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Die beste aller Welten - Die Interviews

Wir sprachen mit dem Regisseur Adrian Goiginger und Schauspieler Michael Pink über den diese Woche österreichweit anlaufenden Film „Die beste aller Welten“. Außerdem haben wir 2 x 2 Freikarten zu verschenken.
Am kommenden Freitag, dem 8. September, startet das mehrfach preisgekrönte (unter anderem auf der Berlinale und der Diagonale) österreichische Drama „Die beste aller Welten“ endlich landesweiten in den Kinos. Im Zuge der Premiere im Grazer KIZ Royalkino hatten wir am Sonntag die Möglichkeit mit dem Regisseur Adrian Goiginger und Darsteller Michael Pink zu sprechen.

Im autobiographischen Drama „Die Beste aller Welten“ lässt der erst 26-jährige Salzburger Regisseur Adrian Goiginger die Kindheitserinnerungen an seine heroinabhängige Mutter Revue passieren. Trotz ihrer Sucht hat sie jedoch stets versucht dem jungen Adrian eine schöne Kindheit zu bereiten und ihn vor den dunklen Seiten so gut wie nur möglich zu schützen. Im exklusiven Interview erzählte uns der junge Filmemacher, dass er nach dem Krebstod seiner Mutter im Jahre 2012 den Entschluss fasste, die Erinnerungen an das Milieu, in dem er aufwuchs, in filmischer Form mit der Welt zu teilen. Er berichtete uns von der Zusammenarbeit mit dem neunjährigen Hauptdarsteller Jeremy Miliker, der den jungen Adrian verkörperte. Zusätzlich zu den realen Geschehnissen im Film gibt es auch eine fantastische Ebene, auf der Adrian als Abenteurer einen bösen Dämon besiegen muss. Als Inspirationsquelle für die Visualisierung der Realitäts-und Fiktionsebene nannte Goiginger das Oscar-nominierte Independent-Drama „Beasts of the Southern Wild“. Weiters erzählte er uns, dass Märchen ihm heute noch gleich wichtig sind wie in seiner Kindheit, da diese trotz ihres fantastischen Mantels zumeist einen Funken Realität in sich tragen. Zu guter Letzt gab er angehenden Filmemachern den Ratschlag mit auf den Weg, sich zunächst weniger auf die technische Seite zu konzentrieren und primär darauf zu schauen, Geschichten zu erzählen, die einem persönlich am Herz liegen.



Der Schauspieler Michael Pink verkörpert im Film den Dealer und Junkie Michael Mazidis, der von den anderen Figuren meist nur „Der Grieche“ genannt wird. Michael Pink erzählte uns was hinter der Figur steckt und von der Zusammenarbeit mit Jungdarsteller Jeremy Miliker, mit dem er eine der brutalsten Sequenzen des Films zu spielen hatte. Obwohl er dem kleinen Jeremy mit seinem Spiel wahrhaftige Angst bereitete, konnten die beiden laut Pink mittlerweile eine gute Bindung zueinander aufbauen. Als gebürtiger Kärntner, der seit längerem in Berlin lebt, war es für Pink natürlich umso komplizierter, den Salzburger Dialekt seiner Figur zu perfektionieren. Abseits seiner Arbeit als Darsteller, komponierte Pink das Titellied „Fia Di“ und sang es zudem auch noch selbst ein. Im Interview erläuterte er uns den Entstehungsprozess des Songs. Weiters sprach er über das Typecasting als Bösewicht und dass er in Zukunft auch gerne einmal einen Familienvater spielen würde. Hier das Interview in voller Länge:



„Die Beste aller Welten“ startet morgen in den österreichischen Kinos. In Graz wird der Film zum Beispiel im KiZ Royal-, Geidorf- und Schubertkino zu sehen sein. Schon heute gibt es den Film im Rahmen der „Gutstostücke“ um 20:30 Uhr im Geidorf Kunstkino zu sehen. Die ersten beiden Uncut-Leser, die dies hier im Forum melden bekommen dafür je zwei Freikarten.
Der Autor
chros
chrosTV

Forum

  • Gewinner

    Damit gehen je zwei Freikarten an „harrype1“ und „Nachtschatten“
    Herzlichen Glückwunsch!
    uncut
    07.09.2017, 14:28 Uhr
  • Bin gerne dabei

    Hi, falls es die Karten noch gibt, freue ich mich auf den Film im Geidorfkino!
    defaultbild
    07.09.2017, 14:08 Uhr
  • Oha

    Voll interessanter Film!!
    defaultbild
    07.09.2017, 13:36 Uhr