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Neu im Kino
Neu im Kino (KW 49/2018)

Neu im Kino (KW 49/2018)

In der neuen Kinowoche kehren drei gro▀e Regisseure auf unsere Leinwände zurück: Gaspar NoÚ, Steve McQueen und Alfonso Cuarˇn!
Foto: Alamode Film, Thim Filmverleih

Climax

Der Arthouse-Provocateur Gaspar NoÚ ist bekannt für seine bildgewaltigen, schwindelerregenden Filmräusche. Auch in seinem neuesten Werk „Climax“ bleibt er seiner eigenen Tradition treu und lädt uns auf ein berauschendes Glas Sangria ein. Die Sangria ist jedoch mit LSD versetzt und bringt eine ganze Tanz-Kompanie zum Durchdrehen, die eigentlich nur gelassen nach ihren Proben feiern wollte. Emotional wie auch körperlich belastend, ist dieser gro▀artige Tanz-Horrorfilm ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Für schwindelfreies Publikum.

Foto: 20th Century Fox

Widows - T÷dliche Witwen

Das starbesetzte Krimidrama des Oscar-prämierten Regisseurs Steve McQueen (12 Years a Slave) ist ein ebenso ehrgeiziges Filmprojekt. Viola Davis & Co spielen vier Witwen, die alle nach dem Tod ihrer kriminellen Ehemänner auf deren Schuldenberg sitzen. Die vier Frauen tun sich zusammen, um ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. McQueen ist ein packender Thriller gelungen, der das gesamte Genre aufwertet. Für Publikum, das qualitativen Nervenkitzel sucht.

Foto: Netflix

Roma

Auch der mexikanische Regisseur Alfonso Cuarˇn gehört seit „Gravity“ zu den Oscar-Preisträgern. Sein neuer Film „Roma“, ein Drama über eine Familie im Mexico City der 70er-Jahre, erntete gro▀es Lob auf zahlreichen Filmfestivals. In Venedig wurde „Roma“ sogar als bester Film mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Der von Netflix produzierte Film ist ab 14. Dezember auf dem Streaming-Anbieter zu sehen. Da „Roma“ allerdings zu einer der seltensten und schönsten Filmperlen des Jahres zu gehören scheint, wird der Film dennoch weltweit in einigen Kinos zu sehen sein. Auch in Graz ist der Film für zwei Vorstellungen im Rechbauerkino zu sehen. Für alle, die den womöglich schönsten Film des Jahres im Kino sehen wollen.

Weitere Neustarts

Des Weiteren startet noch „Astrid“, die Biografie der schwedischen Kinderbuch-Autorin Astrid Lindgren, die es mit Pippi Langstrumpf zu Weltruhm schaffte.

In der deutschen Komödie „100 Dinge“ mit Matthias Schweighöfer müssen zwei Freunde für hundert Tage ohne materielle Güter auskommen. Was als Herausforderung beginnt, endet in einer befreienden Lektion.

In der britischen Horrorkomödie „Anna und die Apokalypse“ droht eine Zombie-Apokalypse Weihnachten zu ruinieren.

Im amerikanischen Horrorfilm „Unknown User: Dark Web“ wird ein Teenager, durch seinen Laptop beschattet.

Im deutschen Abenteuerspa▀ für die Kleinen „Tabaluga - Der Film“ versucht der gleichnamige kleine Drache, sein erstes Feuer zu entfachen.

Die österreichische Dokumentation „Eiszeiten - Chasing Gold“ begleitet zwei Eiskunstläufer mit Behinderung auf ihrem Weg zur Goldmedaille bei den Special Olympics.

Das deutsche Drama „In My Room“ über einen gelangweilten Mann, der plötzlich realisiert, dass alle Menschen in seinem Umfeld spurlos verschwunden sind, läuft vorerst nur in Wien.
Die Autorin
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Stadtneurotikerin

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