Neu im Kino
Neu im Kino (Woche 29/2021)

Neu im Kino (Woche 29/2021)

Die neue Kinowoche bringt uns neben heißen Temperaturen unter anderem ein musikalisches Sommerhighlight und ein österreichisches Spielfilmdebüt auf die heimischen Leinwände.
Foto: Warner Bros

In the Heights

Basierend auf dem gleichnamigen Broadway-Musical von Erfolgskomponisten Lin-Manuel Miranda (Hamilton) wurde „In the Heights“ von Regisseur John M. Chu (Crazy Rich Asians) für die große Leinwand adaptiert. Der Film feierte seine Premiere im Zuge des Tribeca Film Festivals und versammelt einen Cast, der zum größten Teil aus Newcomern und Theaterschauspielern besteht.

„In the Heights“ erzählt die Geschichte des Bodega-Besitzers Usnavi, der im New Yorker Viertel Washington Heights zuhause ist, eine hispanisch geprägte Gegend mit einem hohen Bevölkerungsanteil dominikanischer Einwander*innen. Wie so viele träumt er von einem besseren Leben und einer faireren Welt, frei von den Ungerechtigkeiten mit denen die Bewohner*innen der Washington Heights tagtäglich konfrontiert sind.

Foto: Filmladen

Me, We

Gerade eben hat sie ihr Debüt als Buhlschaft in dem Klassiker schlechthin der Salzburger Festspiele, dem Jedermann, gegeben, da startet schon ihr neuestes Schauspielprojekt: In David Clay Diaz Film „Me, We“ mimt Verena Altenberger, die sich auch privat für die Rechte von Flüchtlingen einsetzt, die Freiwillige Marie, die auf Lesbos Flüchtende erstversorgen soll. Der Episodenfilm beleuchtet vier lose miteinander verwobene Geschichten rund um Migration und Zivilcourage, uraufgeführt wurde das Werk im Juni im Rahmen der Diagonale. Neben Altenberger sind unter anderem Anton Noori und Lukas Miko in weiteren Rollen zu sehen, letzterer wurde für seine Darstellung mit dem Diagonale-Preis als Bester Schauspieler ausgezeichnet. Was unser Uncut-Kritiker Christian Pogatetz über den Film zu sagen hat, sowie ein ausgedehntes Interview mit Verena Altenberger findet ihr hier:

Weitere Neustarts

Ebenfalls ab sofort in ausgewählten Kinoetablissements zu sehen, ist François Ozons neuestes Drama „Sommer 85“, das lose auf einem Roman von Aidan Chambers basiert. Im Zentrum des Films steht der sich vom Tod verfolgt gefühlte Alexis, der bei einem Badeunfall in der Normandie vom charmanten David gerettet wird, in welchen er sich prompt verliebt.

Als Spin-Off des 2002 erschienen Animationsfilm „Spirit - Der wilde Mustang“ führt „Spirit - Frei und ungezähmt“ von Elaine Bogan und Ennio Torresan Jr. die Geschichte rund um den wilden Mustang Spirit weiter, der sich mit dem jungen Mädchen Lucky anfreundet.

Die palästinensische Liebeskomödie „Gaza mon amour“ des Regieduos Arab und Tarzan Nasser führt uns die ungewöhnliche Liebesgeschichte des eines 60-jährigen Fischers zu einer verwitweten Schneiderin vor Augen, die den ewigen Junggesellen wieder richtig aufblühen lässt.

Produziert vom rechtskonservativen Verschwörungstheoretiker Dinesh D’Souza, wirft Cyrus Nowrasteh in seinem Thriller „Infidel“ einen Blick auf Korruption und Menschenrechtsverletzungen des iranischen Regimes.

Auch für das jüngere Publikum ist für Unterhaltung gesorgt: Der deutsche Animationsfilm „Die Olchis: Willkommen in Schmuddelfing“ von Toby Genkel und Jens Møller lässt die schrullige Olchi-Familie auf Max und Lotta treffen, die gemeinsam für den Erhalt der hiesigen Müllhalde einstehen.

Vorerst nur in ausgewählten Kinos in Wien zu sehen, startet das Historiendrama „The World to Come“ von Mona Fastvold nach seiner Premiere im Zuge der Filmfestspiele von Venedig im letzten Jahr nun endlich auch in Österreich. Die Hauptrollen übernahmen hierbei Vanessa Kirby und Katherine Waterston, die im Film eine heimliche Beziehung beginnen.

In der Komödie „Da scheiden sich die Geister“ von Edward Hall wird es unheimlich: Nach einer missglückten Séance wird die verstorbene erste Frau des erfolgreichen Krimi-Autor Charles Condomine heraufbeschworen, die fortan sein neues Eheglück stört. Der Film läuft vorerst nur in Wien und Linz bzw. Pasching.
Die Autorin
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juliap

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