Neu im Kino
Neu im Kino (Woche 41/2021)

Neu im Kino (Woche 41/2021)

Duellierende Ritter, eine eisige Mission, ein neues Baby am Chefsessel – das aktuelle Kinoprogramm verspricht Action und Abwechslung.
Foto: 20th Century Fox

The Last Duel

Bevor Ende November Ridley Scotts heiß erwartetes Krimidrama „The House of Gucci“ in den hiesigen Kinostätten startet, bekommen wir zunächst seine zweite Regiearbeit des aktuellen Jahres, „The Last Duel“, zu sehen. Altmeister Scott nimmt sich in seinem neuen Film einer wahren Geschichte aus dem Ende des finsteren Mittelalters an, in den Hauptrollen sind Adam Driver, Matt Damon und Jodie Comer zu sehen.

Im Frankreich des späten 14. Jahrhunderts kommt es zum Eklat: Marguerite, die Ehefrau des edlen Ritters Jean de Carrouges behauptet von dessen Knappen und besten Freund Jaques Le Gris vergewaltigt worden zu sein. Dieser beteuert jedoch seine Unschuld und so soll ein Duell auf Leben und Tod als Gottesurteil über den Beschuldigten richten.

Weitere Neustarts

Die französisch-belgische Tragikomödie „Online für Anfänger“ von Benoît Delépine und Gustave Kervern wurde im letzten Jahr im Zuge der Berlinale mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet. Der Spielfilm begleitet drei Freunde, die nach herben Enttäuschungen im Zusammenhang mit sozialen Medien und der digitalen Welt, dem Internet eine Kampfansage machen.

Ebenfalls im 2020er-Programm der Berlinale zu sehen, war der Dokumentarfilm „Jetzt oder morgen“ der österreichischen Nachwuchsdokumentarfilmerin Lisa Weber. Über drei Jahre lang begleitete die Regisseurin die Teeniemutter Claudia, die wie der Rest ihrer Familie, ein perspektivenloses Leben führt, aus welchem es ihr nicht gelingt sich eigenständig herauszuhelfen.

Ein Spaß für die ganze Familie: Basierend auf der Kinderbuchreihe der deutschen Schriftstellerin Margit Auer erzählt der Abenteuerfilm „Die Schule der magischen Tiere“ unter der Regie von Gregor Schnitzler von der Wintersteinschule, in der jedes Kind im Laufe des Schuljahres ein magisches Wesen zugeteilt bekommt. Besonders die schüchterne Ida, die Neue in der Klasse, sehnt sich nach einem treuen Begleiter.

Nach dem Erfolg des ersten Teils ließ eine Fortsetzung nicht lange auf sich warten: Das zweite Abenteuer im Boss-Baby-Franchise nennt sich „Boss Baby - Schluss mit Kindergarten“, als Regisseur fungiert abermals Tom Grath (Madagascar, Megamind).

Mit „Auf alles, was uns glücklich macht“ kehrt der italienische Regisseur Gabriele Muccino (Das Streben nach Glück, Sieben Leben) nach einem langjährigen Abstecher Richtung Hollywood endgültig zu seinen Wurzeln zurück. Das Drama folgt den vier Jugendfreunden Giulio, Gemma, Paolo und Riccardo über 40 Jahre hinweg durch Höhen und Tiefen ihrer unterschiedlichen Lebenswege.

Liam Neeson bleibt seinem Lieblingsgenre treu – auch in seinem neuesten Film, dem Action-Thriller „The Ice Road“ geht es trotz der eisigen Umgebung heiß her. Die Regiearbeit von Jonathan Hensleigh (Jumanji, The Punisher) zeigt Neeson als abgebrühten Trucker, der nach einer Bergwerkexplosion den gefährlichen Weg über das gefrorene Eis nehmen muss, um die eingeschlossenen Minenarbeiter zu retten.

Die vielfach ausgezeichnete deutsche Filmemacherin Katja von Garnier veröffentlicht mit dem Tanzfilm „Fly“ ihr erstes Werk nach dem Abschluss ihrer erfolgreichen „Ostwind“-Reihe. Das Drama zeigt Schauspielerin Svenja Jung als junge Kriminelle Bex, die im Zuge ihrer Resozialisierung ihre Tanzleidenschaft entdeckt.

Der Haussegen hängt gewaltig schief in Florian Gallenbergers Komödie „Fly“. Nachdem Pauls Ehefrau Emilia einen Seitensprung gesteht, will sie eine Beziehungspause und das Leben genießen, während Paul in ein tiefes Loch fällt. Der Film basiert auf den Geschichten des Autoren-Duos Maxim Leo und Jochen Gutsch und zeigt Darsteller*innen Christoph Maria Herbst und Christiane Paul als verkrachte Eheleute.
Die Autorin
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juliap

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