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Sundance Film Festival 2022 - Tag 2

Sundance Film Festival 2022 - Tag 2

Colin Farrell überzeugt im neuen Film des amerikanisch-koreanischen Regisseurs Kogonada und Elizabeth Banks trifft in „Call Jane“ auf eine feministischen Bewegung.
Am zweiten Festivaltag gab es einfühlsame Androiden, nervenzerfetzende Banküberfalle und politische Umbrüche.

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After Yang

Das Festival steht noch am Anfang, doch gab es gestern bereits das erste große Highlight zu bestaunen. Im zweiten Spielfilm des amerikanisch-koreanischen Regisseurs Kogonada versucht ein von Colin Farrell verkörperter Vater, das Leben des defekten Familienroboters zu retten. Dieser wurde einst dazu angeheuert, der eigenen Adoptivtochter ihre chinesische Herkunft näherzubringen. Eine ergreifend-poetischer Sci-Fi-Dystopie mit imposanten Bildern und melancholischen Zwischentönen.

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Deutlich rasanter ging es hingegen im Langfilmdebüt von Regisseurin Abi Damaris Corbin zur Sache. Der Thriller mit „Star Wars“-Star John Boyega in der Hauptrolle handelt von einem früheren Marine, der einen gewagten Banküberfall plant. Auf diese Weise möchte der verarmte Veteran an Geld kommen und gleichzeitig seine eigene Lebensgeschichte erzählen. Intensiv!

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Call Jane

Im Regiedebüt der oscarnominierten Drehbuchautorin Phyllis Nagy („Carol“) schließt sich in den späten Sechzigern eine Hausfrau einer Aktivistinnen-Gruppe an. Hollywood-Star Elizabeth Banks schlüpft die Rolle einer schwangeren Vorstadthausfrau, deren gewollte Abtreibung trotz lebensbedrohlicher Komplikationen von einem Krankenhaus abgelehnt wird. Infolgedessen lernt sie die Janes kenne, eine feministischen Bewegung, die zu der Zeit vielen Frauen in Not Alternativen bot.

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