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SXSW 2021

SXSW 2021

Nach der Absage im Vorjahr startet heute in Austin, Texas das South by Southwest Festival - coronabedingt virtuell. Uncut wird heuer vom Festival berichten.
Nachdem das etablierte South by Southwest Festival, das jedes Jahr neben einer Vielzahl an Filmpremieren auch verschiedenste musikalische Acts und Keynotes ins Rampenlicht stellt, im letzten Jahr als eines der ersten großen Festivals wegen der Pandemie ins Wasser fiel, findet das kurz SXSW genannte Festival in diesem Jahr ausschließlich online statt. Nach der kurzfristigen Absage im letzten Jahr konzentriert sich das seit 1987 jährlich in Austin, Texas stattfindende Event entgegen seiner bisherigen Ausrichtung in diesem Jahr vorwiegend auf kleinere Independentproduktionen. Trotz der coronabedingten verkürzten Laufzeit von nur fünf Tagen werden dem digitalen Publikum im Laufe des Festivals 75 Filme in elf verschiedenen Schienen präsentiert.

Wir präsentieren euch die Highlights der 33. Ausgabe des SXSW:

Die Headliner des diesjährigen Programms gehen thematisch allesamt in dieselbe Richtung, konzentrieren sich doch alle drei Filme auf die Lebenswege bekannter Musiker. Während zur Eröffnung des Festivals der erste Teil der Dokureihe „Demi Lovato: Dancing with the Devil“ gezeigt wird, schließt es mit „Tom Petty Somewhere You Feel Free“, einem intimen Einblick in die Entstehungsgeschichte von Tom Pettys legendären Album Wildflowers, ab.

Acht Filme dürfen im Zuge der Wettbewerbs-Programmschiene im Bereich Spielfilm ihre Weltpremiere feiern. Mit dabei sind unter anderem der Psychothriller „„Here Before“ von Stacey Gregg mit der begnadeten Andrea Riseborough in der Hauptrolle und die Tragikomödie „Our Father“ von Bradley Grant Smith, die zwei distanzierte Schwestern bei der Suche nach ihrem geheimnisvollen Onkel begleitet.

Bild aus dem Film „Our Father“ (Filmverleih)

Auch auf Blut und Beuschel-Kino setzt man beim SXSW jedes Jahr und zeigt in der Midnighter-Schiene das Beste was das Horrorgenre zu bieten hat, hier werden unter anderem „Jakob's Wife“ mit Screamqueen Barbara Crampton in der Titelrolle und die dreistündige Dokumentation „Woodlands Dark and Days Bewitched: A History of Folk Horror“, die sich dem beliebten Horror-Subgenre widmet, gezeigt.

Bild aus dem Film „Woodlands Dark and Days Bewitched: A History of Folk Horror“ (Filmverleih)

Ein weiteres Highlight bildet hier auch der Film „Swan Song“ von Todd Stephens, in dem sich Charakterdarsteller Udo Kier als pensionierter Friseur auf den Weg macht, um ein allerletztes Mal sein Talent zu beweisen.

Bild aus dem Film „Swan Song“ (Magnolia Pictures)

Ebenso feiert mit dem Drama „Violet“ das Regiedebüt von Schauspielerin Justine Bateman seine Uraufführung, der Film folgt einer Frau, die schlagartig erkennt, dass sie der Stimme im eigenen Kopf nicht mehr länger vertrauen kann und zeigt Olivia Munn und Justin Theroux in den Hauptrollen.

Alljährlich widmet sich das South by Southwest nicht nur Filmneuheiten sondern auch dem Fernsehen. In der Reihe „Episodic Premieres“ werden die jeweils ersten Episoden von mit großer Spannung erwarteten Serien und Dokumentarreihen ausgestellt. Hier feiert unter anderem die HBO-Serie „Made for Love“ mit Cristin Milioti und Ray Romano Premiere, die auf einem Roman von Alissa Nutting basiert.

Abgerundet wird das Festivalgeschehen von spannenden Diskussionsrunden und unterhaltsamen Spezialevents, hier findet man vom Table Read zur Serie „Solar Opposites“ bis hin zur Gesprächsrunde mit Oscar-Preisträger Barry Jenkins eine atemberaubendes, vielfältiges Zusatzangebot.
Die Autorin
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juliap

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