge der Filmfestspiele von Venedig uraufgeführt und startet nun in ausgewählten österreichischen Kinoetablissements. Das Drama folgt einer weltweit anhaltenden Pandemie, die bei den Betroffenen eine Art Amnesie auslöst. Der erkrankte Aris nimmt deshalb an einem Rehabilitationsprogramm teil, das ihm helfen soll, eine neue Identität aufzubauen.
Bild aus dem Film „Apples“ (Filmladen)



Im französischen Drama „Warten auf Bojangles“ von Régis Roinsard dreht sich alles um die ganz großen Gefühle. Aus der naiven Perspektive ihres kleinen Sohnes wird die turbulente Liebesgeschichte rund um Georges und Camille erzählt.
Bild aus dem Film „Warten auf Bojangles“ (Constantin Film)



Out of Graz

Im deutschsprachigen Raum eher unbekannt, ist die magische Figur „Buster“ in Dänemark hingegen durchaus beliebt. Der Film „Busters Welt“ von Martin Miehe-Renard ist ein Remake des Kinderfilms aus dem Jahr 1984 und verspricht zauberhaften Spaß für die ganze Familie. Der Abenteuerfilm startet vorerst ausschließlich in Wien, St. Pölten, Linz und Innsbruck

Im Dokumentarfilm „Die unendliche Weite des Himmels“ geht es hoch hinaus: Regisseure Renan Ozturk und Freddie Wilkinson begleiten darin drei Extremsportler auf den beschwerlichen Weg zum rund 6200 m hohen Mount McKinnley, den höchsten Berg Nordamerikas. Die Dokumentation ist vorerst nur in Wien und einigen österreichischen Städten zu sehen.

Nur in Wien, Innsbruck sowie Ober- und Niederösterreich startet die deutsche Komödie „Nicht ganz koscher – Eine göttliche Komödie“ des Regieduos Stefan Sarazin und Peter Keller. Hier trifft der orthodoxe Jude Ben in der Wüste Sinai auf den eigenwilligen Beduinen Adel, der auf der Suche nach seinem entlaufenen Kamel ist. Trotz ihrer unterschiedlichen Glauben und Vorstellungen müssen sich die beiden angesichts ihrer misslichen Lagen zusammenraufen.
Die Autorin
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juliap

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