Das große Uncut-Special von der Viennale 2018
Graz
>eat the pictures - Begegnungen

eat the pictures - Begegnungen

Morgen, Sonntag findet im Geidorf Kunstkino das nächste Filmfrühstück statt. Bei uns gibts noch 2 Freikarten zu gewinnen.
„Begegnungen“ lautet das Motto beim Filmfrühstück, das morgen im Grazer Geidorfkino stattfindet. Gezeigt werden der deutsche Film „Der Vorname“, der Viennale-Eröffnungsfilm „Glücklich wie Lazzaro“ und als Preview vier Wochen vor dem Start der Film „Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Kleiderschrank feststeckte“.

Beginn ist morgen Sonntag, der 4. November um 10 Uhr im Geidorfkino. Rund um 12 Uhr beginnen die drei Filmvorstellungen die übrigens auch ohne dem Frühstück davor besucht werde können.

Zwei Freikarten wurden wieder unter den aktivsten Uncut-Usern des Monats vergeben. Zwei weitere Freikarten werden unter allen Uncut-Lesern verlost, die heute bis 20 Uhr auf Uncut einen Kommentar/eine Kritik zu einem Film schreiben, der (irgendwann) im Geidorfkino gelaufen ist. Wer an der Verlosung teilnehmen will und morgen Zeit hat, schreibt bitte ans Ende des Eintrags „(Filmfrühstück)“. Dieser Zusatz wird dann von uns nach der Verlosung gelöscht. Auch mehrfache Teilnahmen sind möglich. Viel Glück.

Forum

  • Sehnsucht

    "Call Me by Your Name" weckt im Zuschauer große Sehnsucht:
    die Sehnsucht nach dem Sommer mit seiner Wärme, die alles zum Blühen bringt,
    Sehnsucht nach der Zeit als Teenager, in der man relativ unbeschwert von Schicksalsschlägen und traurig machenden Ereignissen leben durfte
    und die Sehnsucht nach dem Verliebtsein, wo man sich nach dem anderen verzehrt und nichts wichtiger ist, als mit der geliebten Person jede Minute zu verbringen und alles mit ihr zu teilen.
    Dieser wunderbare Film über Sommer, Liebe und Freundschaft zaubert allen ein Lächeln ins Gesicht.

    (FILMFRÜHSTÜCK)
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    03.11.2018, 19:19 Uhr
  • Der Trafikant

    Ein mit starker Bildersprache aufgebrezelter Film, der allerdings etwas an seiner mangelnden Überzeugungskraft leidet.
    Das Drama und die unvorstellbare Brutalität des Austrofaschismus und der Nationalsozialistischen Machtübernahme Österreichs mit all dem fanatischen und vorauseilenden Gehorsam der Bevölkerung wird bestenfalls milde angedeutet. Und auch Freuds Dilemma mit der Abreise nach London verniedlicht das Schicksal der meisten Juden in Österreich eher, als dass es die wahre Grausamkeit der Vertreibungen vor Augen führt. Leider wird auch Freud selbst und seine Profession nicht ansatzweise so dargestellt, dass man gebannt und fasziniert aufs Popcorn vergisst.
    Bruno Ganz war ja einst ein furchterregender, authentischer und grandioser Adolf Hitler. Als Freud wirkt er zu statisch und ohne das gewisse Etwas, das wir bei Ganz sonst so bewundern und lieben.
    Unterm Strich bleibt ein guter Film, den man anschauen kann aber nicht gesehen haben muss, aber aus meiner Sicht kein cineastisches Meisterwerk. ("Filmfrühstück")
    katzerl
    03.11.2018, 14:37 Uhr