Neu im Kino
Neu im Kino (KW 26/2019)

Neu im Kino (KW 26/2019)

Wir starten in die neue Woche mit hitzigen Temperaturen, einer schwimmenden Männerpartie und dem neuestem Sequel aus dem Hause Illumination.
Foto: Universal Pictures International

Pets 2

Süße, flauschige Wesen mit Kulleraugen und vorwiegend anspruchslose Unterhaltung - das sind die Hauptmerkmale der Filmografie des Animationsstudios Illumination. Ihr neuester Filmstreich, das Sequel „Pets 2“, entstand unter der Regie von Chris Renaud und Jonathan del Val. Der Animationsfilm greift erneut die Charaktere aus dem ersten Teil auf, allen voran der Jack Russel Terrier Max. Als seine Besitzer ihr erstes Kind bekommen, ändert sich das Leben des kleinen Hundes Max gewaltig, weiß er doch zunächst nichts mit dem kleinen Buben Liam anzufangen. Er schließt das neue Familienmitglied schlussendlich aber doch ins Herz. Doch die nächste Katastrophe lauert bereits, steht doch nicht nur der erste Familienurlaub zu viert an, auch der Verlust seines Lieblingsspielzeugs an eine Horde Katzen durch die unachtsame Hundefreundin Gidget macht Max zu schaffen.

Der Film spielte an seinem Premierenwochenende weit weniger ein, als zunächst erwartet wurde, und wurde im Spiegel der internationalen Kritik eher durchwachsen rezensiert.

Weitere Neustarts

Pünktlich zu den aktuellen Hitzerekorden startet ein Film der Abkühlung verspricht, thematisiert die französische Komödie „Ein Becken voller Männer“ von Gilles Lellouche doch Mitglieder einer Männersynchronschwimmergruppe, die sich durch die Abwechslung im Schwimmbecken allesamt ein Überwinden ihrer Mittvierziger-Lebenskrisen erhoffen.
Bild aus dem Film „Ein Becken voller Männer“ (Constantin Film, Studio Canal)

Das singapurische Drama „Ramen Shop“ feierte auf der letztjährigen Berlinale seine Premiere und startet nun auch in ausgewählten heimischen Kinos. Als Regisseur fungierte hierbei Eric Khoo, der zu den wichtigsten Regisseuren Singapurs zählt. „Ramen Shop“ erzählt die Geschichte eines jungen Kochs, der, nachdem er erfährt, dass sein Vater verstorben ist, in seine Heimat Singapur zurückkehrt, wo er nicht nur Familie sondern auch die Leidenschaft zum Kochen neu entdeckt.
Bild aus dem Film „Ramen Shop“ (Filmladen)

Der neue Film von Alessio Maria Federici „Paartherapie für Liebende“ erzählt eine etwas andere Art von Liebesgeschichte und lässt seine beiden verheirateten Protagonisten, die ihre leidenschaftliche Affäre nicht aufzugeben vermögen, bei einem Paartherapeuten vorlieb nehmen, der sich diese ungewöhnlichen Aufgabe nur widerwillig annimmt.
Bild aus dem Film „Paartherapie für Liebende“ (Polyfilm)

Der Film „Wo ist Kyra?“ von Andrew Dosunmu wurde bereits 2017 am Sundance Film Festival uraufgeführt und kann mit Schauspielergrößen wie Michelle Pfeiffer und Kiefer Sutherland in den Hauptrollen auftrumpfen. Das Drama handelt von der arbeitslosen Kyra, die nach dem Tod ihrer Mutter immer mehr den Boden unter den Füßen verliert und in ihrer aussichtslosen Situation den Glauben an sich selbst verliert. Der Film ist aber vorerste nur in Wien zu sehen.

Auch der historische Dokumentarfilm „They Shall Not Grow Old“ von Starregisseur Peter Jackson, der restaurierte und colorisierte Originalaufnahmen aus dem 1. Weltkrieg wiedergibt, läuft diese Woche in einigen wenigen ausgewählten Kinos in Wien und Linz an. Die Dokumentation erhielt durchwegs überschwängliche Kritiken und wurde bereits mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt.

In Wien, Linz, Wels und Villach läuft weiters der deutsche Film „Das melancholische Mädchen“ von Susanne Heinrich an.
Die Autorin
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juliap

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