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Diagonale 2021

Diagonale 2021

Das Programm der Diagonale 2021 steht fest. Am 8. Juni wird das Festival des österreichischen Films mit dem Film „Fuchs im Bau“ eröffnet.
Nachdem die Diagonale im Vorjahr coronabedingt größtenteils ins Wasser gefallen ist und auch heuer auf einen Sommertermin verschoben werden musste, stellten nun die Diagonale-Intentanten Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber unter freiem Himmel das Programm der Diagonale 2021 vor. Ursprünglich angedachte Open-Air-Vorführungen wie sie auch bei der Sommer-Berlinale stattfinden werden, sind leider sperrstundenbedingt nicht möglich, dafür wird diesmal neben den bekannten Diagonale-Kinos Schubertkino, KIZ RoyalKino und Rechbauerkino das Annenhofkino gleich mit drei Sälen bespielt und öffnet exklusiv für die Diagonale. Und in der Helmut-List-Halle gibt es neben dem Eröffnungsfilm „Fuchs im Bau“ auch noch weitere Filmvorführungen.

Spielfilm-Wettbewerb:

1 Verabredung im Herbst (Österreich, Regie: Sebastian Brauneis)
3.30 PM (Österreich, Regie: Ludwig Wüst)
Another Coin for the Merry-Go-Round (Österreich, Regie: Hannes Starz)
Die Farbe des Chamäleons (Österreich, Regie: Jürgen Klaubetz)
Fuchs im Bau (Österreich, Regie: Arman T. Riahi)
Hochwald (Österreich, Regie: Evi Romen)
Madison ( A/D, Regie: Kim Strobl)
Me, We (Österreich, Regie: David Clay Diaz)
Mehrunisa (Österreich, Regie: Sandeep Kumar)
Quo vadis, Aida? ( A/D/F/ NL/Pol/Nor/ Tür/BiH/RO, Regie: Jasmila Zbanic) (Out of Competition)
Risiken und Nebenwirkungen (Österreich, Regie: Michael Kreihsl)
Sargnagel (Österreich, Regie: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl)
Was wir wollten (Österreich, Regie: Ulrike Kofler)

Dokumentarfilm-Wettbewerb:

Aufzeichnungen aus der Unterwelt (Österreich, Regie: Tizza Covi, Rainer Frimmel)
Bitte warten von Pavel Cuzuioc
The Bubble von Valerie Blankenbyl
Davos (Österreich, Regie: Daniel Hoesl)
Ein Clown | Ein Leben von Harald Aue
Endlich unendlich von Stephan Bergmann
Epicentro ( A/F, Regie: Hubert Sauper)
Eva-Maria von Lukas Ladner
Glory to the Queen ( A/SRB/GE, Regie: Tatia Skhirtladze, Anna Khazaradze)
Highfalutin von Hans Broich
I Am The Tigress von Philipp Fussenegger und Dino Osmanovic
Motorcity von Arthur Summereder
Once Upon a Time in Venezuela von Anabel Rodríguez Ríos
One More Step West Is the Sea: ruth weiss von Thomas Antonic
Der schönste Tag von Fabian Eder
Soldat Ahmet von Jannis Lenz
Vakuum von Kristina Schranz
Die vergangenen Zukünfte von Johannes Gierlinger
Weiyena – Ein Heimatfilm von Weina Zhao und Judith Benedikt
Wenn es Liebe wäre von Patric Chiha
Zaho Zay von Georg Tiller und Maéva Ranaïvojaona

Daneben werden aber wie immer auch noch unzählige Kurzfilm, Animationsfilme, Experimentalfilm und Sonderprogramme gezeigt.

Das historische Special widmet sich heuer dem Thema „Sehnsucht 20/21 – Eine kleine Stadterzählung“, dass schon im Vorjahr auf der Diagonale gezeigt werden hätte sollen. Ein Special gibt es auch zum 75. Geburtstag von Elfriede Jelinek, Jessica Hausner ist eine Personale gewidmet.

Unter dem Titel „Canale Diagonale“ stellt das Festival des österreichischen Films den Kinovorstellungen in Graz in diesem Jahr ein umfangreiches Digitalangebot zur Seite. Erstmals wird auch die Preisverleihung der Diagonale als vor Ort produzierte Show ausgestrahlt: Die Große Diagonale-Preisrevue unter der Regie von Sebastian Brauneis ist am 13. Juni um 20:15 Uhr im Livestream und später auch auf ORF III zu sehen.

Das Festivalzentrum der Diagonale befindet sich heuer erstmals in der Herrengasse 26 und wird in Kooperation mit dem Designmonat Graz bezogen. Tickets sind dort (und online) ab dem 2. Juni 2021 erhältlich.