Streaming, Berlinale 2020
Die Serie „The Eddy“ startet auf Netflix

Die Serie „The Eddy“ startet auf Netflix

Ab heute kann man sich auf Netflix die jazzige Miniserie „The Eddy“ zu Gemüte führen. Wir durften die ersten zwei Episoden bereits im Februar bei der Weltpremiere im Rahmen der diesjährigen Berlinale anschauen.
Ab sofort bringt euch Netflix Pariser Jazzclub-Flair mitten ins heimische Wohnzimmer. Die vom britischen Dramatiker Jack Thorne (u.a. „Harry Potter und das verwunschene Kind“) entwickelte und geschriebene Miniserie „The Eddy“ wird ab heute ins reichhaltige Programm des beliebten Streaming-Anbieters aufgenommen.

In acht Folgen widmet sich die Serie dem US-amerikanischen Jazz-Pianisten Elliot Udo, der vom vielseitigen Charakterschauspieler André Holland (u.a. „Moonlight“) verkörpert wird. Mittlerweile lebt der gebürtige Amerikaner jedoch in Paris, wo er zusammen mit seinem Geschäftspartner und Freund Farid (Tahar Rahim) einen eigenen Jazzclub eröffnet hat, der „The Eddy“ (benannt nach einem Song, den Elliot für die Hausband geschrieben hat) getauft wurde. Da der Club bisher aber kaum Einnahmen verbuchen konnte, steckt Elliot bis zum Hals in Schulden fest. Die missliche finanzielle Lage veranlasst Mitbesitzer Farid dazu, in die gefährliche Pariser Unterwelt abzutauchen, was noch schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen wird. Und wären die kriminellen Machenschaften seines Geschäftspartners nicht schon genug Grund zur Sorge, zieht auf einmal auch noch Elliots komplizierte Teenager-Tochter Julie (Amandla Stenberg) zu ihm nach Paris…

Die ersten zwei Folgen der Serie wurden bereits Ende Februar im Rahmen der Nebenschiene „Berlinale Series“ bei den 70. Filmfestspielen von Berlin uraufgeführt. Inszeniert wurden diese von niemand geringeren als Oscar-Preisträger Damien Chazelle, der sein feines Gespür für Jazz-Musik schon in seinen mehrfach preisgekrönten Filmen „Whiplash“ und „La La Land“ gekonnt zur Schau stellen durfte. Das Hauptaugenmerk der ersten beiden Episoden ist es, die essentiellsten Charaktere und das Setting vorzustellen, was Chazelle hier auf eindrucksvollem Wege gelungen ist. Durch eine mehrminütige Plansequenz quer durch den titelgebenden Jazzclub wird gleich zu Beginn eine temporeiche Energie etabliert, die im Laufe des Geschehens auch nicht an Fahrt verliert. Die Eröffnungsszene hilft auch dabei, das gestresste Gemüt unseres Protagonisten passend zu visualisieren. Während im Piloten der Fokus primär auf Elliot und dessen Club liegt, rückt in der zweiten Folge dessen Problemtochter Julie in den Vordergrund. Obwohl der Gangster-Subplot etwas an den Haaren herbeigezogen wirkt, weiß „The Eddy“ in den ersten zwei Episoden allen voran in seinen zwischenmenschlichen Momenten mit authentischem Flair und einer angenehmen Nähe zu den Figuren zu punkten. Mit wundervoll grobkörnigen 16mm-Aufnahmen und präzisen Schnitten, die wunderbar mit der stimmungsvollen Jazz-Musik harmonieren, setzt Damien Chazelle in den anfänglichen Folgen der 8-teiligen Serie einen schwungvollen, mitreißenden Ton, der definitiv Lust auf mehr macht.

Für die Weltpremiere auf der Berlinale waren im Februar auch weite Teile von Cast und Crew angereist. Wir durften am Roten Teppich mit drei der Hauptdarsteller*innen kurze Interviews führen.

Hauptdarsteller André Holland gab uns vorab unter anderem schon ein paar Details zu seiner Figur in der Serie preis.



Jungtalent Amandla Stenberg, die in der Serie die Teenager-Tochter des Protagonisten mimt, erzählte uns von der Zusammenarbeit mit Damien Chazelle und ihrem persönlichen Bezug zu Jazz.



Auch die polnische Schauspielerin Joanna Kulig (bekannt für ihre Hauptrolle im Oscar-nominierten Drama „Cold War“), die in der Serie die Clubsängerin Maja spielt, konnten wir am Roten Teppich für ein kleines Gespräch gewinnen.



Alle acht Episoden der Serien werden ab sofort auf Netflix verfügbar sein.
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