Neu im Kino
Neu im Kino (KW 25/2019)

Neu im Kino (KW 25/2019)

Diese Woche knistert es zwischen Seth Rogen und Charlize Theron, ein außerirdischer Junge mit ungeahnten Kräften wendet sich dem Bösen zu und dem Autor einer der wohl bekanntesten Fantasy-Buchreihen wird ein Film gewidmet.
Foto: Constantin Film, Studio Canal

Long Shot

In dieser romantischen Komödie von Regisseur Jonathan Levine (u.A.: „50/50“, „The Night Before“) verkörpern Comedy-Superstar Seth Rogen und Oscar-Preisträgerin Charlize Theron ein ungleiches Paar, das aber trotzdem zueinander findet. Der momentan arbeitslose Journalist Fred Flarsky (Rogen) scheitert daran, eine neue Anstellung zu finden.Als er bei einem Charity-Event auf seine ehemalige Babysitterin und heutige US-Außenministerin Charlotte Field trifft, in die Fred schon immer heimlich verliebt war, engagiert ihn diese wegen seines Schreibtalents schon bald als persönlichen Redenschreiber für ihre kommende US-Präsidentschaftskandidatur. Während sich die beiden wegen der gemeinsamen Zusammenarbeit Tag für Tag näher kommen, werden sie gleichzeitig mit der Frage konfrontiert, ob deren Verhältnis wohl potentiell nicht auch den Wahlkampf ins Chaos stürzen könnte. Bei der internationalen Kritik wurde „Long Shot“ bisher sehr wohlwollend aufgenommen und als vielschichtige Rom-Com hochgepriesen, die besonders von der Chemie der beiden Protagonisten leben soll.

Foto: Sony Pictures

BrightBurn

In diesem Horror-Thriller mit Sci-Fi-Elementen wird der klassische Superman-Mythos umgekehrt. Ein außerirdisches Baby mit übernatürlichen Kräften landet auf der Erde und wird dort von einem gutmütigen Ehepaar großgezogen. Soweit hört sich das vertraut an, oder? Anstelle dessen, dass Brandon (Jackson A. Dunn) jedoch seine Kräfte, die er selbst erst mit 12 Jahren für sich entdeckt, fürs Gute einsetzt, zeichnet sich nach für nach eine teuflische Ader im Jungen ab, die sein soziales Umfeld schon bald ins Unheil stürzt. Die Adoptiveltern Tori und Kyle werden von Elizabeth Banks und David Denman verkörpert. Produziert wurde der ungewöhnliche Superhelden-Film von „Guardians of the Galaxy“-Regisseur James Gunn, dessen Bruder Brian und Cousin Mark Gunn das Drehbuch zum Film lieferten. Die bisherigen Kritikerstimmen zeigten sich eher gemischt und schienen sich einig darüber zu sein, dass das hochspannende Konzept teilweise zu stark in herkömmliche Horror-Tropen abrutscht.

Foto: 20th Century Fox

Tolkien

Dieses biographische Drama widmet sich dem Leben und Schaffen des namhaften britischen Schriftstellers Jonald Ronald Reuel Tolkien (besser bekannt als J. R. R. Tolkien), der den meisten wohl als Autor hinter der allerorts beliebten Fantasy-Buchreihe „Herr der Ringe“ ein Begriff sein dürfte. Die Filmbiographie durchläuft die wichtigsten Lebensabschnitte des einflussreichen Autors - angefangen beim tragischen Verlust dessen Eltern in bereits jungen Jahren hin zu dessen Kriegserfahrungen, die später dann in seine literarischen Werke mit eingeflossen sind. Für die Rolle Tolkiens wurde Jungschauspieler Nicolas Hoult besetzt, der bereits mit Rollen in „Mad Max: Fury Road“ oder zuletzt erst im oscarnominierten „The Favourite“ sein Talent unter Beweis stellen konnte. Tolkiens langjährige Freundin Edith wird von der ebenfalls talentierten Lily Collins dargestellt, die erst kürzlich in der Ted Bundy-Biografie „Extremely Wicked, Shockingly Vile and Evil“ zu sehen war.

„Tolkien“ stieß bisher auf eher gemischte Reaktionen und soll sich einer zu klassischen Biopic-Struktur bedienen, die der Kreativität seines behandelten Subjekts nicht unbedingt gerecht wird.

Weitere Neustarts

Die Jugendromanze „Drei Schritte zu dir“ erzählt von zwei Teenagern (Cole Sprouse und Haley Lu Richardson), die beide an der selben Stoffwechselerkrankung leiden und sich im Krankenhaus näher kommen.

In der französischen Tragikomödie „Der Klavierspieler vom Gare du Nord“ nimmt der Leiter des angesehenen Pariser Konservatoriums einen talentierten Pianisten unter seine Fittiche, der seine Musik normalerweise still am Pariser Bahnhof Gare du Nord verbreitet.

Die französische Doku „Zu jeder Zeit“ beschäftigt sich mit dem oft unterschätzten Beruf der Krankenschwester und zeigt deren schwierigen Alltag in seiner vollen Pracht.
Der Autor
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