Caines Corner
Caines Corner: Kinosommer 2017

Caines Corner: Kinosommer 2017

Ein Blick auf die großen Blockbuster des Sommers.
Wenn es draußen heiß ist, gehe ich persönlich am liebsten ins Kino. Und jedes Jahr starten im Sommer die großen Blockbuster der Filmstudios. Das Internet und die dazugehörigen Ängste, dass die Filme bei zu großer zeitlicher Startdifferenz zwischen USA und Europa zuerst im Netz illegal begutachtet werden, hat zu einem großen Umdenken geführt. Das finde ich gut. Was ich weniger gut finde, ist noch immer das bestehende Problem mit zu vielen Zwangsbeglückungen auf 3D (wenn es keine Alternativvorstellung in 2D gibt).

Wie war der Kinosommer 2017 bis dato?

King Arthur: Legend of the Sword
USA 2017, Regie: Guy Ritchie
Guy Ritchies Arthur-Interpretation hatte einfach seine Längen. Klassisches Beispiel von Trailer besser als der Film. Dazu noch der obligate 3D-Abzug wegen Sinnlosigkeit.

Alien: Covenant
USA 2017, Regie: Ridley Scott
Wenn Ridley Scott Platz am Regiestuhl nimmt, ist die Erwartung groß. Obwohl der Film durchaus seine Stärken hat, bleibt es leider nur bei den großen Erwartungen.

Pirates of the Caribbean - Salazars Rache
USA 2017, Regie: Joachim Rønning, Espen Sandberg
Ganz ehrlich, es reicht … Möge Jack Sparrow mit einer Flasche Rum in der Karibik verschwinden und endlichen den Fluch beenden.

Wonder Woman
USA 2017, Regie: Patty Jenkins
Überraschend unterhaltsam vor allem wegen Hauptdarstellerin Gal Gadot im Kampf gegen das Böse. Hier könnte man streiten, ob 3D sinnvoll ist oder nicht.

Die Mumie
USA 2017, Regie: Alex Kurtzman
Die Überraschung bis dato, aber leider negativer Natur. Der Start von „Dark Universe“ ist ziemlich in die Hose gegangen. Im Zweifel ist mir der humorvolle Zugang à la Brandan Fraser lieber. Dazu noch der obligate 3D-Abzug wegen Sinnlosigkeit.

Baywatch
USA 2017, Regie: Seth Gordon
Ich war kein großer Fan der TV-Serie, hatte aber seinerzeit verstanden warum die (männlichen) Zuschauer begeistert waren. Keine Erwartung, deshalb war der Film „nicht so übel“.

Spider-Man: Homecoming
USA 2017, Regie: Jon Watts
Mir persönlich haben die „Originale“ mit Tobey Maguire und Andrew Garfield besser gefallen. Die Teenager-Variante ist vor allem was für „Teenager“.

Planet der Affen - Survival
USA 2017, Regie: Matt Reeves
Die „Affen-Filme“ hatten bis dato wahrhaft überzeugt. Gerade dieser letzte Teil schafft es leider nicht an die Qualität der Vorgänger heranzukommen. Dazu noch der obligate 3D-Abzug wegen Sinnlosigkeit.

Dunkirk
USA/F/UK/ NL 2017, Regie: Christopher Nolan
Und da ist noch dieser Weltkriegsfilm von Christopher Nolan, der einen interessanten Zugang zum Thema Kriegswahnsinn findet und vor allem optisch und musikalisch überzeugt.

Das waren Vertreter des Kinosommers 2017: Neuverfilmungen, Fortsetzungen, Comic-Hits und ein einziger mutiger Film namens DUNKIRK. Nicht sehr überzeugend – oder?