Da wäre zum Beispiel der Film „In the Earth“ von Ben Wheatley, der inmitten der Corona-Pandemie während des Lockdowns in Großbritannien gedreht wurde. Nach Filmen wir „High-Rise“ und „Free Fire“ ist „In the Earth“ eine Rückkehr zu den Horrorwurzeln des Regisseurs. Die sehr positive Kritik zum Film gibt es schon auf Uncut nachzulesen.
Bild aus dem Film „In the Earth“ (Neon, Protagonist Pictures)Christian hat sich mit „On the Count of Three“ das Regiedebüt des Schauspielers Jerrod Carmichael angesehen. Es geht darin um zwei Freunde, die gerade eine depressive Phase durchleben und deshalb einen Suizidpakt schließen. Der Film ist ein gekonnter Mix aus schwarzer Komödie, hochspannendem Thriller und melancholischer Charakterstudie.
Bild aus dem Film „On the Count of Three“ (Filmverleih)Seht speziell war die Premiere des Animationsfilms „Cryptozoo“ von Dash Shaw, der vor einigen Jahren mit dem Film „My Entire High School Sinking Into the Sea“ beim Slash Filmfestival vertreten war. Beim anschließenden Q&A war aber nicht nur der Regisseur und Animator mit dabei, sondern auch die beiden Schauspieler*innen Michael Cera und Lake Bell.
Durchaus positiv aufgenommen wurde hingegen das Regiedebüt des spanischen Künstlers Pascual Sisto. Der Film „Das Versteck“ handelt von einem Teenager, der seine Familie in einem Bunker im Wald einsperrt. Die Kritik zum düsteren, zutiefst verstörenden Coming-of-Age-Drama ist schon auf Uncut online.
Bild aus dem Film „Das Versteck“ (Koch Films)Seine Premiere feierte auch der einzige deutsche Film im Wettbewerb: „Der menschliche Faktor“ von Ronny Trocker mit Sabine Timoteo und Mark Waschke in den Hauptrollen und einer kleinen österreichischen Beteiligung. So stammte nämlich die Kamera von Klemens Hufnagl (Joy, The Dark). Der Film hat zwar schon einen deutschen Filmverleih, ein regulärer Kinostarttermin ist aber leider wie bei vielen Filmen vom Sundance Film Festival noch in weiter Ferne.



