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Neu im (Heim-)Kino (Woche 13/2021)

Neu im (Heim-)Kino (Woche 13/2021)

Am Oster-Wochenende mit einem „Stranger Things“-Star in einem Neo-Western und einer doppelten Ladung Nicolas Cage-Wahnsinn.

Netflix:

Foto: Netflix

Concrete Cowboy

Im Langfilmdebüt von US-Regisseur Ricky Straub schlüpft der aus „Stranger Things“ bekannte Caleb McLaughlin in die Rolle eines Teenagers, der den Sommer bei seinem entfremdeten Vater verbringen soll. In Folge einer Prügelei wird der gerade mal 15-jährige Cole (McLaughlin) von seiner Highschool in Detroit geworfen. Daraufhin wird er von seiner Mutter Amahle (Liz Priestley) dazu verdonnert, die Sommerferien in Philadelphia mit seinem Vater Harp (Hollywood-Star Idris Elba) zu verbringen, den er seit knapp einem Jahrzehnt nicht mehr zu Gesicht bekommen hat. In der pennsylvanischen Metropole angekommen, muss der Jugendliche bald feststellen, dass sein Vater einem ganz besonderen Lebensstil nachgeht. Dieser gehört nämlich einer modernen Gruppe schwarzer Cowboys an, die mit Pferden ausgestattet ein Leben wie im Wilden Westen führen. Obwohl Cole zu Beginn wenig Interesse für das außergewöhnliche Dasein seines Vaters aufbringen kann, findet der Teenager nach einer Weile doch noch Gefallen an dieser ihm zuvor fremden Welt.

Eindringliches Milieu-Drama mit Neo-Western-Elementen!

Amazon Prime Video:

Foto: Splendid Film

Army of One

Die Komödie von „Borat“-Regisseur Larry Charles (auch: „Brüno“, „Der Diktator“) erzählt von einem Zimmermann, der sich auf dem Weg nach Pakistan begibt, um dort Osama bin Laden eigenhändig zur Strecke zu bringen. Verkörpert wird der Mann von niemand Geringerem als Berufsexzentriker und Hollywood-Legende Nicolas Cage. Inspiriert von wahren Ereignissen widmet sich der Film der Geschichte von Gary Faulkner, der Mitte der 2000er-Jahre kaum mehr dabei zusehen kann, wie die US-Regierung es nicht gebacken bekommt, dem für die Terroranschläge des 11. September 2001 verantwortlich gemachten Terroristen Osama Bin Laden seine gerechte Strafe zukommen zu lassen. Als der skurille Zimmermann meint, von Gott höchstpersönlich (Russell Brand) den Auftrag erhalten zu haben, nach Pakistan zu reisen und Bin Laden selbst das Handwerk zu legen, macht er sich auf den Weg dorthin. Ausgestattet mit einem Samuraischwert tritt er die lange Reise an. Er muss jedoch so manch Hürde überwinden, bevor er endlich sein Ziel erreicht.

Irrsinnige Actionkomödie, die wahren Tatsachen zugrunde liegt!

Im Kino (in Vorarlberg):

Foto: Einhorn, Splendid Film

Willy's Wonderland


Während in den meisten Bundesländern die Wiedereröffnungen der Kinos wohl noch länger auf sich warten lassen, durften in Vorarlberg die Lichtspielhäuser bereits vor zwei Wochen wieder in den Regelbetrieb übergehen. Unter anderem darf dort nun die vielversprechende Slasher-Comedy „Willys Wonderland“ über die lokalen Leinwände flimmern. Nicolas Cage spielt darin einen wortkargen Mann, der mit seinem Auto unfreiwillig in einer Kleinstadt festsitzt. Um wieder rauszukommen, begibt er sich auf die Suche nach einer Werkstatt, die ihm helfen soll, seinen Platten in den Griff zu bekommen. Obwohl er kein Geld zur Verfügung hat und der örtliche Bankomat außer Betrieb ist, wird im die Reparatur kostenlos angeboten. Der einzige Haken an der Sache: für einen Abend soll er die Rolle des Hausmeisters im Funhouse „Willys Wonderland“ übernehmen. Die dort ansässigen animatronischen Figuren erwachen jedoch plötzlich zum Leben und richten ein wildes Blutbad an. Nun hat der Namenslose ein einziges Ziel vor Augen: den Killer-Robotern Einhalt gebieten und die Stadt wieder überlebend zu verlassen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Kunterbunter Slasher-Spaß mit Nic Cage in Rage-Mode!

Alle Cage-Fans, die es übrigens nicht nach Vorarlberg schaffen müssen sich noch zwei Monate gedulden, denn Ende Mai erscheint der Film auch auf DVD und Blu-Ray.
Der Autor
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chrosTV

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