Berlinale 2020
Ein Ehrenbär für Helen Mirren

Ein Ehrenbär für Helen Mirren

Auf der Berlinale wurde die britische Oscar-Preisträgerin für ihr außergewöhnliches Lebenswerk mit dem Ehrenbären ausgezeichnet.
Schon vor Monaten wurde bekanntgegeben, dass der renommierte Ehrenbär, den in der Regel eine Schauspielerin oder ein Schauspieler für ihr/sein Lebenswerk erhält, bei den 70. Filmfestspielen von Berlin an Dame Helen Mirren gehen würde. Gestern Abend war es dann endlich so weit und der britischen Schauspiel-Ikone wurde im Rahmen einer Gala-Veranstaltung im Berlinale Palast endlich ihr wohlverdienter Ehrenbär überreicht. Im Rahmen des Events gab es direkt nach der Preisverleihung passenderweise auch noch Stephen Frears‘ preisgekröntes Drama „Die Queen“ zu sehen, für das die 74-jährige Schauspielerin 2008 ihren bis Dato einzigen Oscar als Beste Schauspielerin gewinnen durfte. Vor der Vergabe des Preises fand am Nachmittag eine Pressekonferenz statt, in der Mirren Journalisten Rede und Antwort stand. Die Konferenz begann gleich schon heiter, als die Grande Dame des Schauspiels den Raum betrat. Sie forderte zu Beginn die ‚zynischen Journalisten‘ spaßhalber nämlich dazu auf, ihr gleichmal eine Standing Ovation zu geben. Während des Gesprächs wurde sie unter anderem auf ihre Rolle im kontroversen Klassiker „Caligula“ angesprochen, der aufgrund seiner expliziten Darstellung von Sex und Gewalt zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung als sehr umstritten galt. Mirren meinte, dass ihr die Arbeit am Film sehr viel Freude bereitete und sie damals schon erahnte, dass explizite Darstellungen wie diese nur wenige Jahrzehnte später gesellschaftlich akzeptiert wären. Dabei verwendete sie die populäre HBO-Fantasyserie „Game of Thrones“ als Referenzpunkt.

Später wurde die 2003 in den Adelsstand behobene Schauspielerin darum gebeten, ihre Erinnerungen an ihr Treffen mit Queen Elizabeth II Revue passieren zu lassen, das sie als positives Erlebnis im Kopf hatte. Auf die Frage hin, was sie den über ihre Rolle im „Fast & Furious 9“ und der Zusammenarbeit mit Vin Diesel sagen könnte, meinte sie dass es eine tolle Erfahrung gewesen sei und fügte dem zu, dass Diesel ihrer Meinung nach ein Filmstar wäre und sie eben eine Schauspielerin. In Folge darauf beichtete die Oscar-Preisträgerin noch, dass sie bei Drehbüchern immer zuerst die letzte Seite lese, um zu sehen, ob ihr Charakter in dieser noch auftauchen würde.

In diesem Bericht hier tut sie’s jedenfalls:
Hoch lebe unsere Ehrenbär-Preisträgerin!
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