Neu im Kino
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Neu im Kino (KW 32/2017)

Neben der neuesten Stephen-King-Verfilmung entführt uns die neue Kinowoche gleich drei Mal nach Indien.

Der Dunkle Turm

Stephen King erlebt gerade sein Leinwand-Revival. Während wir uns noch alle etwas gedulden müssen, bis uns der Clown Pennywise wieder das Fürchten lehrt („IT“ feiert übrigens seine Österreich-Premiere auf dem /slash-Festival in Wien), werden Fans des Grusel-Autors derweil mit der Adaption von „Der Dunkle Turm“ vertröstet. Jedoch ist der Film, wenn man Kritikern und Fans glauben darf, mehr eine Enttäuschung als ein Trost. Alle acht Bände von Kings berühmter und beliebter Fantasy-Saga über den Revolvermann im endlosen Kampf gegen den Mann in Schwarz (gespielt von Matthew McConaughey), werden in dieser Verfilmung in 90 Minuten erzählt. Dabei dürfte einiges von der Magie des dunklen Turms verloren gegangen sein. Für alle, die sich überzeugen wollen, wie schlecht der Film wirklich ist.

Der Stern von Indien

Dieses britische Historiendrama mit Gillian Anderson erzählt von der Teilung Indiens in Indien und Pakistan und der Rolle, die der letzte Vizekönig Indiens, Lord Mountbatten, in dieser Teilung spielte. Das Drama lief bereits auf der diesjährigen Berlinale und konnte weder internationale Kritiker noch unsere Uncut-Kritikerin Susn wirklich überzeugen. Für alle, die ihre Geschichtsstunden gerne im Kino absitzen.

Monsieur Pierre geht online

In dieser herzlichen französischen Komödie, entdeckt der 75-jährige Witwer Pierre das Internet. Besonders angetan ist er davon nicht, bis er Online-Dating-Portale entdeckt. Er fängt an einer jungen Frau zu schreiben, die sich in ihre Konversationen verliebt. Als sie ihn jedoch treffen will, hat Pierre ein Problem. Denn auf seinem Profilbild ist nicht er zu sehen, sondern der Freund seiner Tochter. Für Freunde von französischem Humor.

Weitere Neustarts

Des Weiteren startet noch der bunte Tanzfilm „Heartbeats“. Auch dieser Film spielt in Indien und erzählt die Geschichte einer Hip-Hop-Tänzerin, die ihre Leidenschaft fürs Tanzen und die Liebe in der Ferne Indiens neu entdeckt.

Pünktlich zum Weltkatzentag kommt „Kedi - Von Katzen und Menschen“ in unsere Kinos, eine Dokumentation über wilde Katzen in Istanbul.

Das französische Portrait der Sängerin „Dalida“ erzählt aus ihrem Leben, ihrer Ehe, von ihrer Musik und ihrer spirituellen Reise nach Indien.

Die französische Komödie „Der Wein und der Wind“ handelt von Jean, der nach dem Tod seines Vaters auf sein idyllisches Familienweingut in Burgund zurückkehrt, um bei der Ernte zu helfen.

Für die kleinen Kinofreunde startet noch „Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch“, ein niederländischer Film über einen beliebten Lehrer, der sich hin und wieder in einen Frosch verwandelt und auf die Hilfe seiner Schüler und Schülerinnen angewiesen ist, als ein neuer Schulleiter kommt, der nichts von seinem Geheimnis wissen darf.
Die Autorin
herzchen
Stadtneurotikerin

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