Die Oscarnominierungen 2019 stehen fest.
Eldritch Advice
Eldritch Advice: Sternenkrieg im Weltall

Eldritch Advice: Sternenkrieg im Weltall

Japans Antwort auf „Star Wars“. Ein Blick auf eine fernöstliche Weltraumoper aus dem Jahre 1978.
Eine in weiß gekleidete junge Frau ist auf der Suche nach einer neuen Hoffnung in der Form von acht auserwählten Kriegern. Dabei wird sie von einem Raumschiff eines expandierenden Imperiums verfolgt. Dies ist der Beginn des Films „Uchû kara no messêji“, der im deutschen Raum den Titel „Sternenkrieg im Weltall“ erhielt. Der kurz geschilderte Anfang sowie der deutsche Titel haben eine wichtige Parallele, sie scheinen ihrem US-amerikanischen Vorbild „Krieg der Sterne“ so nah zu sein, sind aber dennoch um Lichtjahre von ihm entfernt. Damit will ich aber nicht ausdrücken, dass der von Tōei beauftragte Regisseur Kinji Fukasaku (Battle Royale) George Lucas' weltberühmte Weltraumoper einfach kopiert hat. Vielmehr versuchte er viele Elemente die Lucas seinerseits aus dem japanischen Film adaptierte wieder nach Hause zu holen und zu zeigen, dass auch die japanische Filmindustrie einen galaktischen Welterfolg landen kann. Ein durchaus ernst gemeintes Unterfangen, denn Tōei öffnete seinen Geldbörsen und gab dem Film ein Budget von damals gewaltigen fünf bis sechs Millionen Dollar. Dies machte „Sternenkrieg im Weltall“ zum damals teuersten japanischen Film. Der Erfolg blieb allerdings aus und dieses Megaprojekt ist heute nur noch eingefleischten Science-Fiction Fans ein Begriff. Ist dieser Streifen eines freitäglichen Filmabends würdig oder geriet er zurecht in Vergessenheit?

Lest jetzt die vollständige Kritik zum Film oder schaut euch hier das (englische) Video an: